Teil 5 Durch Botswana nach Namibia.

 

Der Grenzübergang von Simbabwe nach Botswana war in 20 Min. erledigt. In Kasane füllten wir wieder unseren Lebensmittel Vorrat bei „Spar“ auf, daneben war auch gleich die Geld-Wechselstube in der wir einen guten Wechselkurs ohne Nebengebühren bekamen

 

Auf der kostenlosen Transit –Asphaltstrasse durch den Chobe N.P. geht’s in Richtung Ngoma...Zur Grenze nach Namibia. Kurz davor biegt die Route nach Maun, über den „Sandridge“ ab. Wir erreichen Muchenje mit einer kleinen aber feinen Campsite, bleiben 2 Tage

 

Abendsonne von der Campsite aus mit Blick über den Lake Liambezi, der sich in der Regenzeit weit über das Land ausbreitet.

 

Den letzten Metzger, den letzten Bäcker, eine Einkaufsmöglichkeit im Ort Kachikau gibt’s nicht mehr…der lange, zum Teil morastige, „Sandridge“, so nennt man diese Piste nach Maun, liegt vor uns.

Keine  Elefanten- und Büffelherden wie angekündet…nur Matsch und Piste auf dem Sandridge durch den Chobe N.P.

Um den „Leoparden Rock“ im Chobe wurde es für Moula Moula manches Mal sehr eng …

 

Kurze Rast an einem ca.1500 Jahre!!! alten Baobab. Aussteigen auf eigenes Risiko.

 

Ein mürrisches Chamäleon kreuzt unseren Weg  

 

Ein einsamer Elefantenbulle, es war der einzige den wir im Chobe sahen.

 

Eine Impala Antilope

Am Mababe South Gate verlassen wir den Chobe N.P. und übernachten nochmals auf der Piste bevor wir die Stadt Maun am frühen Morgen erreichten.

 

Auf der A3 verlassen wir, nach dem Einkaufen, das Städchen Maun, biegen nach ca. 100 Km auf die Schlagloch übersäte A35 nach Norden ab. Nach weiteren 170 Km kommen wir nach Etsha 1-13 es ist eine Ansammlung von ca. 5000 Flüchtlingen die 1960 vor den Unruhen aus Angola geflüchtet sind. 13 Gruppen wurden damals hierher angesiedelt, wobei die kleinen Orte den nicht gerade einfallsreichen Name Etsha 1-13 bekamen.

 

Das zerfallene Baskets-Museum 

Am bedeutesten dürfte Etsha 6 sein, wenn es noch das kleine Museum über die traditionelle Lebensweise der hier lebenden Menschen geben würde. Es ist das Zentrum der Hambukushu Korbflechtereien. 

 

Wir fahren parallel zur A35 etwa 12 Km auf einer Piste bis Etsha13 entlang, biegen rechts ab in Richtung Guma Lagoon Lodge

Die weiche und manchmal tiefsandige Piste ist nur mit 4x4 Fahrzeugen befahrbar. Wer sich das „Abenteuer“ nicht zutraut und nicht schaufeln möchte, kann den kleinen bewachten Parkplatz vor der Piste benutzen und den Abholservice der Lodge anfordern.

Bevor wir die Lodge erreichten, übernachteten wir nochmals im Busch neben der Sandpiste.                                                                                                                Ohne Vorbuchung sollte man im Okavangodelta keine Lodge aufsuchen, so heißt es jedenfalls in verschiedenen Medien, auf Guma Lagoon hatten wir damit kein Problem, wurden sehr freundlich aufgenommen.

 

Unsere groß angelegte und schattige Camp-Site…                  

…100 Meter nebenan die traumhafte Guma Lodge.

 

Wir sind sehr positiv von der Guma-Lagoon Lodge überrascht…hier kann man einfach „durchhängen…

 

...mit Blick auf einen kleinen Teil des Okavango Deltas

 

Wer etwas mehr von der Einmaligkeit und vor allem von oben das Okavangodelta sehen möchte steigt in den bereitstehenden Heli…ein Muss…

 

Die jährliche riesige Wassermenge des Okavangos, von durchschnittlich                  10 Milliarden m³… versickert und verdunstet spurlos auf einer Fläche                      von ca.12 000 Km²

 

Es ist nur ein kleiner winziger Teil der Wasserlandschaft, die ich mit einem 30 Min. Flug gesehen habe, darunter Elefantenpfade.

Mit einem herrlichen Sonnenaufgang verabschieden wir uns von der Guma Lodge, fahren wieder auf die Schlagloch gebeutelte Asphaltstraße Richtung Norden zu den Tsodilo Hills.

Auf der Piste zu den Tsodilo Hills

 

Die Magie und der Mythos um die Tsodilo Hills.

 

Für die Kung- Buschmenschen sind die vier auseinanderliegenden Felshügel der Sitz der Götter. Der größte Hügel, hier auf dem Bild, wird als Mann bezeichnet, der zweit kleinere ist seine Frau, der noch kleinere deren gemeinsames Kind. Ein weiter entfernter Hügel, so sagt man, sei die erste verstoßene Frau des „Mannes“, der sie wegen einer jüngeren verlassen hat.

 

Der Male-Hill, der größte Hügel von Tsodilo.

 

Mehr als 4000 Felszeichnungen wurden vor 800 – 1300 Jahren in dieser Fundstätte gemalt. Ca. 350 sind für Besucher zugänglich. Mit einem Guide war ich vier Stunden im Gelände unterwegs…tolle Eindrücke was Menschen hier als Botschaft hinterlassen haben…

 

Zum Teil filigrane Motive und Zeichnungen an markanten Felsformationen

 

Wir verlassen die Sehenswürdigkeiten die die UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes setzte und fahren weiter zum Border nach Namibia… aber vorerst besuchen wir noch die San – Buschleute auf dem Weg nach Xaixai.

 

Abendsonne auf dem Weg zu den Buschmenschen…

 

Wir haben sie gefunden, wie sie heute verarmt im Busch leben, die San-Buschleute, nichts mit Touristen-Show und Eintrittspreisen. Als Gastgeschenk haben wir Reis, Mehl, und Konserven mitgebracht und bekamen 3 Tage Einblick in ihre einfache Lebenswelt.

Tabak… ein begehrtes Mitbringsel.

 

Unterstützung in Form von Lebensmitteln erhalten sie vom Staat Botswana, gutes Trink-Wasser bekommen sie aus einem Tiefloch-Bohrbrunnen in der Nähe ihrer Behausungen.

Mein Freund der Bushman…

 

Auf dem Weg in den „Busch“…erstaunlich was man da zu Essen findet…

 

Die San… liebenswerte freundliche Menschen…

 

Ritualer Familientreff am Lagerfeuer mit Aussprache in „Klicklauten“, Geschichtenerzählung und Gesang.

 

Der Grenzübergang bei Dobe nach Namibia…total Easy, ohne Registrierung, obwohl wir schon dieses Jahr einen Monat in Namibia verbrachten und eigentlich nur noch für dieses Jahr einen Aufenthalt von zwei Monate erhalten können, haben wir das Maximum von 3 Monaten wieder erhalten. Danke.

 

Newsletter

Zu unserer Weltreise:  Bild anklicken
Zu unserer Weltreise: Bild anklicken

Video Vorschau

Lebenstraum Weltreise:  Kurz-Trailer durch Afrika
Lebenstraum Weltreise: Kurz-Trailer durch Afrika
Lebenstraum Weltreise: Kurz-Trailer Südamerika
Lebenstraum Weltreise: Kurz-Trailer Südamerika
Lebenstraum Weltreise: Kurz-Trailer Nordamerika
Lebenstraum Weltreise: Kurz-Trailer Nordamerika
Lebenstraum Weltreise: Kurz-Trailer Asien
Lebenstraum Weltreise: Kurz-Trailer Asien
Zum Fahrzeug...Bild anklicken
Zum Fahrzeug...Bild anklicken

Unser Fahrzeug Moula Moula, ein vollwertiger, geländegängiger LKW mit großer Nutzlast und hoher Bodenfreiheit für den extremen Geländeeinsatz. Auf-und Ausbau durch Woelcke Reisemobile.

Zu Woelcke Reisemobile Bild anklicken
Zu Woelcke Reisemobile Bild anklicken
Verschiffung: Moula Moula am Haken, Bild anklicken
Verschiffung: Moula Moula am Haken, Bild anklicken