Namibia 2017    Teil 2 / 04

 

Reiseroute:   Von Lüderitz zu den Dünen von Sossusvlei                                                                                                               

 

Von Lüderitz zur Geisterstadt Kolmanskuppe, zurück nach  AUS… auf der C13 nach Norden durch die weite Ebene des Neisipvlakte Plains. Auf der D707 in das Biosphärenreservat der Tirasberge bis Sesriem (Sossusvlei),

 

Diamantenfund bei Lüderitz…

 

…diese Nachricht ging 1908 um die Welt, als der Schienenmeister August Strauch bei Gleisarbeiten eigenartige glitzernde Steine fand, die so hart waren, dass sie sein Uhrenglas zerkratzten. Das Diamantenfieber um Lüderitz brach aus.

 

Auf der oft windumtosten Campsite auf Shark Island (Haifischinsel) …eine saubere Anlage...Wasser schmeckt leicht moderich.

 

Ein letzter Sundowner, dann verlassen wir das "deutsche" Städchen Lüderitz...

Durch eine Mondlandschaft kommen wir zum Endpunkt der Lüderitz Halbinsel…zur„Großen Bucht“..unser einsamer, windiger Übernachtungsplatz.

 

Brückenverbindung zum Diaz Point abgebrochen…bei plötzlichem dichten Nebel und Sturm ein schwieriger Weg.

 

 

Zur Ghost-Town Kolmanskuppe

 

Die ehemalige Diamanten- und heutige Geisterstadt Kolmanskuppe war unsere nächste Station, sie liegt etwa 12 km vor der Hafenstadt Lüderitz.

 

Auf der Kegelbahn aus dem Jahr 1927 kann auch heute noch, natürlich mit Kegeljungen, eine spannende Runde ausgekegelt werden.

 

Die versandeten Häuser von Kolmanskuppe sind heute stumme Zeugen des Diamantenfiebers.

In den Jahren des Diamantenfiebers siedelten sich über 400 Spezialisten mit ihren Familien an. Einige Tausend schwarze Arbeiter folgten. Eine kleine Stadt entstand und wurde regelrecht in den Sand gebaut, die auch versorgt sein wollte.

 

Da gab es den Lehrer samt Schulgebäude, das Bäckerhaus, einen Schlachthof, und die Großküche, den Architekten und den Buchhalter. Eine Arztpraxis, daneben ein Krankenhaus.

 

Gegenüber stand eine Turnhalle, in der die Turngeräte noch in gebrauchtem Zustand waren.

Wo Dünen auf die Reise gehen

 

Sandverwehungen türmen sich heute im Wohnbereich, original Lampen baumeln noch an der Decke…

 

Manche dieser unaufhaltbaren Killer-Sicheldünen schaffen, je nach Windstärke und Richtung, am Tag Bis zu 15 Meter.                                                                                Sie durchwandern einzelne Gebäude und niemand kann sie stoppen. Es war immer nur eine Frage der Zeit, bis einzelne Häuser verlassen werden mussten.

Handwaschbecken und Badewannen sind heute mit Sand gefüllt.

 

In einem eingerichteten Museumsgebäude beginnt man mit einem geführten  Rundgang durch die „Diamanten Siedlung“. Danach kann man sich frei auf dem Gelände bewegen.

 

Von Kolmanskuppe in die Tirasberge

 

Auf der B4 geht’s zurück, ostwärts bis in das Städtchen Aus, kurz danach biegen wir links ab auf die C 13.

 

Unterwegs um die Tirasberge auf der D 707, es ist zwar eine „bösartige“ Waschbrettpiste, aber ein wunderbarer Teilabschnitt entlang der Namib Naukluft.

Gate zur Farm Lodge Koiimasis…

 

Hinweisschild auf dem Koiimasis Farmgelände zur 9Km entfernten Campsite

 

…eine großzügig, wunderschön angelegte  Campsite

 

Ranch Koiimasis bietet dem individuell reisenden Naturliebhaber verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten. 
Von den geschmackvoll eingerichteten Chalet`s der Farm-Lodge "Fest Inn Fels" inklusive Restaurant, Sky-Bar und Poolanlage mit Sonnendeck, über die wunderschönen Selbstversorger Bungalow`s Schwalbennest und Virosa, bis zu exklusivem Camping.

 

Dieser Platz ist sehr zu empfehlen…man spricht Deutsch.

 

Infos unter http://www.namibia-farm-lodge.com/unterkunfte

 

Großzügige Doppeldusche, mit Felsen-Rückwand.

 

Auf dem Gelände neugierige und zutrauliche Klippschliefer.

 

Traumhafte Sonnen-Unter und Aufgänge.

Weiter auf dem Weg nach Norden steht das Schloss Duwisib wie eine Fata Morgana in einer abgelegenen Gegend im Distrikt „Maltahöhe“.

 

Erbauer des Duwisib Castle war der deutsche Schutztruppenoffizier Baron Hansheinrich von Wolf, der während des Herero-Krieges nach Afrika gekommen war. Dieser hatte im Jahre 1907 eine sehr vermögende Amerikanerin geheiratet, erwarb die Farm Duwisib und ließ in den Jahren 1908-09 das burgähnliche Schloss darauf errichten.

 

Außer dem roten Bundsandstein, der als Baumaterial verwendet wurde, kamen alle wertvollen Einrichtungsgegenstände aus Deutschland.  Mobiliar, Antiquitäten, Wandbehänge, Waffen und Gemälden kamen mit dem Schiff in die Lüderitzbucht, wurden von dort mit Ochsenwagen über 650 Km auf beschwerlichem Wege durch die Wüste bis zur Duwisib Farm transportiert.

 

Eingangshalle des Schlosses

 

Speisezimmer im Schloss Duwisib

 

Baron von Wolf war in den folgenden Jahren ein erfolgreicher Pferdezüchter und erweiterte die Farm auf 35 000 ha. Als von Wolf die Nachricht vom ersten Weltkrieg erreichte, meldete er sich freiwillig und fiel 1916 in Frankreich. Seine Frau kehrte nicht nach Afrika zurück, dadurch verfiel das Schloss und die Pferde waren sich selbst überlassen. Man vermutet, dass die heutigen Wildpferde, die in der Namib leben, aus dieser Zucht ihren Ursprung haben.                                                   Gegen eine kleine Gebühr konnten wir das Schloss, das sich heute im Besitz des Staates befindet, besichtigen.

 

Über Maltahöhe zur Dünenlandschaft ins Sossusvlei              

 

Wie die Zeit doch vergeht…eigentlich wollten wir am Samstag unseren Lebensmittelvorrat in Maltahöhe wieder ergänzen…aber es war Sonntag, haben uns mal wieder um einen Tag vertan. Der kleine und einzige Supermarkt war geschlossen. Wir übernachteten vor dem Laden. Die Auswahl von Frischware war am frühen Morgen dürftig, aber wir haben das Notwendigste für die nächsten        10 Tage bekommen.                                                                                                      An der Tankstelle auf der Mainroute befüllten wir unseren Tank.

 

Daneben ein Laden mit lauter Antiquaren Utensilien und an den Wänden verewigen sich Reisende aus aller Welt.

 

Kurze Mittagspause auf dem Weg zum Zarishoogte Pass.

 

Unser Übernachtungsplatz am Zarishoogte Pass an der C19.                               Die  Milchstraße zum Greifen nah…und doch so weit entfernt.

 

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Verschiffung: Moula Moula am Haken, Bild anklicken
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