Das Video zum Bericht...

Sambia Route 01

 

Katima-Mulilo – Livingstone – Victoria Falls- Kalomo- Choma-Lake Kariba, zurück an die Grenze zu Botswana.

 

 

Es ist genau ein Jahr vergangen, die unser Moula Moula  in der Zollunion Namibia, Botswana und Südafrika verbracht hat und nach dieser Zeit muss er nun die drei Länder kurz verlassen bis er wieder einreisen darf . Angola oder Sambia sind die Ausweichländer, wir fuhren über den Caprivi-Zipfel von Namibia nach Sambia.

 

 

Der Grenzübergang bei Katima - Mulilo war easy, wenn da nicht die Abwicklung der verschiedenen Gebühren gewesen wären: Abstempeln des Carnet 35.-US$, Visa-Gebühren 2 Personen 100US$, KFZ Versicherung ca. 80.-US$, Straßen-Gebühr ca. 20.-US$ und zum Schluss noch 5.-US$ für: weiß ich nicht…

 

Regenzeit in Sambia...wie vor Jahren nicht...

Die Strecke von der Grenze zu den Viktoria Wasserfällen ist auf einer Länge von über 100 Km in einem  desolaten Zustand. Mal abwarten, ob unsere Straßengebühren  in absehbarer  Zeit etwas bewegen können….

 

Der wasserreiche, donnernde Sambesi an der Fallkante der Viktoria-Fälle.

 

 

 

Immer wieder beeindruckend, faszinierend, bezaubernd schön und gewaltig... die Viktoria-Wasserfälle...

 

Am Wasserfall war ich total beschäftigt mit meinen Filmaufnahmen und bekam nur am Rande mit, dass neben mir einige Personen standen die sich deutsch unterhalten haben. Zurück am Parkplatz sprach mich der Mann an wegen unserem Kennzeichen LB-, denn er kommt auch aus dieser Gegend. Gleich waren wir auf gleicher „Höhe“ und Klaus lud uns ein, bei ihm in der Nähe von Kalomo vorbeizukommen. Drei Tage später fuhren wir auf sein Gelände…

 

Klaus und Christina sind schon seit über 40 Jahren aus Deutschland  nach Sambia gekommen und haben in der Nähe von Kalomo ein Agriculture Training-Institut  aufgebaut. Hier unterrichtet und lehrt Klaus die Einheimischen, wie man die Beschaffenheit der Ackerböden für den Anbau von verschiedenen Agrarprodukten und die Weiden für die Viehwirtschaft optimieren kann.

 

 

 

Auf dem Gelände ist eine Schule untergebracht in der auch angehende Lehrer aus Deutschland ihr Praktikum erwerben können.

 

Im Gemeinschaftshaus in dem am heutigen Sonntagvormittag ein Gottesdienst abgehalten wurde, war für uns wieder ein besonderer Anlass, mit den Menschen im christlichen Glauben und mit ihren Gesängen, vor unserer Weiterfahrt, zusammen zu sein.

 

Wir verabschieden uns mit herzlichem Dank von Klaus und Christina für die schönen gemeinsamen Tage und nehmen auf unserer Weiterreise nach Choma einen Praktikanten mit, der für einige Tage auf eine befreundete Tabakfarm möchte.

 

 

 

Auf einer Tabakfarm  (Video siehe oben)

 

Eigentlich wollten wir gleich wieder weiterfahren, aber daraus wurde nichts. Es war gerade Tabakernte und wir wurden von Patrick, er ist der Farmbesitzer, gleich eingeladen doch einige Tage zu bleiben um das Einbringen und die Weiterverarbeitung der Tabakblätter filmisch aufzunehmen. Dieser Einladung konnte ich nicht wiederstehen….

 

Unser Stellplatz beim Tabakfarmer Patrick…

 

Virginia- Tabakplantage

Mit Patrick unterwegs auf seiner  Virginia- Tabak Farm.

 

Tabakernte ist harte Arbeit: Frauen Sammeln die in Doppel- Stäben geklemmten Tabakblätter ein und tragen sie (bis zu 60 Kg) zu dem Traktor Hänger.  (siehe Video)

 

Von Saisonarbeiter werden die Blätter in 10 Meter hohen Trockenräumen gehängt, und durch ein heißes Kanal-Belüftungssystem  getrocknet

 

Das Mittagessen der Farmarbeiter wird auf heißer Asche-Schlacke am Trockenofen aufgewärmt.

 

Frauen tragen die getrockneten Blätter auf die Sortiertische, auf denen sie nach Farbe sortiert werden. Danach werden sie in 60 Kg schwere „Pakete“ gepresst, verpackt und nach Dar es Salaam gebracht von dort mit Frachtschiffen nach China transportiert.                                                                                                                  Die Farm beschäftigt je nach Saison ca. 120 Personen. Patrick kam mit seiner Familie 1984 von Simbabwe nach Sambia, als er sich als weißer, im eigenen Land von Mugabe. nicht mehr sicher fühlte. Er pachtete in der Nähe von Choma, ein Stück Land mit über 8 KM² auf dem er wechselweise Tabak und Mais anpflanzt. Heute ist er mit seiner Familie ein einflussreicher Tabakfarmer in Sambia.

 

Für Kinder ab 2 Jahren hat Patrick einen eigenen kostenlosen Kindergarten mit Betreuung auf seinem Gelände eingerichtet.

 

Frauen beim Sortieren der Tabakplätter nach Farbe, denn die bestimmt die Qualität.

 

Nach 8 Tagen haben wir uns mit großem Dank für die schönen Tage auf der Tabakfarm von Patrick und seiner Familie verabschiedet. Seine Familie freute sich ganz besonders, als ich ihm den Film-Zusammenschnitt seiner Tabakproduktion überreichte. Für uns ist es immer wieder ein schönes Gefühl als Fremder zu kommen und als Freund zu gehen…. Begegnungen mit Menschen ergeben immer wieder neue Kontakte zu Menschen, die unsere Reise so interessant gestalten.

 

Eigentlich wollten wir einige Tage am größten Sambesi Stausee Lake Kariba verbringen, aber dieser Reiseabschnitt zu einer Kroko-Farm fiel buchstäblich ins Wasser…kein Durchkommen an den Stausee des Sambesi Lake Kariba

 

 

Auf der Löcher Piste zum Lake Kariba in Sambia, hats uns die Kühlbox aus den Schienen gerissen…

 

…konnte wieder in die "Gleise" gehoben werden...kühles Feierabendbier gerettet…

 

Kleine Familiengemeinschaften am Pistenrand

 

Vor einer Dorfschule im Süden Sambias.

 

Unser ruhiger Übernachtungsplatz im grünen….

 

Auch nach dem längsten Regen scheint mal wieder die Sonne und treibt in kürzester Zeit die Blütenstände bis zu 2 Meter in die Höhe

 

Am frühen Morgen, ein letzter Blick über den Sambesi und wir kommen nach Botswana, wo wir uns in der Central-Kalahari mit Elke und Ebi  aus unserem Nachbarort Pleidelsheim treffen wollen…

 

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Unser Fahrzeug Moula Moula, ein vollwertiger, geländegängiger LKW mit großer Nutzlast und hoher Bodenfreiheit für den extremen Geländeeinsatz. Auf-und Ausbau durch Woelcke Reisemobile.

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Verschiffung: Moula Moula am Haken, Bild anklicken
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