2018  wieder unterwegs im südlichen Afrika...

3.Jan.2018   Ankunft in Windhoek

„Ontour“ in Namibia, Botswana und Simbabwe

 

Liebe Freunde, liebe Mitreisende,                                                                                                                               wir sind wieder unterwegs im südlichen Afrika.

 

Unser Flug nach Namibia ging dieses Mal von Frankfurt über DOHA (Barein) nach Windhoek. Wir entschieden uns für die Airways der „Emirate“. weil wir je ein Gepäckkoffer mit 30 Kg und ein Handgepäck bis 15 Kg für Ersatzteile und Filmequipment ohne Mehrkosten mitnehmen konnten.

 

 Sehr angenehm waren wir angetan über die Freundlichkeit des Flugpersonals, des Services und der Beinfreiheit des Fliegers… gerne wieder.

 

Ein angenehmer Flug von Frankfurt über Doha nach Windhoek

 

Immer wieder beeindrucken…Der Anflug, über eine wüstenhafte Landschaft,  auf den Flugplatz bei Windhoek.

 

 

Unsere Abholung am Flughafen klappte wieder vorzüglich und nach 10 Km in Richtung Windhoek standen wir vor der Halle mit unserem Moula Moula…  

 

 

 

Unser treues Gefährt unter Gleichgesinnten…

 

 

Nach dem Einkauf unserer Lebensmittel ging’s zur  Campsite „Arebbusch“. Koffer auspacken, Schränke füllen, Fahrzeug inspizieren, zwei Tage sind verflossen.

 

Am dritten Tag, Ritas Geburtstag, wir bekommen Besuch von Donnovann, Corne und Cobus…ein Brai-Nachmittag vom aller feinsten…

 

Unsere Terminabstimmung mit Conti-Tyre hat vorzüglich geklappt, auf neuen Pneus fühlten wir uns wieder sicher auf den Erdpisten (Waschbrettpisten) durch das südliche Afrika.

 

Wir folgen unseren neuen Pneus… auf dem Weg zur Montage…

 

Noch ein Abstecher auf die  Farm von Donnovann, auf der Strecke zum Gamsbergpass.

 

Rita, Corne und Donnovann blicken über seine Farm, im Hintergrund der „Tafelberg“ Gamsberg.

 

Weitere Filmaufnahmen entstehen im Dünenfeld des Sossusvlei

 

Auf dem Weg zum Hiddenvlei.

 

Wir verlassen Solitaire, Ausgangspunkt und Campsite zum Sossusvlei …fahren weiter durch die Naukluft in Richtung Walvis Bay.

 

Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste…letztes Jahr waren wir schon mal hier, mussten wegen schlechtem Wetter (Sandsturm) unsere Filmaufnahmen unterbrechen… hier nochmals die Kurzgeschichte zweier heldenhafter Freunde:

 

Im September 1935 kommen zwei junge Männer, frischgebackene Doktoren der Geologie, an der Küste Südwest-Afrikas an. Sie haben Nazideutschland verlassen, beginnen geologische Forschungen im Naukluftgebirge und erkunden Wassenvorkommen für die Farmer. Der Zweite Weltkrieg holt sie ein, aus Furcht vor der drohenden Internierung als 'feindliche Ausländer' fliehen Henno Martin und Hermann Korn in die Wüste, kämpfen dort mehr als zwei Jahre um das nackte physische Überleben.

 

Hunger und Durst quälen sie, ihre wechselnden Unterkünfte, provisorisch, primitv, bilden den Ausgangspunkt für wechselndes Jagdglück auf der Suche nach Nahrung und Wasser. Sie leben fast wie Menschen der Urzeit, bewundern die karge Schönheit der Wüste, deren extreme Spannung von Tod und Leben sie zu neuen Einsichten über das Werden und Vergehen von Natur und Menschheit führt.

 

 

 

Sonnenaufgang an unserem Nachtplatz. 

 

Freddy auf den Spuren der „Kriegsverweigerer“

 

Nach 2 Stunden Fußmarsch zwingt mich gegen Mittag die enorme Hitze zur Umkehr..

 

Wesentlich kühler war es dann an der Küste bei der Flamingo – Kolonie in Walvish Bay.

 

Ein gestrandetes Fischerboot an der rauen Atlantikküste in Richtung Cape Cross

Die Robbenkolonie am Cape Cross bekommt  Zuwachs im Dez-Jan. In dieser Zeit ist besonders reges Treiben zu beobachten.

 

Es ist immer faszinierend diese Robben-Kolonie aus nächster Nähe, oder mittendrin, zu beobachten.

 

Freie Übernachtung im Küstennebel.

 

Sollte man um Swakopmund mit seinem Fahrzeug, gleich welcher Art, ein Problem bekommen, ist man bei Chris Collard in besten Händen. Er ist Tommys Bruder. Tommy ist der Super Guid in der Dünenwelt der Namib, Tommy's Living Desert Tours, über ihn erreicht man Chris: Tel. +264 64 461038   Cell 081 128 1038

 

Wieder unterwegs auf einer Route die kaum ein Tourist befährt…                                                                      es geht zum Messum Krater. Mehr dazu gibt’s ab Mai-Juni, wenn wir diese Region nochmals besuchen.

 

Nachdem wir eine Woche an Zeit verloren haben, geht’s etwas zügiger in Richtung Nordost.

 

Auf dieser einmaligen, sehr  einsamen Route gibt’s Welwitschias in jeder Größe als Zugabe.

 

Diese Strecke in Richtung Brandberg hat viele Pisten, guter Orientierungssinn, oder GPS wird empfohlen…(hoher Spritverbrauch)

 

Am Messum- Kraterrand

 

Traumhafte einsame Plätze…ohne Zäune.

 

Der Brandberg in Sicht… in östlicher Richtung kommen wir nach Uis.

 

Unser heutiger ruhiger Nachtplatz an einer Tank-Raststätte auf dem Weg zum Caprivi Stripe.

 

Die Regenzeit im Norden von Namibia ist in vollem Gange.

 

 

Soweit unser erster Teilabschnitt. Wir sind gerade (Mittw. 31.1.18) am Grenzort Katima Mulilo     (Sambia). Wir verabschieden uns vorerst von Namibia, fahren nach Botswana, um im Vierländereck zwischen Namibia, Botswana, Sambia am kommenden Samstag nach Simbabwe einzureisen.

 

 

 


Do.1.2.18                                                                         Um nach Simbabwe zu kommen  wählten wir die Transit Route durch den Chobe N.P. nach Kasane. An der Grenze von Ngoma bezahlten wir für uns einen Eintritt von 260.- Pula, Versicherung für „MM“ 50.- und Road-Tax 50.- Pula. Das entsprach umgerechnet zusammen 36.-€.

 

  In der Hoffnung einigen Elefantenherden zu begegnen, wurden wir leider enttäuscht. Durch die Regenzeit und das üppige Grün sahen wir nur deren Hinterlassenschaften auf dem nassen Asphalt.

 

 

 

An der Grenze ging’s auf der Transit Route durch den Chobe N.P. nach Kasane

 

Unser Nachtplatz kurz vor der Grenze nach Simbabwe, an der Puma Tankstelle bei  Kasane.    Ständige heftige Regenfälle erlaubten keine Pirschfahrten entlang am Chobe-River

 

Sa.3.2.18                                                                     Grenzübertritt nach Simbabwe

 

Bedingt durch die Bestimmungen in der Zollunion (Südafrika, Namibia, Botswana) war unser  Aufenthalt mit Moula Moula in den genannten Ländern nach einem Jahr  beendet. Dieses Mal wählten wir nicht Sambia als Ausreiseland, sondern wollten mit Simbabwe Neuland kennenlernen.

 

Grenzstation nach Simbabwe

 

Allen negativen Erzählungen nach, über die Einreisebestimmungen, überhöhte Grenzübertritts Preise,verbotene Einfuhr von Fleisch- und Gemüsewaren, Schlepper, Abzocker in Fantasieuniformen, Schikanen und Fahrzeugdurchsuchung, waren wir total über die schnelle und unkomplizierte Grenzabwicklung überrascht. Ausstempelung aus Botswana in 2 Minuten erledigt.                                                                                                         

 

Grenze Simbabwe: Je ein Visa für 40 Tage 30.-US$ -Fahrzeugversicherung        50.-US$...Einstempelung von  unserem neuen  „Carnet de Passage“ (Zollpapiere für unsere Fahrzeuge) das war‘s, Fahrzeugkontrolle? Route-Tax? Davon wollte keiner etwas wissen…Dauer keine 5 Minuten… wir waren in Simbabwe auf dem Weg zu den Victoria Wasserfällen. Unterwegs ein kurzer Stopp: Unsere zuvor im Fahrzeug versteckten Fleisch, Wurst, Käse und Gemüsevorräte konnten wir wieder hervorbringen.

 

So.4.2. – Mi.7.2.  Die Victoria-Wasserfälle, die wir in Sambia schon dreimal besuchten, faszinieren uns immer wieder, dieses Mal wollen wir sie auf der Seite von Simbabwe besuchen.

 

Der Ort des Donnernden Rauches & der Regenbogen…Zum Regenbogen fehlte leider die Sonne…

 

Nach drei Tagen Dauerregen, hochpreisigen  Aktivitäten um die Wasserfälle (Eintritt p.P. 30 US$...dagegen muss ein einheimischer Farmarbeiter seine Familie mit 100.-US$ im Monat ernähren…wie das funktioniert erstaunt uns bei diesen Preisen immer wieder). Nach dem faszinierenden Ausblick über die gewaltige Gischt der herabstürzenden Wassermassen, die kaum Foto und Filmaufnahmen zuließen, fuhren wir auf der A8 weiter nach Süden.                                                       Eigentlich wollten wir entlang am Zambezi – River zum Lake Kariba, in Richtung Osten, den wir im letzten Jahr in Sambia wegen gewaltigen Regenfällen leider nicht erreichten.                                                                                                               Von einem einheimischen „Safari-Unternehmer“ erfahren wir, dass zurzeit wegen starker Regenfälle der wunderschöne und sehr tierreiche „Mana Pools  N.P“ gesperrt ist. Ab Ende Mai bis in den Nov. hinein…ein Geheimtipp für Afrikafans….diese Zeit behalten wir uns vor….

 

Nicht nur in Victoria-Stadt, sondern im ganzen Land war es nicht möglich an Geldautomaten Dollars abzuheben. Hier scheint alles nur mit Scheckkarten zu funktionieren. Am nächsten Tag wechselten wir auf der Bank unsere Euros gegen US$. Höchster Tauschwert  300.-€ …einmal ich, einmal Rita machte zusammen 720.-US$

 

Das wertlose Geld wurde gegen US$ ausgetauscht.

 

2009 wurde man schnell zum „Dollar- Billionär“. Im Bild ein Geldschein während der Hyperinflation…der Nennwert von 100 Trillionen (Weltrekord) war der höchste Betrag, für den man nicht mal ein Brot bekam. Heute bezahlt man mit US-Dollar…Einreisende sollten demnach genügend Bargeld mitnehmen.

 

Do.8.2.-So. 11.2 „Zum Hwange N.P“..

 

Unterwegs in einem Forest-Land…ein einsamer Übernachtungsplatz.

 

Ein Vertreter der „Little Five“, die Leopardenschildkröte

Mit der Gastfreundschaft der einheimischen fühlten wir uns in diesem Land sehr willkommen. Um die Rundhütten, die meist von einer Großfamilie bewohnt werden, absolute Sauberkeit, kein Müll, auch nicht neben den Pisten durch das Land.

 

Die weitere Strecke in Richtung nach Bulawayo, der zweitgrößten Stadt Simbabwes, ist eintönig und unspektakulär, wären da nicht immer wieder die freundlichen Menschen. Sie winken uns schon von weitem zu, ein Lachen und Staunen, wenn wir dann an ihnen langsam vorbei fahren…

 

Fire-Wood…2 Tage Arbeit für 5.- US$

 

...demnächst gehts weiter nach Süden...

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Verschiffung: Moula Moula am Haken, Bild anklicken
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