26 Südamerika - Paraguay

In die geheimnisvolle "Grüne Hölle"


Reiseroute:
Argentinien: Buenos Aires, Iguazu Wasserfälle im drei Ländereck: Posadas,
Paraguay: Encarnacion, Trinidad, Hohenau, Asuncion, Chaco Ruta, Filadelfia,

Einreise nach Paraguay Visa nicht erforderlich
Über Encarnacion Benötigt wird ein 6 Monate gültiger Reisepass

Für Moula Moula:
Wir haben KFZ Versicherung für: Argentina, Chile, Bolivien, Uruguay Paraguay, Brasilien. (Im Pack erhältlich) 1 Jahr ca. 340.- € (in Argentinien) (Am günstigsten war die "Liberty Seguros) in jeder größeren Stadt zu finden.

Aufenthaltsdauer:
Vom - 29.05.06 - 01.07.06 (3 Monate Einreisegenehmigung)

Das Wetter:
Herbstlich, tropisch bei 30° und 60% Luftfeuchte

Sprache:
Amtssprache Spanisch und Guarani , Deutsch in Kolonien

Zahlungsmittel:
Guarani in 100 Centimos
In Scheine: 1000.-/ 5000.-/ 10000.-/ 100000.-/


100.000.- Guarani = ca. 14.-€

KM Stand (bei Einreise Paraguay). 109.790 Km
Gefahrene Km in Paraguay: 2.027 Km
Gefahrene Km seit Beginn unserer Weltreise : 81.813 Km
Dieselpreis 4.200.- Ga. ca. 0,62.-€ (Wir füllten in Argentinien)
Benzin /Super 4.500 / 4.800 Ga. 0,66.- / 0,70.-€
Lebensmittel und sonstiges alles in Städten (Supermärkten) um etwa 25-30% billiger zu bekommen wie in Argentinien.

 

Paraguay, ist das Land mit einer exotischen Tierwelt, einer üppigen Fauna und Flora Ameisenbären, Puma, Tapir, und der Jaguar sind in dieser Landesnatur zu finden.
Ein Arakanga


Der Emu

Das Wort Paraguay stammt von der einheimischen Guarani Sprache ab, wobei das Wort "Paragua" Papagei heißt und "y" soviel bedeutet wie Fluss oder Wasser. Somit bedeutet Paraguay Papageien-Fluß.

Dort wo der Rio Paraguay das Land von Nord nach Süden durchfließt, gliedert es sich auf Grund seiner Fauna, Flora und seinem Klima in zwei Teile. Der Westen, der so genannte "Chaco", umfasst über 60% des paraguayischen Landes und hat fast die Größe Deutschlands. Diese trockene und heiße Savannenlandschaft wird jedoch nur von etwa 3% seiner Bevölkerung bewohnt. Im östlichen Teil, mit 40% seiner Gesamtfläche, befinden sich wasserreiche Grasländer und Feuchtwälder. Dieser Teil des Landes ist auch am dichtesten besiedelt. Im Osten, an der Grenze zu Argentinien, liegen mehrere Deutsche Kolonien, die wir als erstes besuchten.

 

Mo. 29.05.06 - So. 04.06.06


Einreise bei Encarnacion über den Rio Parana.

In Argentinien wurden wir von einigen Leuten abgeraten, in das Land Paraguay einzureisen, es währe das Land der "Gesetzlosen" und deshalb auch gefährlich. Aber das kennen wir schon aus den vergangenen Ländern, wenn sich die "Nachbarn" nicht so gerne mögen, dann spricht man eben auch nicht gut darüber, ist fast wie Zuhause. Da wir ja auch nur unsere eigenen menschlichen Gesetze in uns tragen, hat uns dieses Land neugierig gemacht und vor allem die Mennoniten-Kolonien im Westen.

An der Grenzabfertigung wollten die Grenzer nur unsere Reisepässe sehen, nach Simbas Dokumenten fragte niemand. Einer stellte gerade einen Fernsehapparat auf, für die kommende Fußball-WM 2006. Sie freuten sich, dass wir aus Deutschland kamen, hoben den Daumen mit den Worten: Alemania, bienvenido, buen viaje y mucha suerte! (Ihr Deutschen, seid herzlich willkommen, gute Reise und viel Glück). Mit viel Glück meinten sie ihre eigene Fußballmannschaft, die bei der WM in Germany in der Gruppe B teilgenommen hat.


Kurz nach der Grenze in Paraguay

In der Stadt Encarnacion versorgten wir uns in einem großen Supermarkt mit frischen Lebensmittel, die in Paraguay über 25% billiger waren wie in Argentinien.

Hohenau, eine deutsche Kolonie. Pos. S: 27.05.074 / W: 055.39.823
Nach einer Stunde Fahrzeit, auf guter Asphaltstrasse, kamen wir nach Hohenau und staunten: Eine ganze Stadt sieht nicht nur aus wie in Deutschland, sondern hier spricht man auch überall Deutsch.
In Paraguay hat das Deutsche Brauchtum schon seit vielen Generationen einen sehr guten Ruf, der auf die zahlreichen Einwanderer zurückzuführen ist, die die Traditionen und die Sprache bis Heute beibehalten haben. Auf dem Campingplatz Manantial fanden wir unter Urwaldbäumen eine wunderschöne einsame Ecke mit Stromanschluss, einer Wasserstelle und einem Grillplatz.


Der Campingplatz Manantial in Hohenau war Ausgangspunkt unserer Tagesausflüge

Von Ruben Pretzel, dem Camp- Besitzer erfahren wir die Geschichte der Stadt und der Jesuitenkolonie.

Wir besuchten die Jesuiten Reduktionen von Jesus und Trinidat
Missionare der Gesellschaft "Jesu" unternahmen in der spanischen Kolonialzeit den bemerkenswerten Versuch, das Christentum gemeinsam mit den Ureinwohnern des Landes in eigens dafür errichteten Siedlungen zu praktizieren und zu leben.


Ruinenstätte von Jesus

Den Missionaren gelang es, dass die Indianer ihre gewachsene und traditionelle alte Heimat in den Urwäldern verließen, ihr Nomadenleben aufgaben und sich in den Jesuitensiedlungen sesshaft machten. Die Deutschen und Spanischen Jesuiten-Missionare lehrten ihnen Ackerbau, Viehzucht und handwerkliche Berufe.
Die Indianer lernten schnell und zeigten sich überaus Geschickt in ihrem künstlerischen Können.

In den Missionen lebten Patres und Indios friedlich zusammen und versuchten gemeinsam über einen Zeitraum von 160 Jahren voneinander zu lernen.
Dieser Versuch ist als "Göttliches Experiment" in die Weltgeschichte eingegangen. Im 18. Jahrhundert wurden dann die Jesuiten von den Spanier gewaltsam vertrieben und die Indianer blieben größtenteils ihrem eigenen Schicksal überlassen, oder wurden als Sklavenarbeiter herangezogen.


Ruinenstätte von Jesus

Die Wohn- und Arbeitsräume wurden nicht mehr genutzt und auch die einst so prächtigen Kirchen waren dem Verfall preisgegeben und verfielen nach und nach zu den heutigen Ruinen von Jesus und Trinidat.

Einblick in eine Produktionsstätte der Yerba-Mate,
"Jesuitentee", so nannte man Mate früher, denn die Missionare waren die ersten, die den Strauch mit den Guarani Indianern kultivierten.


Yerba Mate, ein traditionelles Getränk der Südamerikaner.

Bereits im Jahre 1592 wurde Yerba-Mate, eine paraguayische Medizinalpflanze, zum ersten Mal in den Berichten der Europäer schriftlich erwähnt. Das Trinken des Mate erfolgt heute noch auf die gleiche Art und Weise, wie in jenen Tagen der Eroberung des südamerikanischen Kontinents. Der Mate Trinker benötigt ein kleines Trinkgefäß, das noch gut in der Hand gehalten werden kann. Dazu braucht man ein silbernes Saugrohr, die so genannte "Bombilla" mit Siebeinsatz und heißes Wasser. Das Ganze lässt sich auch mit gekühltem Wasser zubereiten und nennt sich dann "Terere", ein erfrischender Durstlöscher. Der Geschmack der Yerba-Mate ist herb, bitter und gewohnheitsbedürftig.


Yerba Mate Kalebasse, ein Trinkgefäße aus Kuhhorn mit Bombilla

Der Mate ist ein vitaminhaltiges und stimulierendes Getränk, ist gesünder als Kaffee und mobilisiert die Energie des Menschen. Das Mate Trinken hat auch eine soziale Funktion. Vor der Kalebasse sind alle gleich, Bankdirektor und Laufbursche, General und Soldat, selbst Mann und Frau, auch wir wurden integriert und durften daran teilhaben, dabei sind bestimmte Grundregeln zu beachten. Jeder in der Runde trinkt, bis der Mate leer ist. Dann füllt der Eigner des Gefäßes - und nur der - nach und gibt es an den nächsten in der Runde weiter. Wer genug hat, sagt einfach gracias, aber niemals schon beim ersten Mal. Die peinlichsten Verfehlungen sind, die Bombilla anzufassen, damit umzurühren, das Mundstück abzuwischen oder gar hineinzupusten. Auf dem Campingplatz "Parque Manantial" wollten wir eigentlich nur 2 Tage bleiben, sieben sind es dann geworden, so wohl fühlten wir uns dort bei der Familie Ruben Pretzel.

 

Mo. 05.06.06 - Mi. 07.06.06


Begegnung mit zwei Deutschen "Pechvögel".

Von dem Camp Besitzer Rubens erfahren wir, dass in Hohenau ein Deutscher Lehrer an der Universitätsstiftung der Agrarwissenschaften ( FUCAI )unterrichtet. Wir waren sehr daran interessiert ihn und seine Lebensgefährtin näher kennen zu lernen. Außerhalb des Ortes Hohenau leben Edeltraud Behrend und Roland Jauch mit 3 Hunden und 15 Katzen in einer idyllischen Umgebung zusammen. Sie luden uns ein und wir erfuhren eine "unendliche Geschichte".


Edeltraud Behrend und Roland Jauch mit der Aussicht auf eine neue Existenz

Roland hat durch eine Scheidung sein gesamtes Privatvermögen verloren und musste ein Jahr später für seine Firma, die Reisemobile baute, Konkurs anmelden. Was ihm noch blieb, waren ein neues 500 PS starkes LKW Basisfahrzeug von Mercedes Benz und seine Bearbeitungsmaschinen. Nachdem er Edeltraud kennen gelernt hatte, half sie ihm beim weiteren Auf - und Ausbau des Expeditionsfahrzeuges. Roland als Elektroingenieur und Edeltraud, möchten ihr Fachwissen gerne Jugendlichen, mit der Gründung einer Lehrwerkstätte, weitergeben. Mit einem Anhänger, beladen mit 28 Tonnen Maschinen, (Drehbank, Bohrständer, Fräsmaschinen, Schweißgeräte, Handmaschinen) u.v.m, verließen sie Deutschland in Richtung Frankreich, Spanien, Marocco, dann nach Brasilien. Dort angekommen, erhob der brasilianische Zoll eine "Gebühr" von 50.000.- US$ für die Herausgabe ihres Fahrzeuggespanns. Das konnten und wollten sie nicht bezahlen. Mit tagelangen Diskussionen und wochenlangen Nervenbelastungen, hatten sie dann wieder ihr Hab und Gut in Spanien, doch der Geldbeutel war leer.

Arbeitslos in Deutschland - das war für Roland Jauch keine Perspektive. Auf dem Arbeitsamt stieß er auf ein Weiterbildungsprogramm zum Lateinamerikareferenten, das er nach neun Monaten absolvierte. In dieser Zeit erkannte das Paar, dass Paraguay einen enormen Bedarf an technischer Ausbildung hat. Er nahm Kontakt auf mit einer universitären Stiftung der Agrarwissenschaften von Itapua Namens FUCAI. Diese Stiftung bot beiden einen Arbeitsvertrag zur Handwerksausbildung an und übernahm einen Teil der Transportkosten. Klang alles wunderbar. Im März 2005 kamen sie mit Hab und Gut in Paraguay an. Die versprochenen Lehr-Räumlichkeiten entpuppten sich als Flop. Beim letzten Gespräch wurde ihnen (nach fast 1 1/2 Jahren) gesagt, dass die Zulassung für die Ausbildung durch das "Ministerium" möglicherweise erst im Jahr 2007 erfolgen kann.


Roland an seiner aus Deutschland mitgebrachten Drehbank

Der Direktor der Stiftung versucht mit allen Mitteln, Roland mürbe zu machen. Die versprochenen Zahlungen kommen nicht, weil keine Ausbildung stattfindet. Roland berichtet weiter: "Wir möchten gerne unser Wissen und unsere Erfahrung an paraguayische Jugendliche (oder Erwachsene) weitergeben und suchen dafür eine Möglichkeit, die uns auch erlaubt, soviel Geld zu verdienen, dass wir davon leben können. Mehr wollen wir ja gar nicht. Leider besitzen wir selbst keine Mittel, um das Projekt, so wie es im Plan steht, hochzuziehen. Deshalb hatten wir uns hier mit der FUCAI zusammengetan, die uns zunächst eine komplette Infrastruktur versprochen hatte. Als wir dann in Paraguay ankamen, erwies sich dieses Versprechen leider als Seifenblase. Zu diesem Zeitpunkt war es aber bereits zu spät, um alles rückgängig zu machen. So waren wir sozusagen mitgehangen - mitgefangen, d.h. vertraglich gebunden.

Mittlerweile wissen wir, dass es den Leuten von der FUCAI überhaupt nicht darum geht, irgendjemanden auszubilden, sondern nur darum, Geld von uns locker zu machen. Und die glauben immer noch, wir hätten viel Geld, an das man irgendwie rankommen muss. Leider haben wir dieses Geld nicht, im Gegenteil. Die bisher von der FUCAI bezahlten Ausgaben müssen wir im Falle eines Wegzugs zurückbezahlen. Nach unserem Dafürhalten sind es etwa 6.000.- US$, die FUCAI möchte gerne 20.000.-US$. Ein Fall für den Rechtsanwalt, den wir uns eben nicht leisten können. Die wollen uns einfach "aushungern", dass wir am Ende unsere Maschinen und unser Wohnmobil (Gesamt-Wert ca. 250.000.-€) an den Direktor "abtreten" können. Was wir wollten, ist jungen Leuten unser Fachwissen weitergeben und handwerklich auszubilden - was uns aber am Ende bleiben wird, ist Armut !!!

Wir blieben drei Tage bei den sehr sympathischen "Pechvögel" und versuchten gemeinsam eine Lösung zu finden, vielleicht gelingt es uns ihnen eine "Brücke" zu bauen. Roland überprüfte unsere Batterie-Anschlüsse im Kabinenteil und legte neue Steckkontakte an. Wir erlebten gemeinsam sehr schöne Stunden und dementsprechend viel uns das Abschiednehmen um so schwerer. Wir hören voneinander! Voll bepackt mit Zitrusfrüchten aus ihrem Garten begannen wir unsere Weiterreise durch Paraguay.

 

 

Do. 08.06.06


Der Gran Chaco

Die Hauptstadt Asuncion lag hinter uns, den Rio Paraguay haben wir auf einer modernen Brücke überquert und vor uns lag das Gebiet im Westen Paraguays, das in den Anfangsjahren der Besiedelung als "Die grüne Hölle" bezeichnet wurde. Regen, Wasser und Flüsse sind sehr rar und im Sommer können die Temperaturen bis nahe 50° Grad steigen. Touristen sieht man nur selten im Gran Chaco.

Durch Paraguay auf der "Chaco Ruta"
Die Landschaft erschien sehr flach, eintönig und unendlich weit, mit Urwälder und undurchdringlichem Dornengestrüpp bewachsen, in dem sporadisch Flaschenbäume herausragten. Einen Nachtplatz abseits der Strasse zu finden war nicht einfach.


Landschaft pur im Gran Chaco

Ein Feldweg führte uns zu einem Gebäude mit außenstehenden verchromten Silos, daneben ein Anbau mit einer Glasfront, dahinter ebenfalls Chromsilos. Ich traf auf sehr freundliche Menschen die weiß gekleidet waren und Haarnetze trugen. Nach der Frage, ob wir auf dem Vorplatz nächtigen könnten, erhielt ich ein spontanes: si,si seno'r !!. Kurz darauf brachte uns der Chef persönlich Produkte seiner Herstellung: Joghurt in den verschiedensten Varianten, es schmeckte sehr lecker aus der Produktion "La Pradera".

 

 

Fr. 09.06.06


Fußball Weltmeisterschaft in Germany hat begonnen.

Auch wir haben es mitbekommen.
Es war still am heutigen Tag auf der Trans-Chaco Ruta. Stundenlang führte sie uns auf einer schnurgeraden Asphaltstrasse ostwärts, ohne jeglichen Gegenverkehr. Ab und zu begegneten wir Gauchos, die auf ihren Pferden ihre Rinderherden über die Ruta 9 in benachbarte Weideflächen trieben.


Ein überaus freundlicher Gaucho auf der Ruta "Trans-Chaco".

Links und rechts der Strasse, ausgedehntes Weideland mit Palm-Oasen, dazwischen Sumpflandschaft. Bei "Pozo Colorado" kamen wir an eine neu errichtete Tankstelle mit einer kleinen Imbiss-Stube.

Auf einem Fernsehgerät, das auf der Theke stand, konnten wir das Eröffnungsspiel Deutschland gegen Costa Rica mit verfolgen. Frings Hammerschuss zum 4:2 hat nicht nur uns begeistert, sondern auch die gesamten Zuschauer in dem kleinen Casino. Auf der Weiterfahrt nach Filadelfia, fanden wir im Busch einen sicheren Nachtplatz. Nach dem Einschalten des Radios erklangen plötzlich Heimatliche Klänge. Wir empfingen den lokalen Mennonitensender von Filadelfia.

Es erklang: "Die Fischerin vom Bodensee" und "Wenn die bunten Fahnen wehen…. Wir fühlten uns wie auf heimatlichem Boden, mitten in der Chacoebene von Paraguay.

 

Sa.10.06.06


In Filadelfia angekommen,

Uns begrüßten die Annehmlichkeiten einer Deutschen Kleinstadt, na ja, "Kleinstadt", für hiesige Verhältnisse vielleicht. Durch Filadelfia verläuft die bekannte Mennonitenstrasse "Avenida Hindenburg". Auf beiden Seiten der staubigen, ungeteerten Hauptstrasse findet man alles was man zum täglichen Leben braucht. Die Bank, Supermärkte, Hotels, Restaurants, die Bücherei, Schulen, Krankenhaus, Tankstelle und vieles mehr.

In der "Aktuellen Rundschau" einer deutschsprachigen paraguayischen Zeitung, erfährt man sogar die Bundesliga Ergebnisse aus der Deutschen Heimat. Hier leben Mennoniten mit den Guarani-Indianern zusammen, geben ihnen Arbeit, und unterstützen sie in Schulbildung und Gesundheitswesen, schaffen für sie Wohnungs-Eigentum.


Weitere Deutsche Kolonien- Orte um Filadelfia sind Hohenau, Blumental,
Neu Halbstadt, und Friedensfeld u.a.m.

Im Grand Chaco siedelten sich 1928 deutschsprachige Mennonitenfamilien, die aus Russland vertrieben wurden an und gründeten unter unsäglichen Entbehrungen und Strapazen die Kolonien Filadelfia, Friedensfeld, Blumenau und andere mehr. Der feste Gottesglaube dieser Menschen half ihnen, die Gründerzeiten zu überstehen. Viele Menschen starben damals an Typhus, Schlangenbissen, im Chacokrieg gegen Bolivien, oder an Tropenkrankheiten. Die paraguayische Regierung interessierte sich seinerzeit sehr um die Besiedlung des Chacos - und erhoffte sich, dass die Mennoniten den Kampf in der grünen Hölle aufnehmen und gewinnen würden. Als Gegenzug erhielten sie von der Regierung Sonderrechte, die dieser Religionsgruppe am wichtigsten waren: Religionsfreiheit, Befreiung des Militärdienstes und eine eigene Schulbildung.

Im Museum informierten wir uns über die ersten deutschstämmigen Siedler, sahen Bilder, Gegenstände, Bücher und Dokumente aus der Gründerzeit die die Mennoniten halb um die Welt mitgeschleppt hatten. Im nahen Florida Hotel wurde uns ein Dokumentarfilm gezeigt, von dem wir einen Eindruck von der gewaltigen Arbeitsleistung der Menschen, die vor drei Generationen aus dem Urwald eine Kulturlandschaft schufen, erhielten. Ein Siedler-Generationsspruch sagt: "Den ersten der Tod, den zweiten die Not, den dritten das Brot".

Heute haben es die Kolonien aus eigener Kraft geschafft, z.B. die Milchwirtschaft nach europäischem Standard aufzubauen und ganz Paraguay zu 70% mit Käse, Joghurt, und anderen Milchprodukten zu beliefern. Wir stehen vor dem Einkaufszentrum, ich steige aus und dann sprach mich ein Mann an, der genau wusste was er wollte: "Könnt ihr mir vielleicht weiterhelfen? Ich erwarte Freddy und Rita aus Deutschland, die wurden von unseren Freunden, den Schweizern Susanna und Peter bei uns per e-mail angemeldet und die haben genau so ein Fahrzeug wie ihr, habt ihr sie vielleicht unterwegs gesehen"? Er lächelte, es war Ferdinand Ekkert. Susanna und Peter haben wir bei den Iguazu-Wasserfällen kennen gelernt. Sie erzählten uns von einer sehr lieben und interessanten Familie, die auf einer große Estancia leben und auch selbst Erdnussbutter herstellen. Sie knüpften für uns den ersten Kontakt. Am Abend folgten wir dann Ferdinands Wegbeschreibung und standen auf seinem Hof in Fernheim, begrüßten seine Frau Veronica und ihre fünf tollen Kinder.


Ferdinand Ekkert auf seiner Estancia.

 

Di. 13.06.06 - Mi. 14.06.06


Filmprojekt "Erdnussbutter und Turron"

In ihrem Familienbetrieb stellen Ekkert's Erdnussbutter und Turron her, eine aus Erdnussbutter hergestellte Paste, die durch eine feine Rezeptur zu einer Art "Schokoriegel" verarbeitet wird.


Veronica Ekkert bei der Herstellung von Erdnussbutter im Familienbetrieb
(Filmausschnitt) Begonnen haben es Veronicas Urgrosseltern Kornelius und Maria Neufeld im Jahre 1953. Seit 1994 führen Veronica und Ferdinand Ekkert diesen gewachsenen Familienbetrieb in traditioneller Art und Weise fort.

Ihre Erdnussbutter stellen sie zurzeit in fünf verschiedenen Geschmacksrichtungen her. Ihre ausgezeichnete Produktvielfalt erreicht immer mehr Kunden, denen sie sich verpflichtet fühlen, ihre gewachsene Produktion, in Tradition weiterzuführen.

 

 

Fr. 16.06.06 - So.18.06.06


Rodeo auf Isla Poi

In Paraguay ist die Großfamilie Mittelpunkt und man trifft sich so oft es geht gemeinsam um irgendetwas zu feiern. So zog es auch uns an diesem Wochenende zum 40 Km südlich von Filadelfia stattfindenden Rodeofest mit einer Lokalen Ausstellung von Rinderzucht, Agrarmaschinen und einheimischen Produkten.


ein riskanter Ausritt

Bei Reiterspielen konnte man die Reitkunst der Gauchos bewundern. Ein Kinderprogramm mit Clowns und einem wilden Kälber- und Wildpferdereiten erfüllten das Nachmittagsprogramm.


Gut behütet, auf dem Rodeofest "Isla Poi". Ein Guarani Indio-Mädchen.

Höhepunkt war ein "Heimatabend"- mit Deutscher "Folklore". Es wurde gejodelt im Chaco. "Wir wollen zu Land aus fahren" und "Lustig ist das Zigeunerleben" erklangen unter einem sternenklaren, milden Nachthimmel.

Ich lernte F. Arthur Kliewer kennen, er war mein "Kamera Nachbar" vom hiesigen lokalen Fernsehen "Canal 21". Er lud uns auf ein Interview ein und wir sollten bei ihm vorbeikommen, bevor wir weiterreisen, das nahmen wir dankend an. Es ging sehr diszipliniert zu, am Ende der heutigen Vorstellung. Wo noch über 500 Fahrzeuge standen, waren wir innerhalb von 30 Minuten alleine auf dem Wiesenfeld. Was uns am meisten überraschte: Bei einer Veranstaltung von mehreren tausend Menschen, sahen wir nirgends umher liegenden Müll. Es herrschte "deutsche Sauberkeit, wie bei uns vor 40 Jahren"!

Am späten Sonntagabend fuhren wir wieder zurück zu Familie Ekkert nach Fernheim, wo wir wieder unseren schönen Schattenplatz auf ihrem Hof einnahmen. Hier die Koordinaten von Fam. Ekkert, Gäste sehr Willkommen: S: 22.26.274 / W: 060.02.520

 

 

Mo. 19.06.06 - Sa. 24.06.06


Filmschnitt

Beim einschalten meines PC's summten meine Festplatten wie die Bienen. Es war eine wahre Freude wie alles trotz übelster Erd- und Pulverstaubpisten "noch" funktionierte. Nun hatte ich über 3 Stunden Video-Material in einzelnen Sequenzen zerlegt und auf der Time- Line geordnet zusammengefügt. Der Film über die "Viehwirtschaft im Chaco" ging mir besonders ans Herz.
Auf Ekkert's Estancia

Einerseits wegen den prächtigen Rindern in Verbindung mit der Arbeit auf der Estancia und andererseits wegen der Untermalung einer Folklore Musik die bestimmt ist von einem Mythos, der das harte Leben der freien Gauchos widerspiegelte. Bei dem Film von Erdnussbutter und Turron arbeiteten wir gemeinsam einen Text aus, den Veronica in professioneller Art und Weise auf Band gesprochen hatte. Nun war alles nur noch mit Musik abzustimmen und fertig war eine 2. informative Reportage, an der auch das Lokale Fernsehen von Filadelfia interessiert war.

Für zwei wunderschöne Wochen auf ihrem Hof überreichten wir Ekkert's als Geschenk je eine Originalkopie in DV- für den TV-Sender und je eine VHS Kopie. Ferdinand meinte, dass wir einen Meilenstein mit diesen Filmen im Chaco gesetzt hätten, was mich in unserer Arbeit sehr ehrte. Am Abend saßen wir mit der gesamten Familie am Lagerfeuer zusammen, bei Asado (Grillgut), Yerba Mate und einem reichlich, mit Salaten, gedecktem Tisch

 

Mo. 26.06.06 - Di. 27.06.06


Freunde gewonnen

Aus einem geplanten Wochenend-Aufenthalt sind am Ende 2 Wochen geworden. Dann hieß es am Heutigen Morgen wieder schweren Herzens Abschied zu nehmen von einer Familie bei denen wir nicht nur Gäste waren, sonder in die Familie aufgenommen wurden. Wir schämten uns nicht wegen unserer Abschiedstränen, denn wir hatten nichts verloren, nur gewonnen: Freunde auf unserem Weg: "Lebenstraum Weltreise".

Ferdinand fuhr voraus, auf seine vor kurzem gepachtete Estancia "Hogro" mit über 3000 Ha. Sie liegt etwa 3 Fahrstunden entfernt auf unserem Weg in Richtung Bolivien. Dort trafen wir uns noch einmal zu einem Asado mit seinen Gauchos. Unsere Vorräte füllten wir wieder im Supermarkt von Filadelfia auf und Besuchten anschließend Artur Kliewer vom Lokalen Fernsehen "Canal 21". Nach unserem Interviewe währen wir noch gerne einige Zeit geblieben, denn Gesprächsstoff hatten wir genügend. Leider mussten wir weiter. Nach ca. 70 Km in Richtung Bolivien ließen wir unsere Pässe und unsere Fahrzeugdokumente in Estigarribia ausstempeln. Wir haben auf der Estancia "Hogra" noch zwei wunderschöne Tage mit Ferdinand erlebt bis wir dann nach Norden in den Busch weiterfuhren.

 

 

Mi. 28.06.06 - Do. 29.06.06


Zu den Ureinwohner Paraguays

Aus einem geplanten Wochenend-Aufenthalt sind am Ende 2 Wochen geworden. Von Ferdinand Ekkert haben wir erfahren, dass auf dem Erdweg nach Bolivien, eine Piste abzweigt, die nach ca. 70 Km nordwärts auf ein Indianerdorf führt, auf dem ein Amerikanischer "Missionar" mit seiner Familie unter den Manjui- Indianern lebt.


Moula Moula unterwegs mit uns, auf staubiger Piste, zu den Manjui Indianer

Wir durchquerten auf einer weichen Staubpiste ein flaches Gebiet mit viel dichtem Trockenwald. Seit vielen Jahrhunderten ist dies das Land der Manjui-Indianer, ein Jäger-und Sammlervolk.

Bei den "Manjui Indianer"
S: 21. 48. 580 / W: 061. 40. 814 Die Geschichte dieser Indianergruppe Paraguays ist ein ebenso trauriges Kapitel wie die im restlichen Amerika. Nach verschiedenen Schätzungen leben im Chaco noch zwischen 30.000-50.000 Indianer. Sie sind die Überlebenden des oft sehr gewaltsam verlaufenden Kontaktes mit der westlichen Kultur und deren wirtschaftlichen Interessen in den letzten hundert Jahren.

Es gibt noch etwa 400 überlebende der Manjui-Indianer,( gesprochen: "Manhuj") die wir auf der "Estancia Missionare Santa Rosa" aufsuchten. Dort angelangt fuhren wir, begleitet von Manjui Indianern, auf den Dorfplatz und wurden umringt von Kinder, Frauen und Männer. Uns begrüßte David und seine Frau Hope, sie sind Amerikaner und freuten sich sehr mit den Indianern, dass wir sie aus Deutschland besuchten. David (46) und Hope (35) haben gemeinsam 10 Kinder!!! Sie leben seit 9 Jahren in einem größeren Haus mitten im Indianerdorf von ihrer kleinen Rinderzucht. Sie luden uns in ihr groß angelegtes und sehr" belebtes" Haus, zum Abendessen ein. Wir hatten sehr viel Spaß mit der Großfamilie. Gegen später nahmen sich David und Hope sehr viel Zeit, um unsere vielen Fragen über die Manjui - Indianer zu beantworten.

Am nächsten Morgen begleitete uns David durch die Indianersiedlung, stellte uns bei den verschiedenen Manjui-Familien vor und erklärte ihnen unsere weite Anreise aus Germany. Dabei entstanden Eindrücke, Filmaufnahmen und Fotos wie wir es erlebten.

15 Millionen Euro, für ein Leben in Asche

Es ist eine schmutzige Indianersiedlung. Die Menschen leben in einfachsten Hütten aus Wellblech, Holz, Lehmziegeln und Plastikplanen unter menschenunwürdigen Umständen.

Am Dorfplatz steht eine Halle in der ab und zu ein Gottesdienst abgehalten wird. Daneben die Schule, ebenfalls nur ein Raum mit einer Schiefertafel und einigen Schulbänken, der letzte Unterricht hat vor Monaten stattgefunden. Einmal in der Woche kommt ein Arzt vorbei, der die notwendigste medizinische Versorgung übernimmt, für Notfälle und Besorgungen stehen 2 Fahrzeuge zur Verfügung. In einem Magazin am Dorfplatz gibt es Grundnahrungsmittel für den täglichen Bedarf.


Manjui Indiofrau bei der Verarbeitung einer Sisalpflanze zur Herstellung
von Garn

Es stimmte uns sehr traurig, wie diese Menschen mit Hunden, Schweinen und Ziegen, an der warmen Asche miteinander leben.


Kranke und bis auf die Knochen abgemagerte Hunde am wärmenden Feuer.

Diesen Menschen hat man alles genommen, Land, Jagdgebiete und ihre Kultur, aber im Tausch dafür nichts gegeben. Man nimmt ihnen auch heute noch die Ländereien weg, die ihnen vom Staat übereignet wurden. Nur ihr tiefer Glaube an die Weisheit der Älteren, bewahrt ihren Stolz. Weltweit existieren eine Menge Organisationen, die sich für die Rechte der Ureinwohner einsetzen, aber die paraguayische Regierung lässt die Indios im Stich. Von ihr haben sie nichts Gutes zu erwarten, im Gegenteil, sie bereichern sich, wie die Nachrichten aus Paraguay in der deutschsprachigen Aktuellen Rundschau vom 25.04.06 berichten.

"Ein Schatten auf Chaco-Entwicklungsprojekt"
Original Zeitungstext: Asuncion (AR)

Nach einer Prüfung des Chaco-Entwicklungsprojektes PRODECHACO hat der paraguayische Rechnungshof Unterlagen an die Staatsanwaltschaft übergeben, die möglicherweise Aufschluss über Veruntreuungen großen Umfangs geben könnten. Das "Projekt der nachhaltigen Entwicklung des Chaco" (PRODECHACO) beruht auf einem Vertrag von 1995 zwischen der Europäischen Union und Paraguay. Ziel war die Entwicklung des Chaco unter Teilnahme der dort lebenden Bevölkerung, besonders der indianischen Ureinwohner, wobei auf Erhaltung der Umwelt geachtet werden sollte. Die Planung umfasste Entwicklungshilfe im Bereich der Gesundheitsfürsorge, der Ernährung, der landwirtschaftlichen Produktion und des Umweltschutzes. Der Beitrag der europäischen Union wird mit 15 Mio. Euro angegeben, während der paraguayische Staat 3 Mio. Euro besteuern sollte. Es scheint, dass bei derart hohen Summen die Begehrlichkeit einiger Personen geweckt wurde. Jedenfalls fand der Rechnungshof Belege, die offensichtlich gefälscht waren.

Der Rechnungshof spricht von mutmaßlicher Veruntreuung beim Einkauf von Lebensmitteln und anderen Waren. Es wurden Einkaufbelege ausgestellt bei denen der Verkäufer nach Auskunft der Nationalpolizei nicht existiert. Angegebene Personalausweisnummern gehören anderen Personen. Es gibt noch weitere Unregelmäßigkeiten, wie Einkauf bei Firmen, die im Handelsregister vergeblich gesucht wurden. Auch sollen Reisekosten zu großzügig gezahlt worden sein. "Es herrsch totale Fehlerhaftigkeit und Unvernunft bei den Belegen der Rechnungslegung für die an die Gouverneursämter der Zone ausgeführten Überweisungen", heißt es im Prüfungsbericht.

Die Situation spottet jeder Beschreibung. Während sich die Mächtigen um die Millionen streiten, besitzen die Manjui Indianer nicht einmal warme Decken für die kalten Nächte, geschweige noch eine ausreichende Mahlzeit.


Die älteste Dorfbewohnerin: Ihr ist nichts geblieben…
Sie hat den Chaco Krieg 1932 als 10 jähriges Mädchen überlebt.

Das Grundwasser schmeckt salzhaltig, ist verschmutzt und Bakterien verseucht. Für Tiefbohrungen, um an gutes Wasser heranzukommen, fehlen ihnen die Geldmittel, denen sie beraubt werden. Die Europäische Union kann aber sicherlich nächstes Jahr wieder stolz in den Medien verkünden:

"15 Millionen Euro an das Chaco-Entwicklungsprojekt" der Indianer überwiesen, Vertrag erfüllt, doch mit großer Sicherheit wieder auf das "falsche Konto". Buenas noches in Europa !!!, ihr könnt ja im Wohlstand ruhig weiter schlafen, ihr hab's ja mit "gutem Gewissen" gegeben, nur nicht denen die es dringend benötigen.

15 Millionen Euro, für ein Leben in Asche!!!


Für dieses "Leben", bezahlt die europäische Union 15 Millionen Euro pro Jahr !!!





Gesichter einer aussterbenden Minderheit!!! Kinder ohne Zukunft!!!

 

Fr. 30.06.06


Zu den Ureinwohner Paraguays

Nichts ändern zu können, stimmte uns an diesem Morgen sehr sehr traurig. Früher lebten sie von den natürlichen Ressourcen, die ihnen ihr angestammter Lebensraum bot: Sie jagten und fischten; sie sammelten Beeren und Wurzeln und legten kleine Gemüsegärten an. Inzwischen ist jedoch nichts mehr, wie es einmal war! Die Lebensbedingungen der indianischen Volksgruppen haben sich mittlerweile dramatisch verändert: Wir verabschiedeten uns von David und Hope mit ihren 10 Kindern, und von den Stammesführern der Manjui-Indianer und bedankten uns für unseren "Einblick in ihre Kultur". Über 100 Km auf feinstaubiger Piste, ohne jeglichen Gegenverkehr liegen hinter uns, ab und zu eine kurze Rast.


Freddy mit "Damenbesuch im Busch
("Laune der Natur", ein 2 geteilter Flaschenbaum) Die Vegetation in der leicht hügeligen Landschaft ist eine Mischung aus Buschlandschaft, Hartholzbäumen, Kakteen und Flaschenbäumen. Am Rande der Piste ein schöner Nachtplatz, den wir schon um 15 Uhr einnahmen. Eine Zeitdifferenz von 6 Stunden musste ich beachten um das WM- Viertelfinale Deutschland - Argentinien am Weltempfäger zu verfolgt: Ein heißes und spannendes Spiel, bis zum 11 Meterschießen, das 2:1 für uns ausging, wir waren im Halbfinale. Dem Argentinischen "Kommendatore" muss zum guten Ende die Zunge abgefallen sein, denn mit diesem Tempo habe ich noch nie eine Fremdsprache gehört.

 

 

 

Sa. 01.07.06 - Mo. 03.07.06


Wir ließen uns Zeit für die restlichen 130 Km bis zur Grenzstation, denn erst am Montag hatten wir Gelegenheit um uns auf der Bank mit "Bolivianos" einzudecken.

 

Sa. 01.07.06 - Mo. 03.07.06


Der Grenzübergang nach Argentinien war "easy" und innerhalb von 10 Minuten konnten wir die Reise fortsetzen in Richtung Salta.. Auf dem Campingplatz trafen wir unsere langjährigen Freunde aus der Schweiz. Mit Brigitte und Edy Odermatt, die ebenfalls unter die Langzeitreisenden gehören, haben wir sehr schöne Tage erlebt. Aber dazu im nächsten Bericht. Auf der Camp-Site "Municipal" bereiten wir uns nun vor, auf die Reise "Himmelwärts zum Höllenschlund".

Es bleibt weiterhin spannend auf unserem Weg "Lebenstraum Weltreise"

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Unser Fahrzeug Moula Moula, ein vollwertiger, geländegängiger LKW mit großer Nutzlast und hoher Bodenfreiheit für den extremen Geländeeinsatz. Auf-und Ausbau durch Woelcke Reisemobile.

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Verschiffung: Moula Moula am Haken, Bild anklicken
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