52 Thailand Teil 2

Tempel, Märkte und traumhafte Strände

 




Reiseroute von Nord- nach Südthailand 5330 Km

 

Reiseroute
Grenze Kambodscha (Aranyaprathet), auf der 35er nach Saraburi, Nakhon Ratchasjma, zurück nach Pak Chong, auf der 2247 nach Chai Badan, 21er nach Phetchabun,Lom Sak, 12er Kang Sopa Wasserfälle, Phitsanulok, Sukhothai, Lampang, 11er nach Ban Hong, südlich an Chiang Mai vorbei auf der 1088er nach Mae Chaem, Khun Yuam, Mae Hong Son, Pang Ma Pha, Pai, 1095/ 1096er nach Mae Rim, Orchideengarten, Schlangenfarm, auf der 107er nach Mae Taeng, weitere 15 Km zum Elefantenreservat, Chiang Dao, Chiang Mai, Wat Prathat Doi Suthep, auf der 1er nach Tak, Salok Bat zu den Fledermäusen, Nakhon Sawan, Ayutthaya, Bangkok zu Canon,Samut Songkhram, Damnoen Saduak zu dem schwimmenden Markt, Ratchaburi, Phetchaburi, Cha Am, Hua Hin, Khirikhan, Chaiya, Phumphin, 401er nach Thap Put, Phangnga, Phuket, zurück auf die 4er nach Krabi, Trang, Palian, Khuan Don, Wang Prachan Chekpoint nach Malaysia.

Einreisebestimmungen und weitere Informationen siehe Reisebericht Thailand Teil 1

Dieselpreis: (18.03.10) 1 Liter 29.62 Bath = ca. 0,64.- €
Benzin: 1 Liter 39.95 Bath = ca. 0,85.- €

KM Stand bei Einreise Thailand: 220 400 Km
KM Stand bei Ausreise nach Malaysia: 225 730 Km
Gefahrene Km seit Beginn unserer Weltreise: 197.753 Km

Aufenthaltsdauer in Thailand Teil 2: 21.01.10 - 18.03.10

Thailand, ein Land voller Mythen, Fabelwesen und Erzählungen.
Vor allem die Offenheit und Freundlichkeit der Menschen, ihre Kultur und im besonderen das kulinarische Erlebnis mit der Thaiküche machen Thailand zu einem Urlaubsland mit besonderem Genuss.

Es ist ein sehr preiswertes Reiseland mit vielfältigen Erlebnismöglichkeiten. Zeigt sich im südlichen Teil des Königreichs eher der Pauschaltourismus mit seiner Hauptattraktionen Sonne, Strand und Meer, so findet man im nördlichen Teil archäologische Stätten, Kultur und Natur.

Unsere abwechslungsreiche Tour brachte uns von der Grenze Kambodschas bis ins nördliche Thailand, an das Grenzgebiet von Burma. Wir besuchten Bergdörfer, Elefantencamps, goldene Tempelanlagen und bunte, pulsierende Märkte, bevor es über Bangkok, Hua Hin, Phuket und Krabi weiter nach Süden ging. Über 5330 Km Reiseerlebnisse, Begegnungen und traumhafte Strände

 

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Do. 21.01.10

Ausreise von Kambodscha aus:


Ausreise von Kambodscha aus: Das war wieder mal ein Akt von 10 Minuten. Carnet de Passage beim Zoll ausgestempelt, Reisepass ausgestempelt, das war's.

Einreise Thailand:
Wir hatten noch von der Thai Botschaft in Vancouver ein Doppel Visa, das uns eine 2. Einreise für 2 Monate ermöglichte. Stempel in den Pass, willkommen in Thailand. Nun war Moula Moula beim Zollhäuschen dran. Auch meine nettesten Komplimente über Land und Leute nutzten nichts, unser Carnet de Passage (Zolldokument vom ADAC) haben sie nicht akzeptiert, obwohl es an anderen Grenzübergängen bei Reisende mit eigenem Fahrzeug, schon anerkannt wurde. Das Carnet hat den Vorteil, dass das Fahrzeug über die Dauer der Gültigkeit des Dokumentes im Land bleiben kann. Wird, wie in unserem Fall; ein Zollpapier ausgestellt, muss man es alle 4 Wochen an einer Zollbehörde verlängern lassen und das kann nerven. Die nette Dame hinter dem Tresen begann nun die Zollpapiere für Moula Moula und das Quad auszustellen, eine Prozedur von 1½ Stunden. Da wir sowieso in 4 Wochen nach Bangkok zu Canon mußten, war es mir letztendlich egal, denn beim Zollamt kannten sie mich schon und einem weiteren Permit für Moula Moula stand ja nichts im Wege. Über unseren Simba staunte man, aber niemand wollte irgend welche Gesundheitsdokumente.

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Fr. 22.01.10 - Mi. 27.01.10

Wir treffen langjährige Freunde


Seit einigen Wochen nahmen wir Kontakt auf mit unseren langjährigen Freunden, Dorly und Wolfgang Maidlinger aus der Schweiz. Sie waren nach einem kurzen Heimaturlaub wieder in Thailand und nun wollten wir gemeinsam ein Stück durch den Norden fahren. Weil unsererseits das Telefon nicht funktionierte konnten wir uns nicht gleich finden und unser Treffen verzögerte sich um einige Stunden. Aber was sind schon ein paar Stunden auf einer Weltreise. Nach über 6 Jahren sahen wir uns wieder, es war eine sehr große Freude, auch Simba war schon einige Minuten vorher ganz aufgeregt und wusste genau dass gleich eine große Überraschung kommen wird, er erkannte sie sofort und zeigte sein inniges und freudiges Temperament. Unser Gesprächsstoff nahm kein Ende und so wurde es ein sehr langer Abend und eine kurze Nacht zum schlafen. Wir standen wunderbar an einem kleinen See und hatten vor, übers Wochenende hier stehen zu bleiben.


Dorly, Rita, Wolf, Freddy und unser Sheriff Simba

Gleich in der Nähe war eine kleine Werkstätte die Anlasser und Lichtmaschinen überholte, ein Grund für mich, den Anlasser bei Moula Moula auszubauen, der schon seit einigen Tagen Startprobleme hatte. Zu zweit war der Ausbau sehr einfach und nach 3 Stunden hatte ich für umgerechnet 20.-€ einen gereinigten und mit neuen Kohlen versehenen Anlasser. Nach vollbrachter Arbeit nahmen wir uns hinter unserem Fahrzeug eine schöne "Dusche", dabei ließ ich die Türe der "Quadgarage" offen. Gegen Abend wollte ich dann die Türe schließen und sah, dass meine 2 Benzinkanister, gefüllt mit jeweils 5 Liter Benzin für den Stromgenerator, fehlten.

Da schlich sich doch einer am Waldrand entlang und in der Deckung unseres Fahrzeuges und dem Geräusch des Generators konnte er unbemerkt beide Kanister klauen. Simba nahm gleich die Spur auf und war ganz aufgeregt, dass er nichts bemerkte. Aber was dann kam, war schon von dem Dieb sehr dreist. Man glaubt es kaum, aber etwa 2 Stunden später kam er bei Dunkelheit nochmals vorbei (oder war's ein anderer?) und schlich hinter dem Fahrzeug herum. Dieses mal war Simba aber sehr aufmerksam, er bellte und rannte los.

Ich zögerte ein wenig um Simba an der langen Leine in der Dunkelheit loszumachen, er sollte sich erst einige Augenblicke von der Helligkeit unserer Lampe an die Dunkelheit gewöhnen. Dann ließ ich ihn los, rannte mit Wolfgang hinterher. So schnell wie der Dieb konnte eigentlich nur der Teufel rennen. Simba bellte in der Ferne und ich Pfiff ihn zurück, nicht dass ihm noch etwas passieren sollte. Nach diesen aufregenden Minuten saßen wir noch eine Zeitlang zusammen, bis wir dann hinter gut verschlossenen Fahrzeugtüren unsere Nachtruhe fanden. Simba war in dieser Nacht wieder einmal voll im "Dienst".

Am nächsten Morgen sahen wir dann, dass unser nächtlicher Einsatz nicht ganz ungefährlich war. Ein 30 cm langes Blechmesser lag hinter unserem Fahrzeug, ab jetzt ein nettes Souvenir. Nach meinem Gebrüll und Simbas Gebelle, hat der Strolch wohl die Nerven verloren, das Messer weggeworfen und ist nur noch gerannt. Braver Simba!!! Gegen Nachmittag nahmen wir dann unsere gemeinsame Fahrt in den weiten Norden von Thailand auf.


Simba hat einen nächtlichen Überfall vereitelt.

Wir folgten der 2247er und kamen bei Chai Badan auf die 21er, die nach Phetschabun führte. Die gut ausgebaute Strecke verlief durch ein fruchtbares Tal, in dem Obst- und Bananenplantagen, Mais, Reis und in höherer Lage Tabak angebaut wurde. Es war gerade Tabak-Erntezeit und die Leute freuten sich über einen kurzen Besuch von uns.


Weite Tabakfelder


Bei der Tabak-Ernte

Der Sopa Wasserfall, wunderschön an der 12er in Richtung Sukothai gelegen, fällt in 3 Stufen über Buntsandsteinfelsen und bildet einen "Pool" in dem man sich von der Hitze des Tages etwas abkühlen kann.


Der Sopa Wasserfall bei Phetchabun

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Do. 28.01.10

Wir erreichten Sukhothai,


es war die erste Hauptstadt des thailändischen Reiches. Es ist ein Ort, der unterschiedlicher nicht sein kann. Er unterteilt sich in zwei Stadtteile. Das "Neue Sukhothai" hat nicht allzu viel zu bieten außer einige neuere Tempelanlagen und einen kleinen Nachtmarkt am Bahnhof, den wir besuchten.
Wat Raijthanee in der Nähe des Nachtmarktes


Prachtvoller Innenbereich


Um den Wat ein Tunnelgang mit vergoldeten Buddhafiguren

Das "Alte Sukhothai" dagegen, zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt, liegt etwa 12 Km außerhalb des neuen Stadtkerns und ist eine der imposantesten Ruinenstädte Thailands. Hier residierten die ersten Thaikönige. Die Sehenswürdigkeiten vom Sukhothai Historical Park verteilen sich auf über 72 Km². Wir haben uns Zeit genommen. Der Historik Park mit seinen Säulen, Buddha-Statuen und alten Chedis, ist eine Besichtigungsstätte mit über 100 Ruinen. Diese Überreste der historischen Stadt lassen einiges von dem Glanz erahnen, der in der Vergangenheit von diesem Ort ausging. Hier begann auch vor etwa 1000 Jahren die Geschichte Thailands und von hier stammt auch die für uns nur schwer erlernbare Sprache und Schrift.


Alt Sukothai


Wat Si Sawai


Dieser Platz ist der gewaltige Komplex von Wat Mahatat
und gilt als religiöser Mittelpunkt Thailands.

Die Monumente der alten Königsstadt Sukhothai, mit all ihren Tempelsäulen, zum Teil verfallenen Chedis und Buddha-Statuen, wirkten auf uns im Schein der Abendsonne sehr beeindruckend, mystisch, geheimnisvoll und zugleich ästhetisch.

Am nächsten Tag, wir hatten noch nicht genug von unserer "Exkursion" über diese Anlage, nahmen wir uns ein Tuk Tuk und fuhren in das Wat Si Chum. Dieser Wat zeigte eine eingemauerte Buddha-Statue, die an der Basis, von Knie zu Knie gemessen, 12 Meter beträgt. Die Höhe haben wir zwar nicht gemessen, schätzten sie aber auf 15 -18 Meter.


Die eingemauerte überdimensionale Buddha- Statue


Rita vor der vergoldeten Hand der riesigen Buddha- Statue


Das Wat Si Sawai in Old Sukhothai mit der über 1000 Jahre alten Stadtmauer.

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Sa 30.01.10 - Di. 02.02.10

Zum Elefanten Conservation Center


Nach mehreren Tagen der "Tempelbesichtigung" war es mal wieder an der Zeit für eine Abwechslung zu sorgen, die fanden wir nahe dem Highway Nr. 11, etwa 30 Km nach Lampang in Richtung Chiang Mai.

Auf einem riesigen waldbedeckten Gelände, wurden junge Elefanten für ihre Arbeitseinsätze in der Waldarbeit ausgebildet. Heute war Erntedankfest, dabei wurden allerlei Früchte, Obst und Gemüse aus der ganzen Region auf großen Tischen kunstvoll ausgelegt. Ein Festmahl für die grauen Riesen.


Erntedankfest im Elefanten-Park

Gegen 10 Uhr begann dann eine Show, wobei etwa 10 Tiere zeigten, was man so alles lernen und können muss, bevor man ins "Arbeitsleben" eintritt. Es begann mit einem beingekreuzten "Hofknicks", Pfötchen geben, und einen bunten Hula Reifen um den Rüssel schwingen zu lassen. Dann wurde noch gegen einen riesigen Fußball getreten und zum Abschluß mit dem Rüssel ein Strohhut vom Boden aufgehoben und dem Mahut (Trainer) aufgesetzt, "Hofknicks" und die Zuschauer spendeten Beifall. Dann ging's an die Arbeit. Einige Holzstämme wurden an Ketten herangezogen, abgehängt und gestapelt. "Hofknicks" und die Zuschauer spendeten Beifall.


Elefanten werden täglich trainiert


Malende Elefanten-Kunst, die Bilder werden dann an die Zuschauer
zwischen 500 und 1000.- Bath verkauft (12 - 25.- €)

Zum guten Schluß malten die Elefanten noch Bilder, die dann an die Zuschauer verkauft wurden. Der reinste ausgeschlachtete Tourizirkus!

Spätestens ab hier macht man sich so seine Gedanken ob dies alles für die Arbeiten in den undurchdringlichen Wäldern überhaupt erforderlich ist und einen Sinn macht. Betrachtet man es etwas distanzierter, dann erkennt man aber den sozialen Hintergrund und Tierschutz in den Elefantencamps.

Die Elefanten die früher zur Schwerstarbeit in der Holzwirtschaft eingesetzt wurden, haben einfach keinen Job mehr, sie sind arbeitslos. Laut königlicher Verfügung darf in Thailand der Tropische Regenwald nicht mehr weiter gerodet werden. Nun haben die Trainer mit ihren Tieren eine neue leichtere Tätigkeit gefunden. Man kümmert sich im Camp um allein gelassene Jungtiere von wilden Elefanten und um verletzte Tiere.

Die Ausbilder (Mahuts) bleiben ein ganzes Leben lang mit den von Ihnen aufgezogenen Tieren zusammen und kümmern sich meist rührend um Ihre Zöglinge. Und somit haben nicht nur die Tiere, sondern auch die Menschen einen lebenslangen Job und die Touris ihren "Zirkusspaß". Auf dem gleichen Areal befindet sich ein Elefanten Hospital in dem Kranke und verletzte Tiere behandelt werden. Hier soll auch der einzige 3-beinige Elefant leben, dem sein linker Vorderfuss in Burma von einer Mine abgerissen wurde. Auf dem großen Parkplatzgelände konnten wir sicher nächtigen.

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Mi. 03.02.10 - Fr 05.02.10

Wir sind in Mae Hong Son,


das ist ein Ort im Nordwesten von Thailand und liegt etwa 15 Km von der burmesischen Grenze entfernt (Myanmar) Das Klima wird jetzt etwas angenehmer. Tagsüber weiterhin sehr warm, aber die bergige Landschaft sorgt für eine kühle, angenehme und vor allem Moskitofreie Nacht.


Das wunderschöne, am See gelegene Wat Jong Klang, in Mae Hong Son

Wir stehen im Centrum der Stadt, auf dem Markt und schauen dem bunten Treiben zu. Manchmal sollen auch auf diesem Markt "Giraffen-Frauen" zum Einkaufen vorbei kommen, aber leider sahen wir an diesem Morgen keine. Dafür begeisterten wir uns, wie die vielen thailändischen Gerichte und andere Köstlichkeiten zubereitet wurden. Vorbei am neu restaurierten Holztempel schlenderten wir ein wenig durch den Ort, bevor wir den sehr schönen Wat Doi Kong Mu besuchten.


Thaifood auf dem Markt.


Der Holztempel, Wat Hua Wiang, direkt neben dem Markt von Mae Hong Son


Der Holztempel im Innenbereich (burmesischer Stil)


Rita mit einem "Mitbringsel" für Zuhause


Eine Straßenszene in Mae Hong Son

Der Tempel befindet sich auf einem Berg von dem man eine herrliche Aussicht auf das Tal und den Ort hat. Von oben sah das Rollfeld des Flughafens aus wie ein Pflasterstreifen, den jemand in das Tal geklebt hat und auf dem die einfliegenden Flugzeuge wie Moskitos landeten.


Blick vom Tempel Doi Kong Mu, auf die Stadt Mae Hong Son (Flug-Landebahn)


8 Meter hohe Buddha-Statue - Buddha vom Löwen beschützt


Der Wat Doi Kong Mu auf dem Berg über Mae Hong Son


Moula Moula neben dem Chedi

Zu den "Giraffen-Frauen".
Wir verließen Mae Hong Son in westlicher Richtung und befuhren eine Erdpiste, die in der Regenzeit kaum, oder nur mit Allrad zu schaffen ist. Nach etwa 20 Km erreichten wir das Padaug-Dorf Ban Nai Soi, das etwa 6 Km von der Grenze zu Myanmar entfernt liegt.


Auf dem Weg in das Dorf der Langhals-Frauen


Eingang zum Dorf Ban Mai Nai Soi

Nach Bezahlung eines Eintrittgeldes konnten wir uns im Dorf frei bewegen und den Frauen bei ihrer täglichen Arbeit, die sich meist im freien abspielte, zusehen, fotografieren und filmen. Den Padaung -Frauen mit ihren so merkwürdigen langen Hälsen gab man auch die Namen; Longneck-,( Langhals-,) und Giraffen-Frauen. Sie stammen aus dem Volk der Padaung in Myanmar (Burma) von denen sich einige aus politischen oder meist wirtschaftlichen Gründen im Grenzbereich in Thailand angesiedelt haben. In unserem Dorf befanden sich etwa 60 Frauen, Mädchen und Kinder. Männer sahen wir kaum, sie sind meist unterwegs. Einige Frauen standen oder saßen immer kerzengerade hinter ihren Verkaufsständen, andere waren mit der Zubereitung des Essens beschäftigt. In einer kleinen Strohhütte saßen 10 Kinder im Schulunterricht. Ein Mädchen, etwa 8 Jahre alt zeigte stolz auf ihren Halsschmuck.


Eine stolze Padaungfrau


Der Messing- Halsschmuck wiegt zwischen 4 und 5 Kg. Kann sich aber,
je nach Wohlstand bis auf 8 Kg erhöhen.

Den Mädchen werden die ersten Ringe schon mit 5 Jahren angelegt, den genauen Termin legt ein Dorf Schamane fest, in dem er auf den Boden geworfene Hühnerbeine befragt. In den folgenden Jahren kommen dann weitere Ringe dazu, bis der Messing-Halsschmuck ein Gewicht von etwa 5 Kg hat, bei wohlhabenden Frauen können es bis zu 8 Kg werden. Die Ringe repräsentieren Schönheit, Status und Reichtum.

Durch die Anlegung der Ringe wird der Hals nicht verlängert, sondern durch das Gewicht wird das Schulter-Knochengerüst niedergedrückt, sodass der Hals länger erscheint. Die Halsmuskulatur verkümmert und schon beim Trinken haben sie größte Probleme, sie können den Kopf nicht mehr nach hinten in den Nacken legen, sonder müssen nach vorn gebäugt mit Strohhalm trinken.

Wenn sich früher eine Padaung Frau z.B. durch Ehebruch schuldig gemacht hatte, so wurde sie durch Abnahme der Ringe bestraft. Eine tiefe Demütigung, die oft durch die Verkümmerung der Halsmuskeln, einen tödlichen Ausgang hatte, sie erlag dem Erstickungstod.


Messingringe sorgen bei den Longneck-Frauen für einen langen Hals


Freddy neben einer "Giraffen-Frau"


Eine herzliche Begegnung, sie gab mir ein Ständchen vom feinsten...
Ein erstaunlicher Gesang, begleitet mit einer selbstgebauten, 4 saitigen Gitarre

In dem Dorf war noch eine andere Gruppe von Padaung-Frauen die die Messingringe nicht als Halsschmuck trugen, sondern sie schmückten sich damit ihre Beine. Der schwere Silberschmuck, der ihre Ohrläppchen in die Länge zieht, gab ihnen den Beinamen "Long Ear"-Frauen


Schwerer Silberner Ohrschmuck


Eine Langohr-Frau mit Beinschmuck

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Sa 06.02.10 - Mo.08.02.10

Die Strecke von Mae Hong Son nach Pai


ist eine gute Asphaltierte Bergstrecke und ein Paradies für alle, die Achterbahnen lieben. Keine hundert Meter ebene Strecke, Nadel-Serpentinen vom feinsten, für Biker wohl eine der schönsten Strecke in Thailand, mit herrlichem Ausblick auf reich bewaldete Hügelketten. In einem Forest-Park sind wir herzlich willkommen und können für eine Nacht bleiben. Bei einem rustikalen Lagerfeuer und guten Portionen Schweinehals lassen wir wieder einen schönen, gemeinsamen und harmonischen Tag ausklingen. Am nächsten Morgen werden noch unsere Wasservorräte ergänzt, dann ging's wieder auf Tour nach Pai.


Die Landschaft erinnert an die Schwarzwald Hochstrasse


Junge Mädchen der Aka in Landestracht, auf der Fahrt in Richtung Pai


Der Chedi von Pai


Mönche zwischen Tempelbesuch und Freizeit

Auf der Route 1096 zu
Orchideen, Schlangen und Elefanten.
Die gut ausgebaute 1096er führt nördlich von Chiang Mai durch das malerische Valley Mae Sa Auf dieser rund 30 Km langen Strecke gibt es einige Highlights zu sehen, die man z.B. an einem Tag gut von Chiang Mai aus besuchen kann.

Sehr zu empfehlen ist der Sai Nam Phung Orchideen-Garten (der größte in Thailand). Seit ich diese Vielzahl von Blüten gesehen habe, bin ich ein Orchideen-Fan geworden. Als Fotograf sollte man genügend Speicherplatz in seinem Foto frei haben.


Im wunderschönen Orchideengarten auf der 1096er bei Chiang Mai,
werden viele Arten von Orchideen gezüchtet

Die Mae Sa Snake Farm, angeblich Thailands größte Schlangenfarm, mit Giftabnahme- Shows ist ein einziges Desaster. Diesen Ort sollte man, als Tierfreund, wegen unprofessioneller und zum Teil unwürdiger Tierhaltung von Echsen und Schlangen einfach meiden. Wunderschöne große Echsen mit blutenden Füssen, in heruntergekommenen, scharfkantigen Gitterboxen. Schlangen in Glasvitrinen die sich im inneren wegen der Sonneneinstrahlung enorm aufheizten, sind nur zwei Beispiele. Von der Schlangen-Show ganz zu schweigen, wie man da mit diesen wunderschönen Tieren umging, konnte uns nicht erfreuen.


Auf einer Schlangenfarm war Wolfgang sichtlich in der "Klemme" einer Boa,

Wer die Schlangenfarm auslässt und doch das völlige Abenteuer braucht, besucht am besten die Bungee- Jump Anlage bei Km 4 von Mae Rim aus gesehen. Nach einem luftigen Absprung kann man sich gleich daneben beim Monkey Center erholen, wo Affen Fahrrad fahren und anderen Unsinn treiben.

Ein kleines Elefanten Camp ließen wir aus und fuhren auf dem Highway 107 nach Mae Taeng. Nach weiteren 15 Km kommen wir an das große Elephant-Training Centre Taeng-Dao Es war schon Nachmittag als wir ankamen und wir fragten am Eingang, ob wir auf dem freien und großen Parkplatz über Nacht stehen bleiben könnten, um dann am nächsten Morgen die Elefanten bei ihrer Arbeit und beim Training beobachten zu können. Etwas unfein wurden wir abgewiesen, fanden dann aber doch noch etwa 4 Km weiter neben der Strasse ein nettes Plätzchen. Am nächsten Morgen kamen wir zurück, bezahlten unseren Eintritt und gingen über eine Hängebrücke zum eigentlichen Trainingscamp, in dem noch Elefanten zu Waldarbeiten ausgebildet werden.

Zum Beginn der Ausbildung, fängt man mit den Jungtieren im Alter von 3 - 5 Jahren mit einer Grundlehre an. Bis zum 10. Lebensjahr wird dann die 2. Lehr- und Trainingsphase absolviert, danach werden leichte Waldarbeiten verrichtet. Zwischen 16 und 50 Jahren beginnt die Phase der Routine, die dann in einer Art von traumwandlerischer Sicherheit gipfelt. Ab 51 Jahren beginnt eine Reduzierung der Arbeitslast und endet schließlich mit 61 im Ruhestand. Ihren "Lebensabend" verbringen die Elefanten dann in ihrer wohlverdienten Freizeit. Von hier aus werden auch Rafting-Touren auf dem Rücken der Elefanten angeboten.


Im Elefanten-Trainings-Camp


Arbeits-Elefanten sind auslaufende Modelle, dienen hauptsächlich
für Touristische Attraktionen- Shows und Elefantenritte


Nach dem Lerntraining ein erfrischendes Bad im Fluss.

Chiang Mai, die Rose des Nordens und zweit größte Stadt Thailands. Sie ist auch das Zentrum der Nordregion, eine Stadt die eine höhere "Tempeldichte" als Bangkok aufweist! Über 300 sollen es sein. Der alte Kern der Stadt ist quadratisch und mit einem breiten Graben umgeben.

Wir interessierten uns vor allem für das qualitativ hochwertige Kunsthandwerk in der Umgebung und für einen der schönsten Tempel Thailands, dem Wat Phra That Doi Suthep. Eine zwölf Kilometer lange Bergstrecke führte in die grün bewaldeten Berge über Chiang Mai. Bevor man den Tempel erreicht, geht man die letzten 300 Meter über eine von Naga's (Schlangen) flankierte Treppe.


Über 300 Stufen zum Tempel

erreicht man dann den Innenhof der Tempelanlage, staunt man über viel Elfenbein und über die, mit Blattgold verzierten Buddha-Statuen. Der riesige vergoldete Chedi war bei unserem Besuch leider wegen Renovierungsarbeiten eingerüstet.


Postkarte des vergoldeten Chedi, das Original war leider eingerüstet


Vergoldeter Buddha in Jade / Überall Blattgold und Elfenbein

Als wir zu unseren Fahrzeugen zurückkamen, stellte Wolfgang fest, dass ihm Diesel aus seinem Tank geklaut wurde. Trotz mechanischer Absicherung des Füllstutzens, haben's die Gauner geschafft, eine beträchtliche Menge Diesel abzuzapfen. Bei diesen Spritpreisen zwar kein großer Schaden, aber so etwas nervt!!!


Schirmmacher in Chiang Mai

Wir besuchten noch eine Silber- Werkstätte in der aber die Zielrichtung mehr auf Massen-Verkauf an Touristen ausgelegt war, als auf eine handwerkliche Kunstdarbietung. Nachdem wir noch einem Schirmmacher bei seiner kunstvollen Tätigkeit zuschauten, trennten wir uns vorübergehend von unseren Freunden Dorly und Wolfgang Unser Ziel war wieder Bangkok.


Unsere "Wagenburg" mit Dorly und Wolfgang

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Di.09.02.10 -


Südlich von Chiang Mai sahen wir ein äußerst seltenes Schild mit der Aufschrift "Hot Mineral and Camping". (Es gibt fast keine Campingplätze in Thailand). Der richtige Platz für einen Wäschetag und einen "Hausputz". Wir wurden überaus freundlich Empfangen, bekamen gleich ein Liegebett und Stühle vor die Türe gestellt, es fehlte uns an nichts. Auch Simba freute sich, war gut drauf und hatte seinen freien Auslauf um den See. Nach dem 2. Tag wurden wir von den Jungen Besitzern Game & Boy in ihre Familie aufgenommen und abends zum Dinner eingeladen. Es waren wunderschöne 3 Tage, danke liebe Game, danke Boy für Eure außergewöhnliche Gastfreundschaft.

Wer einige Tage in Chiang Mai verbringen möchte, dem ist diese Adresse bestens zu empfehlen. Es wird auch englisch gesprochen. Der groß angelegte Platz verfügt über schattige Stellplätze und gepflegte, preiswerte kleine Bungalows, mit Badespass in den Burilasai Hotsprings.

Game & Boy
65 Moo 8 Bannsahagorn Mae-on
Chiangmai, Thailand 50130
Tel. +6653-317886, -888
E-mail: g.phusanuq@gmali.com


Simba unser "Löffelohr", auf dem Camp von Game & Boy


Boy's Mutter, Rita, Game & Boy und eine Angestellte

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Sa. 13. 02.10

Affentempel und Fledermäuse


Wir fuhren den langen Highway No.1 von Lampang über Tak und kamen vor Nakhon Sawan in den kleinen Ort Salok Bat. Südlich der Ortschaft, zwischen zwei Felsformationen, befand sich der Affentempel von Khao No. Es war mehr ein Kloster auf dessen Anwesen sich tausende von Affen befanden. Sie bildeten eine Gemeinschaft mit den Mönchen, Hunden und mit den hier lebenden Einwohnern. Fenster und Türen der Häuser waren mit Gittern geschützt, das gab uns zu denken. Schon auf dem Weg dorthin bettelten ganze Affenhorden die vorbeikommenden Fahrzeuge an. Zwei Gangs lungerten herum und beherrschten die Straßenszene, es war eine Group auf der rechten Wegseite und eine auf der Linken. Autofenster sollte man immer geschlossen halten, denn diese Affenbande ignoriert manchmal gegebene Besitzverhältnisse. Bei uns kein Problem, als sie Simba erblickten verschwanden sie kreischend in den Baumkronen. An Wochenenden und am Abend kommen einheimische mit ihren Kindern vorbei um die Affen zu füttern. Dementsprechend sieht es auch auf beiden Seiten der Strasse aus. Gegen 17 Uhr 30 sollte man sich dann bei den Felswänden, die nach Westen zur untergehenden Sonne zeigen, einfinden.


Das Felsenmassiv der Fledermäuse


Die Flugformation von Millionen von Fledermäusen

Kurz vor Sonnenuntergang schwärmten dann Millionen!!!! von Fledermäusen, aus den hoch in den Felsen gelegenen Höhlen heraus. In zwei parallel verlaufenden Flugformationen flogen sie der untergehenden Sonne entgegen. Dieses Spektakel endete dann nach etwa 20 Minuten. Früh am Morgen dann die umgekehrte Variante.


Über mir, Millionen von Fledermäusen beim Höhlen-Ausflug

Um Nahaufnahmen zu machen stieg ich am nächsten Tag bei brütender Hitze zu den Höhlen hoch. Als das unheimliche, rauschende Schauspiel wieder anfing, stand ich unmittelbar unter dem Höhlenbereich wo die Millionen Fledermäuse herausflogen. Ich kann nur sagen, das hat wohl noch niemand erlebt. Ich wurde von den Abermillionen Fledermäusen regelrecht vollgeschissen und angepinkelt. Ich war danach glitsch nass, stank bestialisch nach Guano ... hab's aber ansonsten ohne bleibenden Schaden "überlebt".

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Mo. 15.02.10

Nach Bangkok zu Canon.


Morgens um 4 Uhr kamen wir im Zentrum von Bangkok an. Nur um diese Zeit hat man eine reelle Chance in dieser Gegend einen guten Parkplatz zu bekommen. Bei Canon konnte der Kurzschluss meiner Kamera, den ich durch eigene schweißtreibende Höhlenaufnahmen verursachte, mit der Erneuerung einer kleinen elektronischen Platine behoben werden. Nicht weit von unserem Parkplatz entfern war auch das Hauptzollamt. Innerhalb einer Stunde bekam ich eine

Permit Verlängerung für unser Fahrzeug um weitere 4 Wochen ausgestellt. Es war für uns ein erfolgreicher Tag.

In Bangkok hatten wir uns noch vorgenommen, den Königspalast und den Wat Pho anzuschauen, aber es war in unserem Fahrzeug einfach viel zu heiß, um Simba für einige Stunden alleine, mit geschlossenen Fenstern, zurückzulassen. Wir verschoben es auf die etwas kühlere Jahreszeit, wenn wir nochmals in der Regenzeit nach Kambodscha fahren.


Königspalast in Bangkok bei einem späteren Besuch

Fährt man auf der 35er von Bangkok nach Samut Songkhram, kommt man zwangsläufig an den Salzpfannen vorbei, wo täglich Meersalz gewonnen wird. An der Strasse wurde das weiße Mineral in verschiedenen Gewichtsmengen abgewogen, verpackt und verkauft. Nimmt man sich etwas Zeit, geben die Leute gerne über die Salzgewinnung Auskunft.


Eine schwere Schufterei in der sumpfigen Salzpfanne bei Samut Sakhon


Salz-Arbeiter mit Gesichtsmaske gegen die gleißende Sonne

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Mi.17.02.10

Der Float Market von Damnoen Saduak


liegt etwa 110 Km südwestlich von Bangkok in einer von zahlreichen Klongs durchzogenen Landschaft. Wir fanden am späten Nachmittag einen schönen Platz und waren bei den einheimischen sehr willkommen. Am Abend bekam ich noch sehr gute Informationen für meine Aufnahmen am nächsten Tag. Das rege Treiben auf den schwimmenden Märkten begann schon bei Sonnenaufgang und erreichte gegen 9 Uhr seinen geschäftlichen Höhepunkt. Ein Boot neben dem anderen, beladen mit kunstvoll aufgetürmten Obst, Gemüse, Blumen, Hüte, Souvenirs und vor allem die mobilen Garküchen verbreiteten angenehme Düfte. Beschäftigt waren eigentlich nur Frauen, die unter ihren typischen Strohhüten ihre Waren anpriesen.


Der Hauptmarkt


Boote mit allerlei Früchten der Region


Boot mit Garküche, gekocht wird mit Gas

Es ist eine Lebenswelt in einem sanften und stillen dahingleiten, ohne große Hektik, aber mit einer gewissen Geschäftigkeit. Gegen 10 Uhr trafen dann auf dem Kanal weitere Longtail-Boote ein. Sie brachten die Insassen der großen Touribusse aus Bangkok, die dann den Wassermarkt regelrecht "überfluteten". Die Longtail-Boote sind fast zehn Meter lang, schmal und mit ihren ungedämpften LKW Motoren sind sie teilweise Höllenmaschinen. Zwei Personen passen jeweils nebeneinander. Die Schraube ragt durch ein Gestänge weit nach hinten hinaus, und der hinten stehende Bootsführer kann das Boot in den engen Kanälen geschickt und wendig manövrieren. Vor dem eigentlichen Marktgeschehen steigen die Touristen dann bei einer Boot-Service Station um, in Paddelboote. Der Schwimmende Markt von Damnoen Saduak ist hauptsächlich eine Touristenattraktion mit nicht enden wollenden Film- und Fotomotiven.

Nach einer dämpfigen und sehr heißen Nacht, die wir am Kanal verbrachten, wollten wir am nächsten Tag abreisen. Nach meinen morgendlichen Aufnahmen am Floating-Markt sah ich auf einem Seitenkanal wie immer mehr Mönche auf geschmückten Booten daherkamen. Auch die Ufermauer war mit Transparenten und Blumen geschmückt. Ein roter Teppich wurde ausgelegt.

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Am nächsten Morgen Mönche in Boote

Nach meinem Fragen bekam ich zur Antwort, dass heute das erste Festival der Floating-Mönche abgehalten wird und sie reichlich beschenkt werden. Ich wurde eingeladen zu bleiben, um Foto- und Filmaufnahmen machen zu können und war wohl der einzige westliche Tourist bei dieser Zeremonie.

Es erschien der Bürgermeister mit seinem Gefolge und Führungspersonen anderer Institutionen aus der umliegenden Gemeinde. Boote mit unzähligen Mönchen reihten sich auf dem Kanal auf. Auf einer schwimmenden Buddhastatue die auf einer künstlichen Lotusblüte stand, wurden Räucherstäbchen entzündet. Dann begann mit einem Vorbeter der Gebetsgesang der Mönche und hüllte die Umgebung in eine unglaubliche Stimmung.


Der Mönch und sein "Bettelgefäß"


Das Abfahren der "Geschenkstafel"


Geschenke für die Mönche

Nach der Ansprache verschiedener Persönlichkeiten fuhren die Mönche in ihren Booten die lang geschmückte Ufermauer ab. Mit ihren Bettelgefäßen sammelten sie die Lebensmittel und Geschenke ein, bedankten sich nochmals mit einem Sangesgebet und die ganze Gesellschaft löste sich danach auf.


Die schwarze Mönch-Statue

Auch wir verließen den Ort und fuhren zurück nach Samut-Songkhram, zum Tempel des schwarzen Mönches, wo wir schon tage zuvor einen sicheren Nachtplatz hatten und warteten wieder auf unsere Freunde Dorly und Wolfgang Maidlinger. Gemeinsam wollten wir noch ein Stück nach Süden fahren.

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Mi.24.02.10


Der Haiway No. 4, der sich von Bangkok bis zur Grenze von Malaysia durchzieht haben wir bald verlassen und "tingelten" über kleine Landstrassen an der Küste entlang. Der erste akzeptable Strand auf der Südroute findet sich ab Hua Hin. Ab hier wird auch die Wasserqualität besser.


Kilometerweiter Traumstrand, südlich von Hua Hin (Sonnenaufgang)

Durch angelegte Ölpalm- und Kautschukplantagen kamen wir an den restaurierten Wat Phra Borommathat am Ortsrand von Chaiya. Er liegt an der Strasse No. 41 von Chumphon nach Suratthani. Hat man noch nicht genug von den Tempelanlagen gesehen, sollte man diesen Wat besuchen. Der massige Hauptchedi ist über und über mit kleinen Chedis verziert und mit einer goldenen Spitze gekrönt. Diese über 1000 Jahre alten Relikte sollten die buddhistische Architektur Indonesiens geprägt haben. Nach dieser kurzen Besichtigung trennten wir uns erneut von unseren Freunden Dorly und Wolfgang. Sie fuhren mit der Fähre auf die Touristeninsel Ko Samui und wir machten einen Abstecher nach Phuket.

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Do. 04.03.10


Auf dem Weg nach Westen durchfuhren wir das Tal des Canyon Rivers bei Phanom. Es ist ein traumhaftes Eldorado für Floß- und Kanufahrten. Durch einen "Check Point" erreichten wir

Phuket, die Perle des Südens und Thailands größte Insel mit der Form einer ungewöhnlichen Perle, sie ist 21 Km breit und 48 Km lang. Hier bekommt der Pauschaltourist alles geboten was er für einen entspannten Urlaub so braucht. Wunderschöne Strände, türkis- farbenes Meer, erstklassige Hotels und Ressorts, Tauchschulen, Korallen Riffe, Wassersport, Nachtleben an der Patong Beach, fantastische internationale- & Thai Küche, Berge, Wälder und Tempel und dazu täglich, kostenlos jede menge Sonne.


Die Südspitze von Phuket

Wir verabredeten uns schon einige Tage zuvor mit einem ausgewanderten Ehepaar aus Neckarweihingen und hatten einen gesprächigen netten Abend. Uns war der ganze Touristenrummel einfach zuviel, suchten eine ruhige Ecke, die wir dann auch unterhalb der Harn Beach an der Südspitze von Phuket fanden.


Traumhafte Bucht, ohne Hotelanlage, nur einige Strohhütten.


Harn Beach


Eine Gedenktafel erinnert an die vielen Toten des Tsunami 2004

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Mi. 10.03.10 - Mo. 15.03.10


Am Strand, südlich von Krabi ließen wir es ausklingen. Früh am Morgen schauten wir den Fischern zu wie sie mit ihren Langbooten den nächtlichen Fang an den Strand brachten. Es waren überwiegend Tintenfische.

Ein 1,20 Meter langen Barrakuda war auch dabei, den habe ich um 100.- Bath (2,3 €) bei den Fischer erstanden. Gegrillt war er eine leckere Mahlzeit. Der langgezogene feinsandige Strand lud zum Baden ein, es war kristallklares Wasser und in der Ferne sah man die imposanten schroffen Kalksteinfelsen des Hat Chao Mai Nationalparks aus dem Meer ragen.


Auch Simba hatte seinen Badespaß


Ein Fischreicher Tag


Tintenfische werden ausgelegt zum trocknen


Auch ein Barrakuda hat Zähne


Strandidylle bei Ban Hua Hin, südlich von Krabi

 

Ein traumhafter Abend, die Sonne sank wie an so vielen Tagen zuvor, dem Horizont in flammenden Farben entgegen. Es waren Stimmungsmomente in denen man einfach ins grübeln kam, über Gott und die Welt nachdachte und letztendlich wieder einmal zu der Erkenntnis kam, dass doch alles vergänglich ist... auch dieser letzte Reisetag in Thailand.
Freuen wir uns auf Morgen.... auf Malaysia.

Do 18.03.10
Ausreise Thailand
Willkommen in Malaysia

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