Mittelmerika: Panama (11.04.08 bis 01.05.08)

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Panama, Landbrücke zwischen zwei Kontinente



Reiseroute durch Panama

Reiseroute:
Costa Rica , David, Santiago, Panama City, Portobelo, zurück nach Costa Rica, Nicaragua.

Sprache:Amtssprache Spanisch, (verbreitet englisch)
Einreise Panama:Einreisestempel in Reisepass für 90 Tage, Verlängerung möglich.
Einreise für Simba:Wenn man mit dem Flieger einreist besteht 14 Tage Quarantäne für Hunde. Über Land wollte man von uns 150.- US$ für die Einreise von Simba. Mit zähen Verhandlungen bekamen wir dann an der Grenze um 9.-US$ ein Transitpermit, danach fragte niemand mehr nach Simba.

 

Für Moula Moula:
Eine KFZ Versicherung wurde an der Grenze nicht verlangt. Wir fuhren ohne.

KFZ-Zollpapiere:
Für das Fahrzeug bekommt man bei der Einreise ein 90 Tage gültiges Certificado de Importación Temporal de Vehículos von der Aduana kostenlos ausgestellt.

Zahlungsmittel:
Die offizielle Währung von Panama ist der US Dollar. Verglichen mit dem Nachbarland Costa Rica, ist Panama etwa 25-30 % billiger.
Wechselkurs:
1.- € ca. 1,45 US$


 

KM Stand bei Einreise Panama 166.090 Km
KM Stand Bei Ausreise Panama 168.035 Km
Gefahrene Km seit Beginn unserer Weltreise 140.058 Km

Dieselpreis/ Stand 3. Mai 08:1 Ltr. = 0,94 US$ (0,65 €)
Super:1 Ltr. = 1,02 US$ (0,68 €)

Aufenthaltsdauer:11.04.08 - 01.05.08

Panama:

Wer denkt da nicht gleich an den Kanal.

"Achtes Weltwunder" nannte man ihn, als er 1914 eröffnete wurde. Zu Weltruhm gelangte er, weil der Bau besonders schwierig war und dafür atemberaubende Techniken eingesetzt werden mussten. Uns interessierten aber noch zusätzlich andere Sehenswürdigkeiten und Begegnungen in diesem Land. So z.B. eine Ananasernte auf den riesigen Plantagen der windarmen Pazifikseite, die Hauptstadt Panama City und die indianische Kultur bei den Emberá-Indianer.

Auf der karibischen Seite des Landes suchten wir den kolonialen Einfluss der Spanier in der Bucht von Portobelo und letztendlich begegneten wir noch Irmgard und Guntram Maier aus unserem gemeinsamen Kreis Ludwigsburg.

 

Fr. 11.04.08 - Do.17.04.08

Einreise:

Wir standen schon sehr früh bei Paso Canoas an der Grenze zu Panama, erhielten innerhalb weniger Minuten unseren Ausreisestempel und gaben unsere Fahrzeug-Zollpapiere bei der Aduana ab, das war's an der Migración Costa Rica.

Einige hundert Meter weiter versperrten LKWs teilweise die Zufahrtstrasse zur Grenzabfertigung nach Panama. Hier war schon mächtig was los an diesem Morgen. Überlandbusse voll mit Touristen trafen ein. Grenzhelfer drängten sich auf, um einen durch das Gewühl zu schleusen. Wir schafften es gerade noch, an einen freien Office Schalter zu kommen und erhielten unseren Einreisestempel. Bei der Aduana stellte man für unser Fahrzeug ein kostenloses Certificado de Importación Temporal de Vehículos für 90 Tage aus.

Dann war Simba dran, den wollte man gleich einsperren, 14 Tage Quarantäne hieß es, oder gegenüber an der Bank 150.- US$ abdrücken. Es ging schon wieder los, ums Schmiergeld, oder sonstigen unnötigen Abgaben, aber nicht mit mir.

Mit zähen Verhandlungen hatte ich nach einer Stunde den Preis auf null herabgesetzt, bekam für unser Maskottchen an der Grenze vom Ministerio de Desarrollo Agropecuaria ein Transitpermit für Zootiere ausgestellt, bezahlte 9.- US$ Schreibgebühren, das war's, danach fragte keiner mehr nach Simbas Papierwisch.

Wir sind in Panamá, die Landbrücke zwischen dem Nordteil und dem Südteil des amerikanischen Kontinents.

Auf der breitspurigen Panamericana durchfuhren wir eine Hügellandschaft mit Weideflächen, Obst- und Gemüseplantagen. Dann öffnete sich eine weite Ebene. Soweit das Auge reichte, waren auf rotbrauner Lehmerde die bekanntesten Bromelien angepflanzt, Ananas.

Es war gerade Erntezeit und wir waren herzlich auf der Plantage willkommen. Ich folgte mit der Kamera den doppelseitigen, weit ausladenden Fließbänder, die langsam von einem Traktor über das Feld gezogen wurden, dahinter arbeiteten die Pflücker.


Die Ananas sitzt einzeln in der Mitte der Bromelie

Die Ananas, die aus den Bromelien herausgebrochen wurden, legten sie auf das Fließband, das die begehrten Früchte in die Mitte der Anlage transportierte, von da an wurden sie einzeln in die nachfolgenden Anhänger eingestapelt.

Der Chefe der Ananasplantage gab uns nicht nur ein Interviewe über die Anpflanzungsweise, sonder auch noch einige reife, wohlschmeckende Ananas mit auf unsere Weiterreise, es waren wohl die besten, die wir jemals gegessen haben.

Ein Kapitän auf dem Motorrad, den wir an der Grenze trafen, gab uns den Hinweis auf einen wunderschönen Campingplatz. Auf seine Empfehlung nach folgten wir der Wegbeschreibung auf der Panamericana und fanden ihn direkt gegenüber der Einfahrt nach St. Clara. Dieser "XS-Campingplatz", wie er angeschrieben heißt, wurde von den netten Amerikaner Shiela y Denis geführt und wir bezahlten pro Tag 15 US$ (10.-€). Das ist nicht gerade wenig, aber wir standen dafür allein im Schattenbereich eines mächtigen Chachju Baumes und hatten eine herrliche funktionierende Dusche unter freiem Himmel, die uns eine erfrischende Kühle bei den heißen Tagestemperaturen um 40 Grad brachte.

Wohnung säubern, Wäschewaschen, kleinere Reparaturarbeiten, Bilder sortieren und ausarbeiten unseres weiteren Reiseweges waren Teil unseres 3 Tages Aufenthaltes. Frisch gefüllt mit dem besten Wasser das wir auf unserer Reise getankt hatten, ging's weiter nach Panama City.


XS-Campingplatz bei St. Clara, bei Shiela y Denis

Die "Bridge of the Amerikas" spannt sich wie ein silberner Regenbogen über den Dunst des Kanals. Unter dem Namen Thatcher-Ferry-Bridge- so genannt nach der früheren Transport- Fähre, wurde diese von Amerikanern gebaute Brücke über den Panama-Kanal 1962 eröffnet.


Panoramaaufnahme von der längsten Stahlbogenbrücke der Welt

Sie soll die längste Stahlbogenbrücke der Welt sein, die wir in Richtung Panama City befuhren. An diesem Punkt überschreitet die Panamericana die Grenze zwischen Nord-und Südamerika: Hier betraten wir die erste, nicht die dritte Welt. Zur Rechten erhob sich die Innenstadt von Panama City ähnlich wie Manhattan aus der Bucht. Zur Linken führte eine Strasse entlang am Kanal.


Die Metropole von Panama City


Auf dem Firmengelände bei "Auto Aire Tempcooler".

Am nächsten Tag wurden die porösen Schläuche gegen neue ausgewechselt und mit Schraubverbindungen neu eingepresst. Mit einer zufriedenen Reparaturarbeit und einer neuen Kältemittelfüllung war unsere Weiterfahrt wieder etwas angenehmer.

Wir besorgten uns noch einen neuen Regler für unsere Solaranlage und neue Bordbatterien, dann konnte es weitergehen.

Die Stadt Panama City erlebten wir in einem hektischen durcheinander, gemischt mit Einkaufstrubel, Wahlkundgebungen und lauter Musik. Auf dem Bürgersteig vor den großen Einkaufzentren wurden in Bretterbuden Ramsch, second hand Artikel und Billigwaren aus China angeboten. Getrieben vom Verkehr und den Eindrücken kamen wir ungewollt in die Gassen der Altstadt San Felipe.

Ich stieg aus dem Fahrzeug, lief an einigen Bretterbuden vorbei an die alte Kaimauer um im schönen Abendlicht von der gegenüberliegenden Skyline der Stadt Filmaufnahmen zu machen.

Aus den Kolonialhäusern der ehemaligen Kanalbauer quoll ein stinkendes Gemisch von Fisch, Urin, Essensresten und Wohlstandsmüll. Die alten Holzhäuser waren unglaublich baufällig, heruntergekommen und altersschwach wie ihre Bewohner selbst. Diese Gegend hatte einen ganz besonderen Flair.

Auf den bewegenden Wellen schaukelten einige alte Fischerboote auf denen sich Pelikane einnisteten. Daneben schwamm Abfall jeglicher Art, dazwischen Altreifen.

Neben mir stand ein alter zerlumpter Fischer und sprach mich an:" muy peligrosso, muy peligrosso aqui con el atraco y robo. (Sehr gefährlich, sehr gefährlich hier mit Überfall und Raub). Auch tags zuvor wurden wir von einer Polizeistreife unter der Stahlbogenbrücke auf mögliche Überfälle hingewiesen.

Old Panama stand einst in dem Ruf, die gefährlichste Stadt der Welt zu sein, ob es heute noch zutreffend ist, wollten wir nicht testen und fuhren einige Straßenzeilen weiter. Von Dreck, Armut und sozialem Abstieg keine Spur mehr. Im Centrum der Stadt reihen sich Restaurants, Fastfoodketten, gläserne Hochhäuser und vor allem Welt-Banken aneinander. Es gibt wohl keine andere Stadt in der Welt, in der sich so viele verschiedene Banken angesammelt haben wie in Panama City. Das wird sicherlich seinen "Grund" haben und ist eine Geschichte für sich. Entlang der Hauptstrasse, die in Richtung des Panamakanals führte, standen Häuserreihen in Plattenbauweise, dazwischen eine Tankstelle mit eigenem ummauertem Parkplatz, für uns ein idealer und vor allem Sicherer Übernachtungsplatz. Den dahinter liegenden alten Friedhof sahen wir erst am nächsten Morgen.

Der Panamakanal war unser nächstes Reiseziel. Fast 50.000 Arbeiter sprengten mit 30 Millionen Kilogramm Dynamit die 82 Kilometer lange Wasserstraße durch die engste Stelle Panamas und verbanden den atlantischen und pazifischen Ozean miteinander. Das gigantischste Bauwerk des 20. Jahrhunderts.

Den besten Überblick erhielten wir an den Miraflores Schleusen. Die ankommenden Schiffe mussten 26Meter auf das Niveau des Gatun Sees in drei Schleusenbereichen angehoben oder abgesenkt werden, je nach Fahrtrichtung.


Ein Schiff in der Miraflores Schleuse im Panama Kanal.

Seemannsromantik kam auf, als das stolze Mexikanische Segelschulschiff CVAVATEMOC mit viel Musik die Schleusenanlage passierte.

Andere Schiffe folgten und wurden auf beiden Seiten mit je drei Loks durch die engste Stelle gezogen.

Zwei Tage blieben wir im Bereich des Panamakanals auf dem, seit der Eröffnung im Jahre 1914, über 900 000 Schiffe die Wasserstrasse passierten.


Das stolze Mexikanische Segelschulschiff CVAVATEMOC

In der Bucht von Portobelo erlebten wir den kolonialen Einfluss der Spanier auf der karibischen Seite des Landes. Dieser Hafen aus dem 15. Jahrhundert war der Sammelpunkt der aus Bolivien und Peru ankommenden Silberschätze, die dort in Richtung Spanien verschifft wurden. Ein Eldorado für Freibeuter, unter anderem auch für den berüchtigten englischen Piraten Francis Drake. Die im tropischem Urwald gelegenen Befestigungsanlagen und die Ruinenkomplexe gaben uns einen imposanten Überblick über eine längst vergangene Epoche.


Die Festungsmauer um Portobelo

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Fr. 18.04.08 - Fr. 25.04.08

Zu den Emberá-Indianer

Wir befuhren wieder einen kleinen Streckenabschnitt der brutal in den Urwald geschlagenen "Panamericana". Sie hat 1979 das Gebiet der Emberá-Indianer zerschnitten. Im weiten Umkreis der Straße ist heute der Regenwald abgeholzt und verwüstet.

Ein Fischer, aus dem kleinen Ort Alcalde Diaz, brachte mich in einem schmalen Holzboot über den wellenreichen See Lago Alajuela bis zur Einmündung des Rio Chagres. Ein Stück stromaufwärts steuerten wir einen Inselvorsprung an. Am Ufer standen einige Indio-Männer in bunten Röcken, die gerade dabei waren ihre mit Palmwedel beladene Boote zu entladen. Einige Hütten mussten vor Beginn der Regenzeit neu gedeckt werden.

Junge Frauen mit nacktem Oberkörper und mit einer roten Hibiskusblume im Haar, dem Zeichen, dass sie noch zu haben waren, kamen auf mich zu. Eine wunderschöne Begrüßung.


Emberá-Indianermädchen mit Hibiskusblume im Haar,

Sie begleiteten mich auf den Hügel, wo ihre Hütten auf Stelzen standen. Vor dem Dorfeingang ein kleiner Sammelplatz mit einem mächtigen Baumstamm als Sitzgelegenheit.


Antonio Tocamo, Häuptling und Präsident der Emberá-Indianer

Hier empfing mich Antonio Tocamo, Häuptling und Präsident der Emberá-Indianer. Er führte mich durch sein Dorf mit 19 Hütten. "Damit keine Schlangen und andere Tiere in den Wohnraum gelangen, stehen sie auf 2 Meter hohen Stelzen. Hier leben über 60 Menschen in einer Gemeinschaft zusammen, die aus 16 Familien besteht", erzählte mir Antonio.

Weiter berichtete er mir von ihrer veränderten Situation. Sie können heute nicht mehr vom Jagen, Fischen und Sammeln leben - ihr Lebensraum wurde zu stark beschnitten. Sie versuchen es mit einer bescheidenen Landwirtschaft, mit dem Kontakt zur Zivilisation und dem Tourismus, ohne ihre traditionelle Kultur zu verlieren.

Ein Teil des Alltags der Emberá-Indianer wird von den vorbeikommenden Touristen beansprucht. Mit dem Anfertigen und Verkauf von geflochtenen Körben, Schalen und selbstgemachtem Schmuck sichern sich die Frauen ihre Einnahmen. Die Männer sind beschäftigt mit Reparaturarbeiten, Bootsfahrten und Fischfang.

Antonio lud mich zu einer kleinen Bootstour zu einem Wasserfall ein. Mit zwei Indios bestieg ich einen schmalen "Einbaum" mit Außenborder.

Das blau-grün bemalte Holzboot gleitete langsam auf dem Rio Chagres stromaufwärts. Die Luft war schwül und drückend, erbarmungslos brannte die Sonne vom Himmel. Beidseitig des Wasserlaufes leben kleinere Gruppen der Emberá-Indianer halbnomadisch in ihren strohgedeckten Hütten. Frauen wuschen am Ufer ihre bunte Wäsche, Kinder badeten in dem trüben Gewässer. Hinter einer Flussbiegung wurde das Wasser seichter, Stromschnellen wurden sichtbar. Geschickt steuerten die Jungs das Boot um einige Felsen, dann blieben wir auf einer Sandbank stehen.

Zu Fuss ging es in einem Bachlauf weitert. Über glitschige Steine und durch den immer feuchten Regenwald erreichten wir einen Wasserfall der über einige mächtige Felsen in ein großes Becken stürzte. Ein idealer Platz, um unsere verschwitzten Körper abzukühlen.

Wieder im Boot, steuern wir zurück ins Dorf, wo schon einige Touristen eingetroffen waren. In einer großen Gemeinschaftshütte erzählte Antonio von der Kultur, Tradition und Lebensweise der einstigen Ureinwohner Panamas. Der Duft von gegrilltem durchzog die Hütte.


Essenszubereitung unter Sonnengeschütztem Palmdach

Das Mittagessen wurde von Antonios Frau Maria und ihre Schwester auf offenem Feuer in einer Nebenhütte zubereitet. Es gab frittierten knusprigen Fisch mit gebackenen "Plantanos" (Kochbananen), dazu frittierte Manjoca (ähnlich wie Kartoffeln.) Serviert wurde in Tüten von Bananenblätter, schmeckte fantastisch.

Mit einigen traditionellen Tanzvorführungen und Gesängen ging ein Besuchstag bei den überaus freundlichen Emberá-Indianer zu Ende.

Ich verabschiedete mich bei dem einflussreichen Häuptling Antonio mit "biabua" (Danke, in der Sprache der Emberá) und ließ mich mit dem Boot des Fischers über den See Lago Alajuela zurückschippern.

Geld wächst auf Bäumen!

In die Zivilisation zurückgekehrt begegneten wir an einer "Übernachtungs Tanke" dem deutschen Geographen Andreas Eck und seiner Frau Iliana Armien. Sie gründeten und betreiben eine Baumschule für eine Wiederaufforstung des Regenwaldes, die mit hoher Rendite vermarktet wird.

Die Bäume werden aus erstklassigen Samen selbst gezogen und intensiv gepflegt. Weil große Teile der Panameischen Bevölkerung in Armut leben, werden die Regenwälder abgeholzt. Jahr für Jahr roden die Einwohner eine Fläche so groß wie 30.000 Fußballfelder. Das klingt gigantisch, aber die Menschen wüssten sonst gar nicht, wovon sie überhaupt leben sollten. Andreas Eke kam in den 90er Jahren auf die Idee, dagegen anzukämpfen.


Ein Bäumchen wird gepflanzt.

Das Ergebnis: In dem kleinen Ort Las Lajas, auf dem früher einmal Regenwälder standen, kaufte er Weideland. Mit viel Mühe und Geduld begann Andreas Eke hier vor zehn Jahren damit, Edelhölzer anzupflanzen. Seine Firma Futuro Forestal bewirtschaftet heute über 600 Hektar Regenwald mit Mahagoni-Bäumen, Teak, Amarillo und Rosenholz.

Ein paar Bäume sind Ihnen zu wenig? Wie wäre es mit einem Hektar Wald? Bei FF können Sie Ihr eigenes Stück Regenwald anpflanzen lassen. Sie werden rechtmäßiger Besitzer (mit Grundbucheintrag!) eines Hektars Regenwaldes. Ein Pflegevertrag mit FF garantiert die optimale Betreuung ihres Waldes.

So wirbt die Firma Futuro Forestal erfolgreich im Internet und in international anerkannten Bereichen. Das Projekt ist nicht ganz uninteressant, doch Garantie für einen stabilen und sicheren Geldzuwachs konnte uns selbst Andreas nicht zusichern. Wir wollten weder investieren noch unsere "Paar Kröten" in langfristig Geldanlagen wachsen sehen und reisten weiter.

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Sa. 26.04.08 - Mi. 01.05.08

Die Welt, ein kleines Dorf.

Am 6km weit entfernten Pazifik-Strand standen einige Strohhütten und Wochenendkneipen. Am Ende des Strandweges das kleine Restaurants "Delphin". Es gehört einer deutschen Auswanderin die sich an dem idyllischen Ort mit ihrem Mann niedergelassen hat. Ein Treffpunkt für Deutsche Traveler. So trafen wir Fritz, ein Lehrer aus Berlin, der für ein Jahr seine "Auszeit" nahm und hier auf seine Frau wartete, die aus Deutschland in den nächsten Tagen nachkam.

Am Abend, wir saßen gerade vor unserem Moula Moula, da kam uns ein deutsch verdächtiges Fahrzeug entgegen, als es näher kam, sahen wir das weiße Nummernschild mit LB.... Es waren Irmgard und Guntram Maier aus unserem gemeinsamen Landkreis Ludwigsburg. Die Gerlinger haben gerade Nordamerika bereist und sind auf dem Weg nach Buenos Aires, von wo sie zurück nach Deutschland verschiffen wollen. Für zwei Tage blieben wir zusammen am Strand von Las Lajas. Es war leider eine zu kurze, aber dafür eine sehr nette Begegnung in der wir uns gegenseitig Erlebtes erzählten und Informationen weitergaben. Früh am Morgen dann ein kurzer Abschied, auf ein Wiedersehen irgendwann in der Heimat.


v.li.n.re. Freddy y Rita Irmgard und Guntram Maier aus Gerlingen.

Nach einem kurzen Abstecher in die Bergregion Cordillera Central, begegneten wir einer sehr distanzierten Indiogruppe die dort zurückgezogen in ihren strohgedeckten Hütten leben. Mit kleinen Geschenken kamen wir ihnen näher und hatten bald darauf einen Einblick in ihre einfache Lebensweise.

Am nächsten Tag standen wir dann wieder an der Grenze zu Costa Rica in Richtung Norden.


Freddy zeigt eine eben aufgenommene Videopassage


Ein letzter Blick von unserem Übernachtungsplatz
auf den Pazifikstrand.

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Fr. 02.05.08

Die Ausreise Panama...

...vollzog sich innerhalb von 5 Minuten, dann kamen wir an die Migración von Costa Rica. Unsere Pässe wurden für 90 Tage eingestempelt und Simba interessierte keinen. Nun war bei der Aduana (Zoll) unser Fahrzeug Moula Moula dran, den wollte man nicht mehr ins Land lassen, weil die Verweildauer, die wir in Panama waren, nicht drei Monate betrug. Auch ein Vorsprechen beim "Amtsvorstand "nützte nichts, es lag am Eintrag in das "Computersystem" und das sagte: 90 Tage Costa Rica, dann 90 Tage raus, und danach kann man wieder für 90 Tage das Fahrzeug einführen.

Nach langem hin und her hat man festgestellt, dass wir beim ersten Besuch nach 87 Tage ausreisten und uns somit ein Restguthaben von 3 Tagen zustand. Wir nutzten diesen Zeitraum für ein Transit Permit durch Costa Rica nach Nicaragua.

Wie es der Zufall wollte, an der Grenze zu Nicaragua trafen wir Kurt Brandt mit seiner Lebensgefährtin Mary. Die beiden lernte ich bei der Rundreise mit Bruder Hannes beim "deutschen Bäcker" am Arenalsee in Costa Rica kennen. Kurt ist deutscher Zigarrenproduzent und auf dem Weg zu der Nicaraguanischen Cigar Manufactorie Plasencia. Dort verfolgten wir den Arbeitsprozess der Handgedrehten "Dannemann's" vom Blatt bis zur Zigarre. Was wir sonst noch erlebten berichten wir im nächsten Was wir in Nicaragua noch alles erlebten, darüber schreiben wir im nächsten Bericht

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04.05.2008


Nicaragua heißt uns Willkommen.

Unser Lebenstraum Weltreise geht weiter.

© by Reckfilm

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Unser Fahrzeug Moula Moula, ein vollwertiger, geländegängiger LKW mit großer Nutzlast und hoher Bodenfreiheit für den extremen Geländeeinsatz. Auf-und Ausbau durch Woelcke Reisemobile.

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Verschiffung: Moula Moula am Haken, Bild anklicken
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