04 Marokko-Westsahara

Die Atlantikroute

18.03.04 - 02.04.04


Km Stand in Agadir: 35.807 Km
Bisher gefahrene Km: 7.830 Km
Dieselpreis Westsahara: 0,27 €

Agadir liegt hinter uns, Treibstoff wird nur soviel gebunkert, dass es bis zur ersten zollfreien Tanke nach Laayoune reicht (dort 0,27 €) Wasser, Obst und Gemüse für die nächsten Tage bis Dakhla haben wir eingekauft (bei Metro). Die Strasse entlang der Atlantikküste ist unendlich lang, vor uns liegen über 1200 Km Einsamkeit. Unser heutiges Tagesziel ist Tan Tan Plage, ca. 380 Km. Wir kommen in die fruchtbare Talebene zwischen Agadir und Tiznit, wir befahren eine Asphaltstrasse, links und rechts einige Dörfer, dazwischen große Ländereien, Weizen und Hirseanbau, am Horizont dunkle Wolken über den Feldern. Wir vernehmen vereinzelte Schläge an unserer Fahrzeugfront, dann bricht es herein, wie Hagelschläge, wir geraten in einen Heuschreckenschwarm. Ich halte an, Filme, ein Hubschrauber über uns versprüht tödliche Chemikalien, für Mensch und Tier angeblich unschädlich. Die durchsichtigen Flügel der Abermillionen Heuschrecken schimmern im Gegenlicht der Sonne, man könnte meinen es schneit. Die lange Trockenzeit in Mauretanien trieb die gefräßigen bis zu 10 cm langen Tiere in Richtung Norden. Unser Moula Moula sieht ganz bekleckert aus, und ist mit unzähligen gelben "Leichenteilen" der unliebsamen Gattung bestückt. Am Aufstieg des Anti Atlasgebirges hört der Spuck schlagartig wieder auf, so wie er begonnen hat.

Goulimine wird erreicht, ein großes Handelszentrum am Rande der Wüste, jede Woche am Freitag und Samstag wird im Süden der Stadt, auf einem großen mit Lehmmauern umsäumten Gelände der Kamelmarkt abgehalten. Man begegnet den "blauen Männer" Nomaden aus der Sahara deren blaue Gewänder auf die Haut abfärben. Es wir gefeilscht und gehandelt wie vor hunderten von Jahren. Tausende von Eindrücke, Farben und Gesichter, Menschen, Tiere Dreck und Staub, ein Filmerherz geht auf !! aber Filmaufnahmen? Fehlanzeige. Wir befinden uns immer noch in einem Islamischen Land und wer hier gefilmt oder fotografiert wird, dem raubt man seine Seele. Räuber sind wir nicht, ziehen weiter, und erreichen am Spätnachmittag Tan Tan.


Am Stadteingang "begrüßen" uns zwei überdimensionale Kamel- Skulpturen. Das weibliche Tier links der Strasse, das männliche Tier rechts der Strasse. Die Westsahara beginnt.

Am Ende der Stadt werden wir von der Polizei gestoppt. Wir sind in eine Radarkontrolle geraten. 52 Km/h statt den angezeigten 40 Km/h sollte ich gefahren sein, was auch mit Sicherheit stimmte. Ein lächelnder Polizist kommt mir entgegen und zeigt mir an, dass ich jetzt eine Strafe zu bezahlen hätte. Ich erklärte ihm, dass wir aus Deutschland kommen und dort sind 50Km/h in der Innenstadt zugelassen. Das stimmt, kennst du Berlin? fragte er, ich war verblüfft über seine deutschen Sprachkenntnisse, aber natürlich kenne ich Berlin, ist doch unsere Hauptstadt, gab ich ihm zur Antwort. Warum sprichst du die deutsche Sprache? Meine Eltern leben seit 4 Jahren in Berlin und ich war auch 1 Jahr in dieser schönen Stadt. War ja alles hochinteressant, aber wie viel hab ich denn jetzt als Strafe für mein zu schnelles Fahren zu bezahlen? Er gab mir zur Antwort: Es ist doch keiner zu schnell gefahren, oder? Beim nächsten Mal aufpassen, Kollege kassiert immer viel Dirham. Noch mal Glück gehabt, danke monsieur ! Bon Vojage und grüß mir das schöne Berlin, aber natürlich. Es war eine nette Begegnung. Wir haben noch 28 Km bis Tan Tan Plage zu fahren dann sind wir an der Stelle, an der wir schon einmal vor 12 Jahren waren. Ich schalte den Monitor der Rückfahrkamera ein um nachzusehen ob alles am Fahrzeugende in Ordnung ist. Sekunden später tritt eine Qualmwolke hinter dem Monitor heraus. Ich zog sofort die Stromzuführung und verhinderte so mit Sicherheit einen Kabelbrand. Mein Fluchen hat hoffentlich den richtigen getroffen. Ich dachte gleich an die verdammten Steckverbindungen. Am Strand von Tan Tan Plage nehmen wir unseren Nachtplatz ein. Gleich begann ich mit der Ursachenforschung. Es war genau so wie ich es mir dachte. Beim Lösen des Steckers zwischen Kabine und Führerhaus rann Wasser aus der nicht abgedichteten Schlauchisolierung. Das angesammelte Wasser (wie schon am Anfang unserer Reise an der Rückbeleuchtung) hat in Verbindung mit Staub einen folgeschweren Kurzschluss verursacht. Ich war stink sauer wegen dieser Nachlässigkeit. Beim überprüfen des Schadens hat sich folgendes herausgestellt: Stromwandler 24/auf 12 Volt durchgebrannt. Totalausfall. Rückfahrmonitor abgebrannt, Totalausfall. 3 Beleuchtungsbirnen durchgebrannt. Die 12 Volt Batterie für unsere Quadwinde wurde mit den Spannungsgleichen Stromabnehmer verbunden, somit waren Licht, und Kraftstoffpumpen provisorisch wieder am Netz.

20.03 - 02.04


Zurück nach Agadir

Wir starten im Morgengrauen, zurück nach Agadir, denn von dort haben wir noch die beste Verbindung nach Deutschland und einen Internationalen Flughafen gibt es auch. Unsere Stimmung ist im Keller. Ich rufe Frank Woelke, unseren Kabinenaufbauer an, erreiche ihn gleich und gebe ihm die Teile die er uns zusenden sollte durch und wir überlegen uns noch an welche Adresse die Ersatzteile gesendet werden sollten. (Ersatzteilzusendung siehe unter unserem Bericht: " Vorbereitung unserer Weltreise").

Es ist Samstag und bis Dienstag hat Frank die Teile zusammengerichtet. Die Adresse von DHL- auf der Hauptstrasse von Agadir gebe ich Frank noch durch und wir hoffen, dass die Teile auch hier ankommen und nicht, wie bei DHL vermutet wird, in Casablanca auf dem Zoll liegen bleiben. Wir setzen uns auch mit dem ADAC in Agadir in Verbindung. Es freute mich, am anderen Ende der Leitung eine sympathische und freundliche Deutsche Stimme zu hören. Es war die Stimme von Frau Sigried Graetz Tel. 00212 für Agadir / 48843752 die Rufnummer. Ich bekam von ihr noch einige Tipps und die Adresse eines Deutschsprechenden Arztes, den wir aufsuchten um noch einige fehlende Medikamente verschreiben zu lassen. Danke Frau Graetz für die Info und Ihre netten Grüße auf unserer Web Site.

Arzt Adresse: Lahcen Naciri Gaga, 29. Februar Str. Nr: 47 in Agadir. (gegenüber der Mosche auf dem Bild)

Wir gehen wieder auf die "Rentnerplatte" nördlich von Agadir. Simba ist ganz Happy und hat auch sehr viele Hundefreunde, aber meistens sind es Hundedamen bei denen er natürlich der Pascha ist.

 

 

02. 04 - Fr.


Über eine Woche ist vergangen. Für den Stromwandler konnten wir in der Zwischenzeit einen geeigneten Kondensator bei einer Fernsehreparaturwerkstätte besorgen, umlöten und er funktionierte wieder. Kleinkram wird erledigt, der lang ersehnte Handy Anruf von DHL blieb seither aus. Wir forschen bei DHL nach, jedoch ohne Erfolg. Ich gehe einfach mal zur Post, zeige Ihnen die Packet Nr: die uns Frank durchgegeben hat und siehe da!!! Unser heiß ersehntes Packet lag schon 2 Tage bei der Post und wartete bis es von mir über den im Postamt befindlichen Zolltresen abgeholt wird. Ein Zollbeamter öffnete das Packet und hervor kamen nur "gebrauchte" Ersatzteile. Keine Zollgebühren werden verlangt und ich war wieder einmal erleichtert als ich das Packet in den Händen hielt. Danke Frank für Deinen schnellen Einsatz, hat gut geklappt und alles bestens angekommen. Nun kann es losgehen. Die Bevorratung für die Atlantikroute bis nach Dakhla haben wir bereits aufgebraucht, neue Einkäufe bei Metro waren angesagt und gegen Abend verlassen wir endgültig Agadir in südlicher Richtung. Wir kommen nicht all zu weit, die Dunkelheit holt uns ein, wir verlassen die Hauptstrasse, biegen in einen Feldweg, platzieren uns am Rande einer kleinen Hügellandschaft und freuen uns auf den morgigen Tag.

 

 

03.04 - 05.04.04


Heute wollen wir Strecke machen, denn die nächsten 380 Km sind uns ja bestens bekannt. In der fruchtbaren Talebene sehen wir überall Heuschrecken soweit das Auge reicht, alle Tot, die Giftspritze mit dem Helikopter hat seine Spuren hinterlassen. Es fliegen nur noch vereinzelte kleinere Schwärme. Gegen 14 Uhr werden wir wieder von den Kamelen vor den Toren Tan Tan's begrüßt.

Nach Tarfaya sind es noch über 200 Km, Wind frischt auf und wir setzen die Reise an der hoch gelegenen Strasse an der Atlantikküste fort. Am nächsten Morgen durchfahren wir den Ort Tarfaya, eine kleine, vom Fischfang lebende Kleinstadt, sie liegt gegenüber von der Kanarischen Inseln Fuerteventura, die Entfernung


beträgt gerade mal 85 Km Luftlinie. Schiffswracks säumen die stürmische Atlantikküste, eine der reichsten Fischgründe der Welt, dank dem kalten, mit Plankton angereicherten Kanarenstrom aus Grönland.

Eine Stunde später erreichen wir einen Salzsee. Über ein unwegsames Gelände fahren wir ca. 2 Km an den Rand des steilen Abrisses. Muschelkalk so weit das Auge reicht, unten am Steilhang eine Süßwasserquelle, Oleandersträuche und Schilf, eine Minioase vor dem Hintergrund einer weißen endlos erscheinenden Salzwüste. Die Temperatur steigt stetig und erreicht um die Mittagszeit 42 Grad.

Eine Fata Morgana liegt über dem Salzsee, eine Luftspiegelung, die eine blühende Oase vorflimmert. Die über 600 Km südlich von Agadir gelegene Provinzhauptstadt Laayoune wird erreicht, Obst und Gemüse werden eingekauft , denn die nächsten 510 Km bis Dakhla gibt es so gut wie keine Verpflegungsmöglichkeiten. Es ist eine verdammt einsame Strecke, ständiger Seitenwind weht feinsten Sand über die Fahrbahn und natürlich auch über die feinsten Ritze ins Fahrzeug innere. Unterbrochen wird die monotone Reise nach Süden in Richtung Mauretanien von zahlreichen für uns total sinnlosen Straßenkontrollen. Es nervt, wenn zum x-ten Mal immer die gleiche Daten und Informationen auf einen "Fresszettel" oder in ein Buch eingetragen werden. Name, Familienstand, Vorname der Eltern, Anzahl und Vorname der Kinder. Es reicht mir, ich denke an die Idee mit dem Fish.

Info: Ein "Fish" ist ein von uns in vielen Kopien mitgenommener Vordruck in engl. und französischer Sprache, wir füllen diese aus mit allen Daten, die in unseren Reisepässen aufgeführt sind, legen ihn unseren Pässen bei. Der Kontrollposten entnimmt diesen Zettel und braucht unsere Daten nicht mühselig selbst auf einen Zettel schreiben. Der Vorteil liegt darin, dass ich das Fahrzeug nicht verlassen muss, nicht in Gespräche verwickelt werde die nur zu einem Resultat führen: "cateau" Der Posten hat keinen Aufwand mit uns und somit gibt's auch kein Geschenk.

Die Landschaft wird eintönig, links der Strasse besteht sie aus einer steinigen, wüstenartigen Hochebene die sich in der Weite mit dem Horizont verbindet. Der Atlantik rechts der Strasse bildet einen faszinierenden Kontrast. Nur wenige Meter von der Steilküste entfernt stehen kleine einsame Zelte oder kleine Blechhütten in denen sich die mutigen Klippenfischer aufhalten. Mit langen selbstgebauten Bambusruten versuchen sie an dem rauen, steil abfallenden Küstenstreifen ihr Anglerglück.


Am späten Nachmittag verdrücken wir uns zwischen der staubigen Strasse und der Atlantikküste im Gelände.

 

06.04 - Di.


Das nächste Teilstück bis kurz vor Dakhla, ist landschaftlich nicht sehr interessant. Beeindruckend dagegen die Lagune von Dakhla, die Stadt die wir heute besuchen, erreichen wir über einen Damm. Überall Militär, an Filmaufnahmen ist nicht zu denken, rechts das UNO Hauptquartier, links die Kasernen der Marokkanischen Armee. Die Feindseligkeiten zwischen Marocco und den Polisario (Westsahara) sind noch immer nicht gelöst. Auf der Mitte der über 3 Km langen zweispurigen Hauptstrasse stehen niedere schattenspendende Bäume unter denen alle 20 Meter kleine Gruppen von 3-5 Soldaten kauern und die Kalaschnikov zu einer Pyramide gegeneinander aufgestellt haben. Wir gehen auf die Bank um Geld zu Wechseln und treffen ein Schweizer Ehepaar mit ihrer kleinen Tochter, das aus Ghana zurückgekehrt ist. An einem Straßencafe verabreden wir uns: Sie geben uns neue Infos aus Westafrika. Gegen Abend verlassen wir Dakhla um noch vor Sonnenuntergang im Gelände einen sicheren Übernachtungsplatz zu finden.

 

 

07.04 Mi.


Die Nacht war ruhig, ein Tag beginnt, ein seidenblauer Himmel zieht auf und von ferne höre ich das anrollen der gewaltigen Wellen an der steilen Atlantikküste. Wir stehen in einer etwas vertieften Geländemulde und sind deshalb von der 800Meter entfernten Strasse nicht sichtbar. um uns lauter blühende Bodenpflanzen.


Die Luft ist feucht und salzhaltig. Den Tag ließen wir ruhig angehen und haben beschlossen, erst morgen früh weiterzufahren. Reisebücher von Mauretanien werden studiert, weitere Reiserouten festgelegt.

 

08.04 Do.


Die Strecke von Dakhla nach Nouadhibou ist seit über 2 Jahren nicht mehr Konvoipflichtig, auch die ehemals lästigen und zeitraubenden behördlichen Auflagen wurden abgeschafft. Geblieben sind die verminten Gebiete dieser Teilstrecke. Wir können heute 450 Km entlang der Küste, durch die ehemalige spanische Westsahara, problemlos zurücklegen.

Die Fahrt geht bis ca. 80 Km vor die Mauretanische Grenze. Es war ein harter Tag und immer wieder diese total unnützen Polizeikontrollen. kurz vor der "Tagesschau" gehen wir zu Bett.

 

09.04 Fr.


Gegen 14 Uhr erreichen wir den 1. Marokkanischen Grenzposten. Eine aus Lehmsteinen erbaute Hütte. Darin ein Tisch, 2 Plastikstühle.

Es war eine sehr freundliche Atmosphäre. Ein Gendarm fragte mich ob es mir in Marokko gefallen hat und wo die Reise hingeht. Nebenbei meinte er ob ich ihm eine Mütze hätte oder eine Sonnenbrille, er müsse so sehr schwitzen. Von all dem hab ich nichts, muss selbst schwitzen und rauchen tu ich auch nicht, um gleich der Frage nach Zigaretten entgegenzutreten. Es blieb bei einer heiteren Atmosphäre. Der Andere trug das Ausreisedatum in unseren Reisepass, stempelte ab und beide wünschten mir mit Handschlag eine gute Weiterreise.

Aber zuerst ging es noch ins 2. Gebäude, Fahrzeugpapiere werden kontrolliert, intern. Führerschein eingesehen, alles OK.


Im "Zollgebäude" wurde unser Carnet de Passage sorgfältig ausgefüllt und abgestempelt. Auf eine KFZ Innenkontrolle wurde, dank Simba, verzichtet. Die Frage nach einem "Geschenk" blieb nicht aus, ein bereitgelegter Kugelschreiber hat uns auf nimmer wieder sehen verlassen und man ließ uns weiterreisen in Richtung mauretanischer Grenze, ins Niemansland. Auf dem nur wenige Kilometer langen Abschnitt zwischen den Grenzposten Marokkos und Mauretaniens durchqueren wir ein sehr heftiges vermintes Gebiet. Das verlassen der Spuren auf der Piste, sei es nur zum Pinkeln, sollte tunlichst vermieden werden. Für die teilweise tiefen Sandspuren sollte man Sandblech und Schaufel bereithalten. Piste trotz der Sandwannen nicht verlassen !!


Wracks gesprengter Fahrzeuge zeigen, dass sich nicht jeder daran gehalten hat.

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Unser Fahrzeug Moula Moula, ein vollwertiger, geländegängiger LKW mit großer Nutzlast und hoher Bodenfreiheit für den extremen Geländeeinsatz. Auf-und Ausbau durch Woelcke Reisemobile.

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Verschiffung: Moula Moula am Haken, Bild anklicken
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