Namibia 2017 - Teil 1 / 01 Windhoek nach Swakopmund- Rock Arche      

 

Hallo liebe Freunde und  Mitreisende…

Wir sind wieder unterwegs im südlichen Afrika.                                                                                                           Man muss erst etwas erleben um berichten zu können, das wir jetzt gerne nachholen.                                          In Namibia sind wir gut angekommen, zwar etwas stressig wegen Abflugverspätung in München, aber dafür mit angenehmer Temperatur.

Tagsüber anfangs leicht bewölkt, mittags Sonne pur 30°und nachts schüttete es aus kübeln…es ist noch Regenzeit, die noch etwa bis Mitte März andauert, für  uns sehr angenehm. 

Am Flughafen in Windhoek wurden wir schon erwartet und zu Moula Moula gebracht. Er war super und vor allem sehr sicher auf einer Farm in der Nähe des Flugplatzes untergebracht.  Unser treues Gefährt  muss den Schlüssel schon von weitem gehört haben, nach einem halben Jahr Standzeit sprang er ohne „Husten“ bei der ersten Umdrehung an, auch die ganze Elektronik mit Lithium Bordbatterie und Kühltruhe funktionierte einwandfrei. Da wir nicht wussten wie das „Management“ der Lithium Batterien nach dem Abklemmen reagieren würden,  haben wir nicht abgeklemmt, lediglich durch Neueinstellung wieder aktiviert.

 

Namibia - Straßengebühr

Seit Juni 2016 verlangt Namibia eine Straßen Gebühr, die, wie wir erfahren haben, nach Km abgerechnet wird. Es war Samstag, keine Möglichkeit um unseren Km Stand irgendwo registrieren zu lassen. Gleich am Montag fuhren  wir zur CBC - MDC  „Road Fund Administration“ in Windhoek , 21 Feld Street  Tel. 0264-61-433 3000/3018. In ihrem  PC-Einreise-System wurden wir schon im Juni 2016 registriert, als wir in Mata Mata  von Südafrika kommend, eingereist sind. 

Damals wurde die Maut-Gebühr gerade erst eingeführt und wir bezahlten von Mata Mata bis Windhoek 612.-ND. (39.-€).                                                                                                                                                                       In der Zwischenzeit wird man auch als Individualreisender, an jeder Grenzstation nach Namibia im Straßen- Maut – System  registriert, und bei Ausreise zur Kasse gebeten.

Alles war wieder in geordneter Planung.  Lebensmittel wurden eingekauft und unser Campingplatz „Arebbusch“ in Windhoek angefahren.

Die wunderschöne Campsite auf dem Arebbusch in Windhoek direkt am Stadt-Flugplatz „Eros“ in Richtung Rehoboth.

Am Sonntag 22.1. …wir waren gerade dabei  über 50Kg Gepäck in unserem neuen Zuhause unterzubringen, es sah aus wie bei einem Umzug, bekamen wir schon den ersten Besuch. Camper, die wir bei unserem Filmvortrag auf der Leipziger Camping-Messe kennengelernt haben trafen ein, es war große Freude.

 

Am Montag besorgten wir uns noch einiges im Supermarkt und eine neue Sim-Karte. Kaum auf der Campsite zurückgekommen erfreuten wir uns wieder auf zwei weitere Besucher,  Bekannte aus „Facebook“ trafen ein, ein neuer ausgebauter MAN mit dem Namen „Simba“  und ein paar aus der Schweiz, die uns vom TV her kannten. Mit dem Einräumen und verstauen, oder gar weitere Reisevorbereitung zu treffen war mal wieder nichts, dafür hatten wir nette Gespräche und nach vielen Fragen auch eine Menge Reiseerfahrungen weitergeben können.  Am Montagabend ging‘s gemeinsam ins traditionelle  Joe’s –Beerhouse …

 

Dienstag 24.1., ein weiterer Besuch, es war unser langjähriger Freund „Kuno“, Günter Göttling aus Großbottwar, lebt hier in Windhoek schon seit über 45 Jahren und war/ist ein ausgezeichneter Namibia-Kenner und Führer von   „Studiosus-Reisen“, den wir schon auf früheren Reisen in Namibia getroffen haben. Wir kennen uns noch aus „Ludwigsburger Zeiten“ und hatten uns weniger neues, aber dafür viele ältere Geschichten zu erzählen.

 

Unser Quadbike kam nach längerer Zeit ( Island 2014 war der letzte Einsatz) aus unserer „MM-Garage. Kurzer Batterie-Wechsel …Öl nachgefüllt, Benzinhebel auf „ON“ …Start und er lief wie am ersten Tag…

 

Leider haben wir auf unserem Platz keinen Internet Empfang, deshalb hat jetzt meine Rückmeldung etwas länger gedauert, aber dafür ausführlicher. 

 

So und heute Mittwoch 25.1. fahren wir auf der C26 bei strömendem Regen in Richtung Gamsbergpass, übernachten kurz davor auf dem Gelände der Farm „Hohenheim“ , der Besitzer, ein Deutscher der sich hier niedergelassen hat.

 

Auf der C26 „Gravelroute“ am Gamsbergpass.

 

Früh am Morgen bei leicht bedecktem Himmel geht’s über den wunderschönen Gamsbergpass hinunter in die Ebene des Namib Naukluft Parks.

 

Früh am Morgen bei leicht bedecktem Himmel geht’s über den wunderschönen Gamsbergpass hinunter in die Ebene des Namib Naukluft Parks.

 

Auf einer nervigen „Wellblechpiste“ ,auf einem Abzweig in Richtung Gobabeb, erreichen wir heute unseren ersten freien Übernachtungsplatz.

 

Rita am Wendekreis“ ihres“ Steinbocks. Der Schriftenmaler  hatte wohl kein „N“ dabei, setzte stattdessen am Ende von Caprikorn ein „M“ hinzu.

Unser freier Übernachtungsplatz direkt am Tropic of Capricorn (Wendekreis des Steinbocks)

 

Swakopmund am Atlantik

 

In Swakopmund nehmen wir Kontakt mit Tommy Colland auf den wir auf unserer ersten Reise 2004/5 durch Namibia kennen und schätzen lernten. Tommy ist ein Wüstenkenner wie kein anderer und veranstaltet mit sehr zuverlässigen Fahrzeugen eine Wüstentour der Extraklasse. Wer hier um Swakops die älteste Wüste der Erde und vor allem den Wüstendrachen, die weiße Wüstenspinne, Skorpione, die Sand Viper und andere Tiere kennenlerne und vor allem zu sehen bekommen möchte, ist hier an erster Stelle. Wir werden ihn zu einem späteren Zeitpunkt auf seiner Tour „begleiten“.

 

Tommy spricht Deutsch und ist ein sehr liebenswürdiger Mensch, der Freude hat, andere Menschen die Wüste näher zu bringen: Kontakt Info:                                                                                                                   Tommy’s  Tours and Safaris Swakopmund Tel. +264 64 461038

 

Die Wüste lebt, Tommy‘s  Living Desert Tour ist eine unvergessene 4x4 Reise durch die Dünen/Wüste, eine Gegend außerhalb von Swakopmund. Mit ihm entdeckt man die verborgenden Schätze in dieser Wüstenlandschaft mit endlosen fotografischen und filmischen Möglichkeiten. Für Kinder, die herzlich willkommen sind, eine faszinierende „Lernstunde“.

 

Wir verlassen auf der B28 Swakop und biegen kurz danach rechts auf die C28 in Richtung Windhoek ab. Nach Erreichen der Namib-Naukluft geht’s gleich links in die D1991 in den Mond-und Welwitschia-Trail, danach kommt man noch zur Blutkuppe und dem Rock-Arch. Für diese Tour  von ca. 240 Km die durch geschütztes Gebiet führt benötigt man ein Permit des Ministry of Environment & Tourism in Swakopmund (Sam Nujoma Drive/ Ecke Bismarkstr.) 2Pers. + Fahrzeug p.Tg. 90.- ND (ca. 6.-€)

 

Die Mondlandschaft, sie wurde von den Nebenflüssen des Swakops in einer Zeit von über 450 Millionen Jahren in das weiche Gestein geschliffen.

 

Blick vom Aussichtspunkt über das Moon Valley…

 

Fahrt ins Mond Tal…Fahrt F

Ein stiller ungestörter  Nachtplatz bei den Ruinas im Mond Tal

Wir fühlten uns schon fast verloren an den Ruinen in der Weite des Swakop-Riviers

 

Im nahen Ruinengebäude sah es aus, als hänge ein Bild von uns an der Wand…

Welwitschia mirabilis….

 

Vor uns die  Blutkuppe

Für die ruppige und teils sandige Fahrt zur Blutkuppe und zum Rock-Arch ist ein 4x4 Fahrzeug erforderlich. Belohnt wird man in diesem Wüstenabschnitt mit  Naturschönheiten, bizarren Felsformationen und tollen Stellplätzen mit Zeltmöglichkeiten.

 

tNachtplatz an der Blutkuppe…Einsamkeit pur.

 

Ankunft am Rock-Arch (Felsenbogen)…

…ein traumhafter Platz

Am Abend leuchten die Sandsteinfelsen in der roten Abendsonne….

 

Unser Nachtplatz am Rock - Arch…

 

Unser Aufenthalt in Namibia geht spätestens am 18.2. mit Moula Moula zu Ende ….Nach einem Jahr in der Zollunion (dazu gehört: Namibia, Botswana, Südafrika) muss das Fahrzeug ausgeführt werden…

 

Wir reisen weiter nach Norden, stehen heute in Omaruru auf einer Campsite auf der ich schon 2004/5 mit meinem Bruder Hannes und Simba gestanden bin. Damals nahm Rita ihren ersten Heimaturlaub auf unserer Reise um die Welt.

 

Unser nächstes Ziel  Caprivi-Zipfel – Sambia – Viktoria- Wasserfälle…

 

Bis dann…sonnige Grüße aus Namibia

 

Rita und Freddy

 

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Unser Fahrzeug Moula Moula, ein vollwertiger, geländegängiger LKW mit großer Nutzlast und hoher Bodenfreiheit für den extremen Geländeeinsatz. Auf-und Ausbau durch Woelcke Reisemobile.

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Verschiffung: Moula Moula am Haken, Bild anklicken
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