22 Tansania

Land der großen Tierherden

 

 

Im Jahre 1962 wurde Tansania unabhängig und am 30.06.1964 hat man die Flagge offiziell anerkannt. Der schwarze Diagonalstreifen steht für die ethnische Mehrheit der Bevölkerung, Gelb für den Mineralreichtum, Grün für den fruchtbaren Boden des Landes und Blau für das Meer, das Tansania im Osten begrenzt.

 


3.597Km durch Tansania.
Reiseroute vom Atlantik zum Indischen Ozean: Grenze Malawi, Mbeya,
Iringa, Morogoro, Chaline zum Mt. Kilimanjaro über Korogwe, Same, Moshi, Sanya,
zurück nach Tanga, Dar Es Salam, weiter nach Süden am indischen Ozean entlang,
Kilwa, Lindi, Mikindani, Mtwara, Grenzort Kilambo mit Ponton -Fähre nach Mocambique.

Tansania, das ostafrikanische Land gehört zu den bevölkerungsreichsten des Kontinents.

Ein Grossteil des Landes ist mit Grasland und verstreuten Waldgebieten bedeckt. Durch die Verseuchung durch die Tsetse - Fliege (Schlafkrankheit) sind weite Regionen im Landesinneren für die Besiedelung und Viehzucht ungeeignet. Am Küstenstreifen haben sich schon im 7.Jh. arabische Händler, Piraten und Flüchtlinge niedergelassen. Auch Tansania hat wegen der großen Höhenunterschiede sehr unterschiedliche Klimazonen. An der Küste herrscht ein tropisches Klima zwischen 25 und 35 Grad mit sehr hoher Luftfeuchte. Das höhere nördliche Hinterland dagegen, zählt zu den kühleren Regionen.

Die Grundnahrungsmittel sind Gemüse, Mais, Maniok und Obst. Ugali, ein fester Brei aus Maismehl, Hirse oder Maniok zubereitet, bildet die Basis einer Nahrungsgrundlage. Dabei spielt auch die Banane eine wichtige Rolle. Sie wird auf verschiedene Arten serviert: geröstet, gegrillt, gebraten oder frittiert. Zusammen mit einem Eintopf mit Ziegenfleisch, Huhn, Fisch, Bohnen und grüne Blätter als Spinat, ergibt es eine ausgiebige und nahrhafte Mahlzeit.

 


Elefanten erfrischen sich am Fluss.

Aufenthaltsdauer in Tansania vom: 18. 08. 05 - 30.9.05

Das Wetter: Morgens meist wolkenlos, gegen Mittag bewölkt
Nachts kurzer leichter Regen 25 - 35 Grad
(In den Usambara Bergen im Sommer angenehm kühl)

Sprache: Amtssprache Englisch, Umgangssprache Kisuaheli. (Swahili) daneben
existieren noch verschiedene Stammessprachen.

Zahlungsmittel:Tansania Shilling oder US Dollar

 

Wechselkurs:
1€ = 1336.- TSh
1 US$ = 1115.- TSh

KM Stand (bei Ausreise Tansania):
87 697 Km

Gefahrene Km auf Weltreise:
59 720 Km

Dieselpreis:
1.080.- TSh ca. 0,80.- €

Benzin/Super:
1.150.- TSh ca. 0,86.- €

Gefahrene Km in Tansania:
3.597 Km

Das wichtigste Wort:
"santesana" (vielen Dank)

 

 

Mi. 17. 08. 05

Einreise nach Tansania über Malawi, bei Tukuyu:

Abzocke an Tansania Grenze:
Was man sich so alles ausdachte um dem weißen Reisenden die begehrten
US $ aus der Tasche zu ziehen.
Visum (je 50.- US$) 100.- US $
Straßengebühr (Vehicle-Tax) wollte man: 95.- US $
Nach langer und harter Diskussion, bis unverschämt,
(Rita habe ich schon lange nicht mehr so lautstark auf
schwäbisch schimpfen gehört) zahlten wir dann 25.- US$

Versicherung (kein Versicherungszwang) man wollte 180.- US $
bezahlt haben wir dann für unnötige 2 Monate 40.- US $

Man bedenke, ein Arbeiter in einer Sisalfirma verdient im Monat, bei einer harten 6 Tage Woche zu 8 Std. etwa 35.- US $

Karibu, (Willkommen) Hujambo, (Wie geht's) das sind die ersten Worte die man auf Kisuaheli an der Grenze Tansanias mitbekommt. Klingt ja schon mal ganz freundlich.
Als erstes fuhren wir eine Tankstelle an und füllten unseren Nebentank mit 185 Ltr. für 200000.- Tsh auf.

 


Mit dem zuverlässigen Moula Moula (MAN) durch
die Busch- und Grassavanne (180° Panorama-Aufnahme)

 

Do. 18.08. 05 - SA. 27.08. 05

Von Mbeya ins Hospital nach Iringa

Entweder stehe ich am Anfang einer Malaria, oder einer übertragenen Infektion durch den Zeckenbiss, den ich mir im Nyika Nationalpark beim Filmen der im Morgenlicht stehenden saftigen Farne geholt habe.

Der Krankheitsverlauf von Fleckfieber ist ähnlich der von Malaria und ist immer derselbe. Nach ca. 10 Tagen fühlt man sich schlapp, man beginnt zu frieren, der Nacken wird steif, Kopfschmerzen und Fieber folgen. Dann wird es Zeit zu handeln….

Wir suchten nach einem Hospital in der von deutschen gegründeten Stadt Iringa In einer privat "Klinik" war mein Malaria Test negativ, das bedeutete, dass der Auslöser meiner fiebrigen Erkrankung durch den Zeckenbiss verursacht wurde. Mittlerweile hatte sich meine eitrige Entzündung in der Leiste eine große rote Corona zugelegt, ich hatte bedenken, eine Blutvergiftung zu bekommen.

Auf dem wunderschönen Markt deckten wir uns für die nächsten Tage mit Gemüse, Fleisch für Simba, und Obst ein.

Wir zogen uns auf den toll gelegenen Campingplatz "Riverside Camping", etwa 10 Km nach Iringa in Richtung Morongoro zurück, um die Behandlung meiner Infektion in Ruhe weiter zu führen.

 

  
Kaffee-Bohnen und Blüten            Bürsten-Blüte

Mit starker Antibiotika (Amoxicilline) ging ich das übertragene Erreger- Problem weiterhin mit Erfolg an.

Wir lernten Catrin und Sabine kennen, zwei nette, liebenswürdige Krankenschwestern die für ihre Mission einen Suaheli - Sprachkurs über 3 Monate absolvierten und ebenfalls auf dem Camp in Stroh gedeckten Hütten wohnten. Wir hatten schöne gemeinsame Abende und am Grillfeuer hatte man sich in gewohnter deutschen Sprache viel zu erzählen. Nach sechs Tagen hieß es Abschied nehmen und wir werden uns noch lange an die nette Begegnung erinnern.

 

 

So. 28.08. 05 - Di. 30.08. 05

Durchs Baobab Valley.

Nach einer Woche, mein Fieber senkte sich und ich fühlte mich auch etwas wohler. Catrin und Sabine nahmen wir mit in die Stadt Iringa, dort versorgten wir uns wieder auf dem schönen Markt, für unsere Weiterreise an den Indischen Ozean.

Auf der Nationalstrasse nach Nord Osten, durchquerten wir das Baobab - Valley.

 


Rita und Simba vor einem gewaltigen Baobab

Gewaltige Baobab- Bäume mit einem Stammdurchmesser bis zu 10 Meter, bestimmten die Landschaft in diesem Taleinschnitt. Auf der Suche nach einem Übernachtungsplatz treffen wir eine Münchner Familie mit 2 Töchter die mit ihrem Leihwagen liegen geblieben sind und gerade von einheimischen in den nächsten Ort geschleppt werden. Wir begleiten sie, um ihnen eventuell weiterzuhelfen. Die 35 Km in den nächsten Ort haben gut geklappt und den Kontakt zum Autovermieter wurde von ihnen auch hergestellt, der in den nächsten 2 Std. hier eintreffen wird.

Wir wünschten ihnen eine gute Weiterreise und fuhren, auf der Suche nach einem geeigneten Nachtplatz, in Richtung Morogoro weiter.
Eine dunkle Wolkenfront zog heran, brachte starken Regen mit und es wurde sehr schnell dunkel. Ein Seitenweg, den wir eingebogen sind entpuppte sich nach 50 Meter als zähe Schlammpiste. Mit eingeschaltetem Allrad drehte ich um und blieb einfach am Wegesrand stehen, hier fährt heute Nacht bestimmt keiner mehr vorbei.

Der Morgen dämmerte, es regnete weiter in Strömen und wir verließen diesen glitschigen Ort, denn Simba musste Gassi gehen, doch bei diesem Schlamm geht kein Hund vor die Hütte. Unsere Reise ging weiter über eine asphaltierte Strasse zum Kilimandscharo, rechts die in Wolken stehenden Usambara Berge, links die weite Masai-Ebenen mit Sisal Plantagen.

Heute war ein Nachtplatz schnell gefunden und am nächsten Morgen um 6 Uhr hatten wir auch schon Besuch. Es waren 4 Junge Masai, die sich in ihrem traditionellen Umhang aus bunt kariertem Stoff in gebührendem Abstand von Simba niederließen, um uns zu beobachten. In den durchbohrten Ohrenläppchen trugen sie Silberschmuck. Ich stieg aus mit Foto, Stativ und Videokamera. Die 4 Jungs kamen nun angerannt mit ihrem Pfeil und Bogen und mit ihren Speeren. Bevor ich Fotos mache, muss ich bezahlen, gaben sie mir zu verstehen, 5.- US$ für ein Bild von ihnen. Dass meine beabsichtigten Aufnahmen nicht den Masai galten, sondern den
Wolkenformation in den Usambara Bergen, mit dem haben sie nicht gerechnet. Sie standen neben mir und schauten mir beim Filmen zu. Jedes Mal wenn ich den Foto zu ihnen gerichtet hielt, winkten sie ab und wollten "money, money". Ich erklärte ihnen, dass ich auf der ganzen Reise durch Afrika für ein nettes Foto-Lächeln noch nie bezahlt habe, denn Aufnahmen die ich bezahlen muss, bringen mir nur Unglück und mit 5.- US$ seid ihr ja richtige Profis.

Sie kamen aus einem nahe liegenden Dorf, das eigens für Touristen "präpariert" wurde, in dem dann die traditionell gekleideten Masai ihre gewaltigen Sprünge aus dem Stand und ihre Tänze gegen "bare Münze" zeigten. Nichts für uns.

Ich packte zusammen, denn heute haben wir uns den Kilimandscharo als Ziel vorgenommen.

 


Land der Masai, im Vordergrund eine Sisal-Pflanze

 

Mi. 31. 08.05 - Fr. 02.09. 05

Kilimandscharo und zurück

Bei unserer Ankunft in Moshi versteckte sich der "Berg des bösen Geistes", das bedeutet der Kilimandscharo in der Suaheli Sprache, hinter einer Wolkenfront. "Berg des Quellwassers" so heißt der Kili beim Volk der Chaga, welches am Kilimandscharo lebt. Er besteht aus drei Vulkankegel, dem Schira mit 4000 m, dem Mawensi 5270 und dem Kibo mit 5895 Meter, er bildet den höchsten Gipfel.

Wie ein gigantischer Kegel, mit einer weißen Schneekuppe, erhebt sich der höchste Berg Afrikas, den klein Freddy schon früher gerne mal begehen wollte.

Zu einer Besteigung hatten wir aber die falsche Jahreszeit gewählt und auch keine überflüssigen 1000.- US$, die ich für eine 6 tägige und geführte Bergtour hinblättern sollte.

Der Kilimandscharo wird jährlich von über 20 000 !!! "Bergtouristen" Besucht, die zusätzlich von ca. 60000 !!!Träger und Führer begleitet werden, dazu möchte ich mich keinesfalls einreihen. und wir begnügten uns mit der Sicht von unten nach oben.

Die Gletscher des Berges sind nur noch halb so groß, wie bei der Erstbesteigung im Jahre 1889. Von der weißen Bracht, von der einst Ernest Hemingway in seinem Buch "Schnee auf dem Kilimandscharo" berichtete, wird es in 10 Jahren nichts mehr geben. Geschmolzen, durch die natürliche Erderwärmung und von dem von Menschen verursachten Treibhauseffekt.

 


Der Kilimandscharo blickt über die Wolkendecke

Die nahe liegenden Nationalparks, Serengeti und Ngorongoro waren für uns wegen Simba nicht betretbar, aber einen Tagespreis von 250.- US $ im Ngorongoro Nationalpark wahren wir sowieso nicht bereit zu bezahlen, zumal man im Staub einer "Autoschlange" hintereinander herfährt und das Fahrzeug nicht verlassen darf. Fotos und Videoaufnahmen von Tieren aus dem Fahrzeug sind für mich nicht das wahre, da kann ich auch in einen Zoo-Park gehen. In der Serengeti sieht es nicht anders aus. Man wollte Kasse statt Masse, aber anscheinend wird hier jeder Preis akzeptiert und bezahlt, die Menschenmasse bleibt. Die Camps sind größtenteils bis über ein halbes Jahr ausgebucht, oder für Reiseveranstalter vorreserviert.

Wir haben unser nördlichstes Ziel, den Kilimandscharo, erreicht und nun ging es wieder ca. 6000 Km nach Süden bis Maputo in Mocambique, dann ca, 3000 Km nach Osten durch Südafrika, um dann gegen Mitte Nov. in Windhoek einzutreffen. Aber vorerst ging's auf eine Sisal - Plantage in den Distrikt von Tanga.

 

 

Sa. 03.09. 05 - Mi. 07.09. 05

Sisal-Verarbeitung am Fuße der Usambara Bergen.

Video Aufnahmen auf einer Sisal - Plantage.

Wir fahren auf schlechter Piste durch eine Endlos scheinende Sisalplantage, bis wir am Ende in ein kleines Dorf eintreffen, in der alle Einwohner (ca. 600) bei der Sisal GAI Company (Gomba Agricultural Industries) arbeiten.

 


Sisal - Dorf Gomba

Ich traf den überaus freundlichen General-Manager Mr. Sembva und fragte ihn um Erlaubnis, die Ernte und Verarbeitung der Sisalpflanze zu dokumentieren. Er war ganz begeistert von meinem Vorhaben und wir verabredeten uns am Montag früh. Etwas abseits vom Dorf, konnten wir uns am Rande des Sportplatzes fürs kommende Wochenende niederlassen.

Am Sonntag hatte ich nette Begegnungen beim Filmen in der Dorfgemeinschaft. Am Montag früh konnte ich dann mit dem Traktor auf die Plantage mitfahren, um mit den Aufnahmen beim Schneiden der Blätter zu beginnen.

Die unempfindliche Sisalagave, eine reine Steppenpflanze, wird zwischen den weiten Ebenen, unterhalb der Usambara Bergen, bei Tanga, bis nach Kilwa als eine Kulturpflanze für die Gewinnung von Seil- und Bindegarne (Teppiche) angebaut. Die über einen Meter langen fleischigen Blätter werden von Hand geschnitten, zu Bündel mit 30 Blätter gebunden, zusammengetragen und in die Verarbeitungsanlage gebracht.

 


Sisalblätter werden zusammengetragen

Die Entfaserung, mit Transmissions-Maschinen aus den Jahren 1948, erfolgt dann durch das Herausquetschen des Fruchtfleisches der Blätter.

 


Sisal Entfaserungs-Maschine aus dem Jahr 1948

Zurück bleiben weiße, seidenglänzende Hanfbündel die gewässert und in der Sonne getrocknet werden. Die Fasern werden dann Bündelweise von Hand durch Bürstmaschinen gezogen, um den Hanf zu reinigen und zu glätten.

 


getrocknete Sisalfasern

Die voluminösen Hanfhaufen werden anschließend mit einer hydraulischen Spindelpresse (ebenfalls Bauj.1948) zu 250 Kg schweren Ballen gepresst, verladen und im Seehafen Beira in Mocambique, nach Europa (Portugal), Arabien und Indien verschifft. Daraus werden dann Läufer, Teppiche, Garne und Seile angefertigt.

 


Sisalarbeiter - wir trafen immer überaus freundliche, neugierige aber
keinesfalls aufdringliche Menschen.

Ein Arbeiter in der Sisalfirma verdient im Monat, bei einer harten 6 Tage Woche zu 8 Std. etwa 28.- Euro !!!. (Ich wiederhole: 28.-€ im Monat). Dazu eine Krankenversorgung und eine kleine "Altersrente" machen das Leben in dieser Einsamkeit erträglich.

Bei einer Sisalspinnerei konnten wir auch die Weiterverarbeitung zum Garn und zu dicken Seilen verfolgen und filmen.

 

 

Do. 08.09. 05 -

Ein Interviewe beim General Director Sisal-Export of Tansania

Mkonge ni Tanga, na Tanga ni Mkonge. So heißt es auf Suaheli, und bedeutet: Sisal is Tanga, and Tanga is Sisal.

So steht es am Katani House in der Stadt Tanga, wo ich nach zwei Tagen ein Interview - Termin beim Sisal Export-General Director Mr. Odhiambo O. Wilson bekam. Er erzählte mir die Bedeutung von Sisal für sein Land, als zweitgrößte Einnahmequelle (neben dem Tourismus), mit einem Umsatz pro Jahr von über 10 Millionen US$. Weitere Informationen habe ich auf Video aufgezeichnet. Mr. Wilson wünschte uns noch viele schöne und informative Tage in Tansania.

 

 

Sa. 10.09. 05 -

Geldbeschaffung mit der Radarpistole

Auf der Weiterfahrt nach Dar Es Salam stoppten uns plötzlich zwei auf die Fahrbahn springende Polizistinnen. Eine zielte mit der Radarpistole auf mich und drückte ab, die andere zog Notizblock und Kugelschreiber. Ich fuhr nicht zu schnell und war mir auch in keinster Weise bewusst, eine Verkehrs-Verfehlung begangen zu haben. Also wartete ich, wie so oft in Afrika, erst einmal ab. Die mit der Radarknarre "schoss" weiterhin, wahllos auf Fahrzeuge. Manche Autofahrer fuhren einfach weiter und sie schoss mit ganzem Körpereinsatz hinterher, manche blieben stehen. Ich merkte, dass die Radarpistole überhaupt nicht funktionsfähig war und sie diente eigentlich nur noch zur "Einschüchterung". Dann bekam ich eine Plakette überreicht die ich mir an die Windschutzscheibe kleben sollte, aber vorher hätte ich umgerechnet 15.- Euro zu bezahlen, aber für was??? Tax-Route, Straßengebühr. Die hatte ich aber schon für 2 Monate an der Grenze für das ganze Land bezahlt und zeigte ihr meine Quittung. Dieser Straßenabschnitt sei nicht enthalten, betonte sie, also bezahle.

Wir bezahlten nicht und ich war schon bereit einfach wegzufahren. Als ich den Motor anließ kam sie mir entgegen und meinte, sie gebe mir nochmals eine "letzte Change" und ich könnte unbezahlt weiterfahren, das tat ich auch, wortlos. Was sie mit der "letzten Change" meinte, weiß ich bis heute nicht. Auf jeden Fall brauchte die Distrikt-Polizei wieder mal "money", denn das Wochenende nahte.

 

 

So. 11. 09. 05 - Di. 13.09.05 -

Am indischen Ozean angekommen

Dringend mussten wir einen Waschtag einlegen. Südlich von Dar Es Salam fanden wir dann auf einer Halbinsel einen wunderschönen weißen Strandplatz vor. Im Camp Sunreising, eine sehr schöne Anlage, die man über eine Fährverbindung von Dar Es Salam aus in etwa 15 Minuten erreicht, machten wir für heute Stopp. Neben dieser Anlage war ein kleiner, beengter und unruhiger Camp Platz. Aber ein guter Wäscheplatz, das war erstmal entscheidend.

Rita hatte 2 Tage zu tun, dann war unsere Wäsche wieder schrankfertig aufgeräumt.

 

 

Mi. 14. 09. 05 - Fr. 23.09.05

Am Kipepeo Camp (Schmetterlings - Camp)

Wir änderten unseren Standplatz und zogen etwa 400 Meter weiter auf den Kipepeo Camp, denn da konnten wir Simba mehr Freiheit geben und er hatte dazu noch einen schattigen Platz unter einem Strohdach, direkt am Strand. Zudem trafen sich hier die Traveler, die die Ost-Route von Kairo nach Kapstadt fuhren.

So trafen wir Chris, einen sympathischen jungen Arzt aus Holland mit seiner Freundin Mirjam . Er möchte einige Zeit in Tansania in einem Hospital als Tropenarzt vor Ort tätig werden und wartet schon einige Tage auf sein Fahrzeug, das im Zollgelände von Dar Es Salam steht und nicht freigegeben wird. Es geht mal wieder um "Backschis".

Der Insektenjäger vom Ludwigsburger Weihnachtsmarkt

Am Abend ging's dann, nach über einem halben Jahr, an eine gemütliche Camp-Bar. An der anderen Ecke der lang gezogenen Theke saß ein interessanter Mann und ich dachte noch, den werde ich heute Abend auch noch kennen lernen, der sieht so "deutsch" aus. Ich unterhielt mich mit Rita und er hörte von uns schwäbische Worte. Es verging keine Minute, saß er schon an unserer Ecke, stellte sich vor als Micha, der Insektenjäger vom Ludwigsburger Weihnachtsmarkt.
Wir waren paff.

Nach kurzer Zeit war der professionelle Insektenkenner in seinem vollen Element. Begeistert erzählte er mit glänzenden Augen die unglaublichsten Geschichten aus seinen Reisen durch den Dschungel von Malaysia, Thailand, Südamerika und Costa Rica, wo er auch längere Zeit lebte und heute noch gerne hinreist.

Eine Geschichte fand er sehr aufregend, als er in Peru in einem trockenen Flussbett auf Schmetterlingssuche ging, immer den Blick nach oben, mal stehst du einfach da und beobachtest die Baumwipfel, dann rennst du mit deinem Netz so einem bunten Juwel nach und schon liegst du wieder auf der Schnauze. Dann stehst du wieder auf, schaust dich um, immer den Blick nach oben, und siehst die schönsten, bunten Schmetterlinge, wie sie unerreichbar in den Urwaldgipfel fliegen.

Auf einmal, da war vor mir so ein Tunnel aus Lianen und Urwaldgewächsen, daraus kam ganz gemächlich ein Jaguar heraus, ich war wie angewurzelt, so ein richtig schönes Tier, schaute sich um und verschwand gemächlich auf der anderen Seite des Flussbettes. Das war für mich ein beeindruckendes Erlebnis.

Micha erzählte weiter: hier in Peru habe ich auch gute Erfahrungen gemacht mit "Babys", ja, menschliche Babys, sie waren sehr hilfreich. Die benutzten Windeln waren absolut traumhaft. Wenn du die voll gekackten Windeln ans Ufer des Flusses legst, dann kommen die Schmetterlinge tonnenweise an! So laut haben wir schon lange nicht mehr gelacht.

Am nächsten Tag holte er uns am Camp ab und fuhr mit uns in sein nahe liegendes Haus. Wir kamen in sein geschmackvoll eingerichtetes Wohnzimmer und da hängt doch ein eingerahmtes Plakat vom Ludwigsburger Weihnachtsmarkt aus dem Jahr 1997 an der Wand.

 


Michael Gajek (Micha), der Insektenjäger vom Ludwigsburger Weihnachtsmarkt,
zeigte uns seinen Standplatz.

Spontan zeigte er uns seinen Standplatz an der Stadtkirche.

Micha hat hier in Tansania sein Glück gefunden, nicht nur mit Schmetterlingen, sondern mit seiner einheimischen, sehr attraktiven und intelligenten Lebensgefährtin "Rusha". Micha hat in den vergangenen Jahren mit ihr ein wunderschönes Haus gebaut und lebt 8 Monate in einer traumhaften Umgebung, (die andere Zeit ist er in Deutschland). Einen Baobab - Baum darf er auf seinem Grundstück auch sein eigen nennen. Auch Papayas, Mangos und Bananen gedeihen in seinem gepflegten Garten.

Einfach beneidenswert, dieser Typ Micha. Wir hoffen, dass wir uns wieder sehen, auf unserer Weltreise in Costa Rica.

Wir haben Micha ins Herz geschlossen und Rita wird ihn (wenn möglich) mit "Kameramann Chris Tichy" auf dem Ludwigsburger Weihnachtsmarkt (oder Stuttgarter, am Rathaus, im Zentrum des Marktes) besuchen und Interviewen, für unseren Film um die Welt.

Man benützte mich als Zwischenwirt

Mir blieb auf dieser Rundreise durch Afrika nichts erspart. Am Strand von Kipepeo, bildete sich in meiner Färse ein weißer Eiterpickel und wurde nach zwei Tagen immer dicker. Wie ich vermutete, hatte ich eine Myasis. Dabei bildet sich ein furunkelähnliches Geschwür an der Einstichstelle einer Stechfliege (Tumbufliege), die ihre Eier in der Haut ablegt. Unternimmt man nichts, dann bilden sich nach einigen Tagen Maden unter der Haut, die dann an der Einstichstelle ausschlüpfen.

Ich unterbrach diesen Prozess und öffnete den Pickel mit einer Nadel, beim drücken "entpuppten" sich dann über 20 Larven, die die Stechmücke mir unter die Haut jubelte. Sie wollte mich als Zwischenwirt benützen, um ihre Nachkommenschaft zu sichern, aber daraus wurde nichts. Die tiefe Wunde haben wir säuberlich ausgewaschen, mit der Salbe Betaisadonna betupft und dann bepflastert. Wichtig ist dabei die Tetanusimpfung, dann heilt die Wunde normalerweise gut ab.

Martin und Sonja aus Waiblingen

Nach dem 3. Tag bekamen wir "Besuch", auf dem Kipepeo Camp.

Martin und Sonja verbrachten regelmäßige Urlaube in Süd Afrika und kamen von diesem Kontinent nicht mehr los. Sie setzten ihren Reiseplan um und sind nun auf der Ostroute Afrikas mit ihrem eigenen Toyota unterwegs. Über die Türkei, Ägypten, Äthiopien haben sie Tansania erreicht und möchten nach Kapstadt weiterreisen.

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir uns mal wieder richtig "schwäbisch" unterhalten konnten. Ihre Reise kann man nachlesen unter: yebo-africa.de

Wir wünschten ihnen von Herzen eine gesunde und erlebnisreiche Weiterreise. Man sieht sich sicherlich nochmals, irgendwo in Namibia.

 


Martin und Sonja Böckmann auf ihrer Reise durch Afrika

 

Fr. 23.09.05 - Do. 29. 09. 05

Der unbekannte Weg nach Mocambique
Über 700 Km Piste nach Süden

Erst am letzten Tag vor der Abreise erzählte uns Micha noch eine Geschichte vom Kipepeo Camp. Es war etwa vor 8 Monaten, da raste ein Schnellboot, besetzt mit 6 Mann auf unseren Strand zu. Die Männer waren bewaffnet mit Kalaschnikow, Pistolen und Macheten. Alle Camper, die sich auf dem Platz befanden, wurden ausgeraubt, einige die sich wehrten wurden verletzt.

So überraschend wie die Banditen kamen, waren sie dann wieder verschwunden. Heute ist der Camp rund um die Uhr von bewaffnetem Personal bewacht und man fühlt sich einigermaßen sicher.

Voll getankt mit 400 Liter frischem Brunnenwasser verließen wir den schönen Strandplatz, an dem wir mit Simba, oft am Abend ganz alleine am weißen Strand entlangliefen. Wir währen gerne noch geblieben.

Dar Es Salam, die heimliche Hauptstadt von Tansania, an jeder Ecke Wachpersonal mit Kalaschni, kein Ort, um mit Foto und Kamera unterwegs zu sein. Auf der Botschaft von Mocambique gaben wir unsere Reisepässe ab und konnten nach 2 Tagen unser eingetragenes Visum wieder abholen.

Wir wussten, um an den Grenzfluss Rio Ruvuma zu gelangen, ging es teilweise über eine sehr schlechte Wegstrecke, die in der Regenzeit normalerweise überhaupt nicht zu befahren ist. Wir standen kurz vor einer "kleinen Regenzeit" und hofften gut durchzukommen. Ich wollte mich bei einheimischen über den momentanen Zustand der Piste erkunden, doch niemand konnte uns einen brauchbaren Hinweis darüber geben. Diese Route wird von Touristen in Richtung Süden nur sehr selten befahren und die Einheimischen haben keine Fahrzeuge. Wir entschlossen uns, einfach loszufahren.

Am Flughafen von Dar Es Salam gaben wir noch unsere CD's mit unseren Berichte für die LKZ und unsere Web Site auf. In der Nationalbank gab es nochmals TSh gegen Euro und wir ergänzten unseren Dieselvorrat auf 400 Liter, damit sollten wir gut bis Quelimane in Mocambique kommen.

Auf einer guten, neuen, Teerstrasse hatten wir nach 2 Stunden den 150 Km entfernten Ort Kibiti erreicht. Nach der imposanten neuen Brücke über den Rufiji Fluss begann die staubige Wellblechpiste, dazwischen Asphaltfetzen mit tiefen Löcher. Wir kamen nur sehr langsam vorwärts, teilweise befand sich die gesamte weitere Strecke von 550 Km im Ausbau, mit unzähligen Brücken.

Wir fuhren parallel zur Ausbaustrecke auf einem provisorischen Buschweg und durchquerten weite, momentan ausgetrocknete Sumpfgebiete. Menschen begegnen uns mit ihren Hacken auf den Köpfen, es sind Bauern, die ihre Felder bestellten.

Links und rechts unendliche Casju - und Mango Plantagen. Gegen Abend hatte sich das Landschaftsbild geändert, undurchdringliches Buschland, es wurde schwierig einen Nachtplatz zu finden. Die Dunkelheit holte uns bereits ein, dann fanden wir ein schönes Plätzchen in einem roten Laterit-Erdbruch, in dem Material für den Straßenausbau abgebaut wurde. Am Rande unseres Platzes sah ich frische Elefantenspuren. Sie waren ganz in unserer Nähe. Dann hörten wir sie auch schon auf ihrem Weg der Nahrungssuche.

Das Knackende Geräusch im Buschwerk begleitet uns noch lange in den Abend hinein.

Am frühen Morgen schlichen Schakale um unser Fahrzeug, um etwas Fressbares zu suchen. Entlang an traumhaften Buchten des indischen Ozeans erreichten wir nach dem dritten Tag den Ort Mikindani. Von hier brach Dr. D. Livingstone zu seiner letzten Reise auf. Der in einer einsamen Bucht gelegene Ort war einst ein wichtiger Handelsplatz für Sklaven und Elfenbein.

Auf der 1894 erbauten deutschen Militärstation (heute eine tolle Hotelanlage) hatte ich einen fantastischen Ausblick über den Ort, in dem auch an jeder Ecke eine deutsche Vergangenheit zu finden war. Tagelang hätte ich hier bei den sehr freundlichen Menschen, mit Blick durch den Sucher der Kamera, verweilen können. Unser Aufenthalts Visum in Tansania ging aber dem Ende zu und so fuhren wir heute noch weiter in die Hafenstadt Mtwara, in der wir uns wieder mit Lebensmittel versorgen konnten.

Um an den Grenzort Kilambo zu kommen, fährt man am besten in Richtung Flugplatz und biegt dann am Ende der Stadt auf eine Lehmpiste nach links ab. Kurz danach liegt auf der rechten Seite das "Camp Nr: 1" ein Restaurant mit einer Hofkneipe und Parkplatz. Für diese Bleibe auf dem Auto-Abstellplatz wollte man von uns pro Tag umgerechnet 10.- Euro (das entsprach einem guten Wochenlohn eines Arbeiters). Als ich dem Besitzer erzählte, dass wir in Tansania das Gefühl der "Abzocke" hätten, einigten wir uns auf den halben Preis. Immerhin hatten wir einen, über Nacht, bewachten Parkplatz.

Am nächsten Tag erfuhren wir, dass die Fähre über den Grenzfluss erst fahren kann, wenn die Flut des Ozeans genügend Wasser in die Flussmündung drückt. Das wird erst in etwa drei Tagen sein, wenn der Mond günstig steht.

Gegen Abend erschien der Chief der Ponton Fähre am Restaurant. Auf die Frage hin, was unser Fahrzeug für die Fluss- Überfahrt denn kostet, meinte er, ich sollte ihm für unseren LKW 60.- US$ geben, aber das ist kein LKW sondern ein Camp-Mobil, erklärte ich ihm, dann gibst du mir eben 50.- US$. Die Abzocke ging weiter, wir bezahlten noch nichts.

Der Camp Nr: 1 ist ungemütlich, wir entschlossen uns, weiter an die nahe liegende Grenze zu fahren. Dort erzählte man uns dasselbe, die Fähre, am 5 km entfernten Flussufer, wird erst in 3 Tagen ablegen können, wenn die Tide am höchste ist. Unter einem schattigen Baum, direkt am Immigrations-Office, bekamen wir einen sicheren Platz für die kommende Wartezeit.

 

 

Fr. 30. 09. 05

Früh am Morgen werden wir vom Regen, der durchs offene Dachfenster hereintröpfelt, geweckt. Mittlerweile stehen wir schon den dritten Tag bei den netten Grenzbeamten am Border bei Kilambo. An diesem Morgen kamen noch drei Toyota Fahrzeuge mit Urlaubern aus Süd-Afrika hinzu, die ebenfalls mit der Fähre nach Mocambique wollten. Dann ging's los, die Ausstempelung unserer Reisedokumente war innerhalb von 5 Minuten erledigt und wir standen um 10 Uhr am Ufer des Rio Rivuma.

 


Wir standen unter schattigen Bäumen am Imigrations-Haus

Die Ponton Fähre stand etwa drei Meter tiefer im Schlick und das Wasser des Grenzflusses lief immer noch ab in Richtung indischer Ozean.

Als ich auf der Fähre stand, um ein Schild mit deutscher Betriebsanleitung aufzunehmen, wollte doch so ein Dreckspatz mir für Fotos 1000.- Tsh abnehmen. Ich sollte ihm das Geld geben, ansonsten bekäme er Ärger mit seinem Chief. Du bekommst gleich mit mir Ärger, denn die Fähre ist eine deutsche Spende und ich habe dafür auch Geld gegeben. Er entschuldigte sich tausendmal bei mir und ich könnte so viele Aufnahmen machen wie ich wollte, na also, geht doch auch so.

Eine Schulgruppe kam vorbei, um auf der Fähre, die wirklich von Deutschen gebaut und im Jahr 2000 gespendet wurde, eine Besichtigung durchzuführen. Anschließend postierten sie sich um unseren Moula Moula und sangen zum Abschied für uns einige afrikanische Lieder.

 


Auf der Ponton - Fähre über den Grenzfluss nach Mocambique

Die "Schiffs-Sirene heulte" die letzten Meter auf tansanischem Boden ging's die Uferböschung abwärts, um dann über eine Auffahrrampe auf die Ponton - Fähre zu kommen. Es war glitschig, und schaukelte gewaltig. Ein Abrutschen in die seichte Uferböschung hätte fatale Folgen gehabt. Wir legten ab und dann ging's auf dem Fluss ans bezahlen der Gebühren.

Die Südafrikaner wurden regelrecht abgezockt, unter Protest bezahlten sie fast den doppelten Preis und verlangten eine Quittung. Sie werden sich beim Tourismus-Ministerium von Tansania beklagen. Das bringt in Afrika alles nichts. Ich hatte mich schon etwas besser vorbereitet. Von mir wollte der Kassierer plötzlich 70.- US$, das ist der Monatslohn von zwei Arbeitern und das für 15 Minuten Flussfahrt! Ich hatte mich in den Tagen des Wartens bei Einheimischen erkundigt, was unser Fahrzeug denn so kostet, zwischen 20.000 - und 40.000.- TSh, das sind etwa 20. - bis max. 40.- US$. Ich legte ihm unser restliches Hab und Gut in tansanischen Schillingen vor, 38.000.- TSh. Das war umgerechnet die Hälfte seiner Forderung. Damit war er überhaupt nicht einverstanden und beharrte weiterhin auf seine 70.- US$. Ich zeigte ihm einen 100.- Dollar Schein in "Traveler -Scheck" Währung und fragte ihn, ob er mir den wechseln könnte. Er war mächtig sauer und ich hatte ihm erklärt, dass es hier nirgends eine Bank gäbe, die mir dieses Papier in Bares umtauschen würde, also hätte ich auch keine US$. Ich währe unfair beklagte er sich. Und du bist in meinen Augen ein crook (Gauner). Entweder du bist einverstanden mit diesem normalen Preis, oder ich fahre umsonst mit. Zähneknirschend nahm er seine tansanischen Schillinge und die Südafrikanischen Urlauber zeigten mir den erhobenen Daumen.

Entlang der Sandbänke kamen wir nach 15 min. an das Ufer von Mocambique. Die Menschen tanzten und freuten sich auf unser Kommen. An der Grenze verneigte sich ein Grenzpolizist vor mir und küsste mein Holzkreuz, das ich seit Nigeria um meinen Hals trage. Von den Zollbeamten wurden wir in perfekter deutscher Sprache auf das herzlichste willkommen geheißen. Weiter geht's in Bericht: Mocambique - Vergessenes Paradies ?

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Unser Fahrzeug Moula Moula, ein vollwertiger, geländegängiger LKW mit großer Nutzlast und hoher Bodenfreiheit für den extremen Geländeeinsatz. Auf-und Ausbau durch Woelcke Reisemobile.

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Verschiffung: Moula Moula am Haken, Bild anklicken
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