13 Nigeria - An der Schwelle eines Bürgerkrieges    

 

Aufenthaltsdauer in Nigeria 13 Tage
Wechselkurs: 1€ = ca. 175 Naira / 1 US Dollar ca. 145 Naira
Sprache: Englisch

KM Stand (bei Ausreise) 55.568 Km
Gefahrene Km insges. 27.591 Km
Dieselpreis 60 Naira ( 0,34 € je Liter)
Benzin 53 Naira
Super 62 Naira

Gefahrene Strecke in Nigeria: 1.243Km

Meko, Abeokuta, Ibadan, Ife, Ondo, In Akure zur Mission Don Bosco, Owo, Ifon, Sabon, Irrua, In Ewu zu Bendel Feed and Flour Mill, Uromi, Agbor, Onitsha, Owerri, nach Aba ins Depot, In Calabar zu Nick Snack, Ekang, Otu Grenzort nach Kamerun.

 

Sa. 2.10. - So. 3.10.04

Einreise Nigeria


Wie ein schmales Band, ca. 100 Km breit, das sich im Norden etwas verbreitert, erstreckt sich Benin etwa 800 Km in den afrikanischen Kontinent. Das Klima im Süden ist tropisch feuchtheiß (35 Grad mit sehr hoher Luftfeuchte) und im Norden weht der trockene Harmattan- Saharawind.

Wir befinden uns gerade am Anfang der zweiten Regenzeit.

100 Meter nach der Grenze von Togo, erledigte ich unseren üblichen Papierkram für die Einreise nach Benin. Sehr freundliche Beamte wollten alle Dokumente sehen, Reisepass mit eingetragenem Visa, Intern. Führerschein, Carnet de Passage (Zollpapiere) und KfZ Papiere.

Alles war Ok, keiner wollte Geld, keiner fragte nach Geschenken.

Gleich nach den ersten Kilometern nach der Grenze begegneten wir jungen Mädchen, sie sind auf dem Weg ins nächste Dorf zu ihren Verwandten, sind geschmückt, lachen, eine Ausstrahlung von Freude die uns hier begegnete.

Nigeria, das bevölkerungsreichste Land Afrikas, steht an der Schwelle eines Bürgerkrieges. Im Norden geht es um den Zerfall des Vielvölkerstaates zwischen Christen und Islamisten und im Süden geht es um den Ölreichtum im Niger - Delta. Nach Bangladesch der korrupteste Staat der Welt, und die Rebellen werden immer aggressiver, über 500 Menschen starben in den letzten Wochen bei blutigen Auseinandersetzungen.

Keine guten Aussichten für uns, dieses Land länger als nötig zu bereisen. Wir wurden auch hinsichtlich der vorgenannten Gegebenheiten von vielen gewarnt, dieses Land überhaupt zu betreten. Uns blieb jedoch keine andere Wahl, um weiter nach Südafrika zu gelangen, wir mussten hier durch….

Es ist Samstag, wir kommen aus Benin und sind gegen Abend im Grenzort Illaha vor Meko in Richtung Nigeria angekommen. Am Marktplatz fragte ich nach dem Immigrationsoffice. Ein junger Mann fuhr mit seinem Moppet voraus und führte uns durch dreckige, lehmige Gassen zu einem Gebäudekomplex aus der Kolonialzeit. Gerade aus dem Fahrzeug ausgestiegen, kam uns ein schlenkerndes und schwankendes Motorrad entgegen, darauf ein untersetzter mürrischer Mann, er suchte etwas in seiner Hemdtasche, zog seinen Amtsausweiß hervor und palavert mir zum Teil unverständliche Worte entgegen.

Er deutete auf sein Nummernschild, darauf stand "Immigrations- Officer", also war er hier im Ort der "Chef". Und dann diese Fahne, was ich zuerst an seinem rasanten Fahrstiel bewunderte, entpuppte sich als fahruntauglicher Promillesünder, er war total besoffen.

Er verlangte nach den Reisepässen und sah, dass in unseren Pässen noch keine Ausreisestempel aus Benin vermerkt waren. Nun tobte er los, beschimpfte uns als illegale Grenzgänger. Unserem Moppet- Gaid erteilte er gleich einen dienstlichen Befehl, dass er uns aus Nigeria wieder begleiten muss. Wieder am Marktplatz des Dorfes angelangt, war hinter einer Mauer das Ausreisebüro von Benin, für Reisende unersichtlich. Sehr freundliche Grenzpolizisten erledigten die Ausreiseformalitäten. Wir fuhren zurück zum "Boozer" (Säufer), in seinem Office war ein bediensteter der unsere Pässe entgegennahm. Er schickte mich in das Zollgebäude gegenüber, in dem mich 2 sehr freundliche Menschen in ihrem Büro aufnahmen und innerhalb von 10 Minuten waren die beiden Carnet de Passage ordnungsgemäß und ohne "Gebühren" abgestempelt. Nun begann das Warten. Es wurde dunkel und wir stellten uns schon auf eine Übernachtung auf dem Immigrationsgelände ein.

Nach kurzer Zeit kam Mr. "Boozer" aus seinem Wohnhäuschen schräg gegenüber, keine 50 Meter entfernt, den Kickstarter an seinem Moppet hat er 3-mal verfehlt, der "Rasenmäher" heulte immer wieder auf, und zuletzt hat er den Motor noch abgewürgt.

Die letzten Meter kam er dann mit seinem "Dienstwagen" angefahren, den er ordentlich auf seinem Radständer vor seinem Büro parkte. "Mr. Reck, du wartest auf der Treppe bis ich dich rufe, verstanden? Nach 5 Minuten der offizielle Auftritt. Mr. Reck come in please! Ich nahm Platz auf einer schmalen Schulbank, saß ihm gegenüber, links von mir sein Kopfnickender Assistent. Ich wurde regelrecht verhört, kam mir vor wie ein Schulbub der seine Hausaufgaben nicht erledigt hatte. Er suchte im Reisepass nach dem Visa von Nigeria, eingetragen war ein 2Monate = 60 Tage Touristen-Visa. Es gibt höchstens ein Transit-Visa von 10 Tagen gab er mir deutlich zu verstehen." Wer hat es ausgestellt"? "Die Botschaft in Ghana" antwortete ich. "Wo ist das Visa von Ghana"? Er wurde patzig, ließ mich kaum mehr zu Wort kommen, " das Visa von Ghana"? "habe ich im 2. Reisepass", den ich ihm vorlegte. 2 Reisepässe gibt es nicht, auch kein 2 Monats Visa und illegal sei ich auch über die Grenze gefahren. Sein Assi, nickte immer wieder nur mit dem Kopf. Dann griff der "Boozer" an seinen Hosengürtel, ich traute meinen Augen nicht, zog einen geladenen 6 schüssigen Trommelrevolver, entsicherte ihn und legte das Teil auf den Tisch. Dann nahm er den Cold mit der Handfläche auf und bewegte das Schießeisen zwischen unseren Gesichtern hin und her, als ob er mich hypnotisieren möchte. Offensichtlich fängt er jetzt an zu spinnen, oder was hat er mit mir vor? Das schwarze Gesicht schaute mich mit hasserfüllten Augen an und sagte zu mir dass ich ihm 100.- US Dollar Einreisegebühren zu bezahlen hätte. (Entspricht einem guten Monatslohn).

Jetzt reichte es mir, ich stand auf und sagte ihm, dass es besser sei, wir unterhalten uns morgen weiter. Wütend zog er unsere 4 Reisepässe ein, legte sie in die Schublade, steckte seinen Revolver in seinen Gürtel und gemeinsam verließen wir das Büro. Ich besuchte das Zollgebäude in dem ich das Carnet abstempeln ließ und wurde freundlich hereingebeten. Den beiden Zöllner erzählte ich den rasenden Auftritt des Polizeichefs und sie entschuldigten sich für "Mr. Boozer" und meinten, dass er abends immer besoffen währe, aber morgen früh, wenn er nüchtern sei, könnte man sich wieder normal mit ihm unterhalten, "das hoffe ich doch"! Kurz vor dem Einschlafen, kommt der "Boozer" auf seinem heulenden Mopett aus seiner Kneippe und fährt an uns vorbei, lehnte seinen "Dienstwagen" an einen Baum, und verschwand schwankend in seinem Haus. "Dann bis Morgen Mr. Boozer" !!!

Wir haben gut geschlafen und gemütlich unser Frühstück eingenommen. Es ist bereits 9 Uhr und da kommt er, Mr.Boozer, zu Fuß, er begrüßt mich "freundlich", dann kommen 2 Männer hinzu, Kneippenbrüder, alle hatten rot unterlaufene Augen, sein kopfnickender Assi kommt auch noch dazu.

Dann neues Verhör in ruhiger "freundlicher" Atmosphäre und ohne Knarre. "Woher und warum hat jeder von euch 2 Reisepässe? Werden wir immer wieder gefragt. "Weil wir lange Reisen und weil wir anständige Deutsche sind. Ich musste viel palavern, er darf seine Fratze gegenüber seinen Kumpels nicht verlieren, das war mir klar, sonst sinkt seine Autorität vor den anderen. Auch Rita musste vortanzen und wurde nach der Notwendigkeit der beiden Pässe gefragt. Sein Assi, der arme Tropf, bekam einen Dienstbefehl und fing auf einem leeren Blatt Papier an, den handgeschriebenen Vordruck für das Einreiseformular abzumalen: Name, Geburtstag, Geboren, Name der Mutter, Vor- und Zuname des Vaters usw. das hatte der Analphabet in einer halben Stunde "abgemalt" und ich konnte anschließend die notwendigen Daten eintragen. Kopien oder Formularvordrucke? Fehlanzeige.

Nach langem hin und her und 2 Stunden fussliger Quatscherei endlich das Stempelkissen und der Stempel. Nach den 100 Dollar "Einreisegebühren" wurde ich nicht mehr gefragt, aber nach einem Gastgeschenk, meine Antwort blieb stumm.

Kaum nach 500 Meter, die erste Barriere, Baumstämme und Nagelbretter verhinderten ein Weiterfahren.

Wir haben einiges gelesen über die korrupten und aggressiven "Straßenkontrollen", jetzt haben wir sie vor uns. Die in ziviler Kleidung sind die schlimmsten, diese Pseudo-Beamten, du weißt nicht wer für was zuständig ist, wehe du übersiehst einen, ich steige aus, Passkontrolle, Zollkontrolle, Gesundheitskontrolle und der Tier- und Pflanzenveterinär ist auch anwesend. Dieser Blaukohl fragte mich doch glatt ob ich Gemüse oder Milchprodukte an Bord hätte, die Einfuhr sei verboten, alles hat nur ein Ziel: money, money, money.

An einer Holzhütte wurde ich von 8 Mann gestoppt, "secret service" (Geheimdienst) und gefragt: Woher kommst du, wohin gehst du, warum habt ihr zwei Pässe? Sie wissen schon im Voraus, dass wir kommen und vor allem dass wir ein außergewöhnlich langes Visa und 2 Reisepässe besitzen. (Das Handy macht's möglich) Wir fühlten uns auf Schritt und Tritt verfolgt, wie zu Zeiten der DDR.

Was hast du uns aus Deutschland mitgebracht? Give me something !! " Neue Gesichter, altes Spiel. I don't have money, nur Traveller Cheques." Und die sind nicht gut für dich!

"Wenn ihr aber weiterfahren wollt, müsst ihr bezahlen". "Nichts werde ich bezahlen, ich möchte den Chef sprechen". " welchen Chef? Jeder ist hier der Chef". Einer nahm die Pässe, steckte sie in seine hintere Jeanstasche und führte einen "Freudentanz" vor und fing an zu singen: "Ich fahre nach Germany, Germany"! Ich verlangte nach dem Distrikt- Gouverneur. Ein Handyanruf eines "Chefs" und ich beschwerte mich bei der Obrigkeit über unsere Behandlungsweise. Das hatte Spätfolgen.

Nach 10 Minuten konnten wir ohne something weiterfahren. Einen Kilometer sind wir gekommen, Straßenbarriere, Nagelbrett, 5 Mann Militär mit entsicherter Kalaschnikow, die gleichen Fragen, das gleiche Ziel, die gleichen Antworten, ohne Bezahlen ging's wieder einen Kilometer weiter. Ich kam gerade in den 4. Gang und musste schon wieder herunterschalten, die nächste Barriere. An vorbeifahrende Autos streckten die Fahrer ihre Arme den Polizeiposten entgegen und schoben ihnen Geldscheine zu und fuhren weiter. Die "Roadblocks" und Kontrollen hatten nur eine Funktion: Geld einsammeln. Es ist kein Witz und es sind auch keine erfundenen Storys die ich hier niederschreibe, sondern erlebtes auf unserem Trip" Lebenstraum Weltreise" in Nigeria. Wir sind an diesem Tag 114 Km weit gekommen, hatten 42 Kontrollen hinter uns, einen ausgetrockneten dicken Hals und eine Portion Wut im Bauch, dass man zu diesen Korrupten Gestalten auch noch freundlich sein musste hat mich am meisten geärgert.

Unser Einladungsschreiben für die Mission Don Bosco in Akure, das uns unser lieber Christian Ungruhe aus Ashaiman (Ghana) besorgt hatte, hat uns bei den massiven Kontrollen sehr viel geholfen, danke Christian. An dieser Stelle möchten wir uns auch nochmals für die nicht alltägliche Hilfe bei unserem lieben Freund Marcel Bickert bedanken. Wir freuen uns schon sehr auf ein Wiedersehen.

Unser heutiges Ziel, Don Bosco in Akure zu erreichen war illusorisch, wir brauchten einen Nachtplatz. Welch ein Glück, am Straßenrand vor Ibadan stand ein Schild, Jesus Christ Church. Hier begrüßte uns "Moses" von den "Mormonen" mit seiner Familie. Alle freuten sich über einen außergewöhnlichen Besuch aus Deutschland und wir mussten viel erzählen aus unserem Land.

 

 

Mo. 4.10.04


Der Morgen dämmerte, wir standen sehr früh auf und haben uns vorgenommen, heute unbedingt Don Bosco zu erreichen, denn von einem Campieren im Gelände wurde uns dringend abgeraten.

Weitere Unmengen an Straßenkontrollen der Regierungstruppen lassen uns nur langsam vorwärts kommen, obwohl wir an jedem Kontrollposten schon "angemeldet" waren.

An Fotografieren oder gar Filmen war überhaupt nicht zu denken. Von der Landschaft haben wir auch nicht viel gesehen und wenn wir angehalten haben, wurden wir in kurzer Zeit von der Polizei aufgefordert, auf unserem angegebenen Weg weiterzufahren.

151 Km war unser Tagespensum und wir haben es wieder nicht geschafft nach Akure zu kommen. Wir suchten einen Nachtplatz an einer großen Plattform mit riesigen Baumaschinen, ein Depot, wir fragen ob wir hier nächtigen könnten. Es ist eine englische Firma die Wartungsarbeiten für ein nahe liegendes Bergwerk durchführte. Gut bewacht und unbesorgt konnten wir in diesem unsicheren Land zu Bett gehen.

 

 

Di. 5.10.04


Gegen 16 Uhr, Ankunft bei Don Bosko in Akure, wir werden schon erwartet, von Pater Matteo Balla und Pater Paulo. Wir wurden außergewöhnlich freundlich aufgenommen und am Abend zum gemeinsamen Essen eingeladen.

 

Eingangsbereich bei der Don Bosco Mission für die Jugend in Akure

 

Mi. 6.10.04


Ein wunderschöner Morgen, einen Rundgang im Großen Gelände von Don Bosco und Simba erledigte seine Geschäfte zur vollen Zufriedenheit. Rita und ich besuchten die Kirche. Als wir zum Fahrzeug zurückkamen viel mir eine sehr hübsche, westlich gekleidete Frau auf, die sich für unseren Moula Moula stark interessierte. Als wir näher kamen grüßte sie freundlich und ging weiter.

Von Pater Matteo, Paulo und Pater Vulco bekamen wir einen Eindruck in die Arbeitswelt der Patres.

Pater Matteo zeigte uns die Hauseigene Druckerei und ich war begeistert von einer "ORIGINAL HEIDELBERG EINFARBEN OFFSET BUCHDRUCK-MASCHINE"

 

Original Heidelberg

 

Bei Pater Vulco hatten wir Einblick in sein digitales DV Videostudio, das auf dem neusten Stand der Technik ausgestattet war. Wir sahen Videos aus seiner Produktion über Don Bosco, die durchaus professionell gestaltet waren und im Fernsehen ausgestrahlt wurden.

Gegen Spätnachmittag legten wir wieder eine Gassi-Runde mit Simba in der Parkanlage ein und dann wieder dieselbe hübsche dunkelhäutige Frau von heute Morgen, fein traditionell gekleidet, seltsam.

Wir bekamen Besuch von Barbara Caramaschi aus Italien, sie hält engen Kontakt zu Don Bosco und betreibt mit ihrem Mann Piermario Carazzo die Holzfirma Wan Wood Nigeria LTD. Sie hat uns mit Pater Matteo für heute Abend zum Essen in ihr schönes Haus eingeladen. Es gab, wie soll es anders sein, feinste Italienische Kost mit vorzüglichem Rot- und Weißwein. Danke liebe Barbara und Mario, in dieser Nacht haben wir gut geschlafen.

 

Auf dem Gelände von Don Bosco

 

Do. 7.10 - Di. 12.10.04


Heute haben wir vor weiterzureisen. Wir machten uns startklar, Wasser wurde aufgefüllt. Und dann war sie wieder da die hübsche Gestalt, ganz nah bei mir, sie wollte mich gerade interviewen, dann gingen die Patres dazwischen, Rita und ich wurden gleich schützend in das Gebäude geschickt. Es war eine Agentin, ich dachte ich bin im Film von "James Bond". Der Distrikt- Gouverneur, bei dem ich mich vor einigen Tagen beschwerte, setzte auf uns Agenten an. Jetzt war mir auch klar, warum ich immer wieder gefragt wurde ob ich Bilder und Videoaufnahmen gemacht hätte.

Wir fühlten uns in diesem Land überhaupt nicht mehr sicher. Pater Paulo war sehr besorgt um uns und hatte da eine tolle Idee.

Wir bekamen "Don Bosco" Aufkleber für unseren Moula Moula die wir gleich beidseitig an unsere Fahrzeugtüren aufklebten, seitdem reist das Moula Moula Team, gut beschützt von der "Mission Don Bosco", durch Afrika.

Was mich sehr emotional bewegte war ein Abschieds- Geschenk das ich von einem der Patres erhalten habe, es war ein Halsband mit einem Holzkreuz, das ich seitdem bei mir trage.

 

Gut beschützt von Don Bosco

Nach einem vorzüglichen Mittagessen haben wir uns bei den Patres von Don Bosco mit großem Dank verabschiedet.

 

Auf dem Gelände von Don Bosco

Rita mit den Patres von Don Boco

 

Auf dem Markt in Akure füllten wir wieder unsere Vorräte mit Gemüse, Zwiebeln, Yam, Tomaten, Ananas und frischem Brot auf, für Simba gab's ein Kilo goatmeat. Wichtig ist es, dass man die gängigen Marktpreise kennt, sonst bezahlt man als "Weißer" überall in Afrika das Doppelte bis Dreifache. Es ist ein langwieriges und nerviges einkaufen. Die Preise müssen jedes Mal neu verhandelt werden. Wenn du vor einer Stunde beim selben Stand ein Kilo Fleisch mühsam auf 300 Nairas runtergehandelt hast, fängst du wieder beim neuen Kauf eines Kilo Fleisches bei 800 Naira an, bis du auf 300 Naira wieder "normal" eingekauft hast. Bei den Einheimischen ist es dieselbe Prozedur, obwohl sie schon Jahre lang bei ein und demselben Marktstand einkaufen.

Die Anreise nach Auchi-Ewu zu der Firma

Bendel Feed and Flour Mill, die von einem Österreichischen/Deutschen Management geführt wird, haben wir trotz vieler Zockerpoints ohne Bezahlung gut überstanden.

 

Bendel Feed and Flour Mill, in Ewu Nigeria (Getreide und Futtermühle)

Die Adresse haben wir in Ghana erhalten, als wir bei der Fa. MAN unseren Kundendienst am Fahrzeug durchführen ließen.

Gunther Gutmann, der Service-Meister, war vor einiger Zeit dort beschäftigt und konnte uns die Firma als Zwischenstation bestens empfehlen. Danke Gunther, es war eine vorzügliche Adresse.

Wir hatten dort einen tollen Empfang bei Alfred Dorn, Wolfgang Bugge und Harald Herrmann. Gleich am ersten Abend gab es an der hauseigenen Bar Chickenspieße, Bier und viel zu erzählen Gute Gelegenheit, neues über Land und Leute zu erfahren.

 

 

Fr. 8.10 - Sa. 9.10.04


Ab Montag war ein Landesweiter Streik wegen des Öls im Delta angekündigt. Unsere Gastgeber haben uns geraten, einige Tage hier zu bleiben um abzuwarten wie es in der nächsten Woche weitergeht. Wir bekamen einen Schlüssel für ein Gästebungalow mit Air- condition überreicht, den wir gerne entgegen genommen haben. Die Kühlen Räume waren eine Wohltat, denn die Tagestemperaturen die weit über 30 Grad lagen, haben unseren Moula Moula kräftig aufgeheizt.

Rita und Simba in der Parkanlage von Bendel Feed and Flour Mill

 

Die weiteren Tage waren ausgefüllt mit der Besichtigung der Getreidemühle, mit Filmaufnahmen und Schreibarbeiten, aber auch das Faulenzen kam nicht zu kurz. Treffpunkt an den lauen Abenden war dann die Bar neben dem Swimmingpool.

 

 

So. 10. 10. 04


Beeindruckend waren für uns am heutigen Sonntag die Gospelgesänge in der katholischen Kirche. Beim Versuch, Videoaufnahmen in der überfüllten Kirche zu machen wurde ich von einem Kirchendiener in Richtung Altar geführt, er meinte von hier aus hätte ich den besseren Überblick. Er hatte Recht und ich konnte bei den Zeremonien und "Opfergängen" hautnah mit der Kamera dabei sein.

 

Traditionell gekleidet beim sonntäglichen Kirchgang

 

Nach dem Kirchgang besuchten wir Dr. Luke C. Anyanwu, medizinischer Wissenschaftler an der Ambrose Universität in Ekpoma und Haralds Schwiegervater. Er gab mir ein Interviewe über Krankheiten und vor allem über Aids in Afrika.

Ein gemeinsamer Besuch beim König von Ekpoma viel heute leider wegen des bevorstehenden Streiks aus, die Autorität der Hoheit war bei den wichtigen Schlichtungsgespräche in der Haupstadt Lome gefragt, gerne hätte er uns ein Interviewe über sein Land Nigeria und deren politischen Entwicklung gegeben.

 

Wolfgang, Freddy, Harald

Alfred und Simba beim "gemeinsamen" Frühstück

 

Mo. 11.10. - Di. 12.10.04


Die aktuellen Ereignisse im Öl-Delta sprechen für uns. Die Rebellen verlangen von der Korrupten Regierung eine gerechtere Verteilung der Einnahmen aus dem Erdölgeschäft. Sollte innerhalb der nächsten 14 Tage keine Einigung erzielt werden folgt ein Generalstreik.

Diese Zeitspanne genügte uns um dieses unfreundliche Regime in Richtung Kamerun zu verlassen. Die allgegenwärtige Korruption unter den Beamten, Polizisten und Militärs, die versuchen unter fadenscheinigen Vorwänden Gebühren abzuzocken, sind in diesem Land das Grosse Übel. Von den Menschen, denen wir bis jetzt auf dem Lande begegnet sind, haben wir nur gutes zu Berichten.

Wunderschöne Tage bei Bendel Feed and Flour Mill gingen zu Ende. Wir bekamen von Wolfgang noch zwei weitere Adressen, wo wir bei unserer Weiterreise bis zur Grenze nach Kamerun, sicher nächtigen konnten.

Vielen herzlichen Dank an Alfred, Wolfgang und Harald, es war eine schöne Zeit bei euch.

Wir sind Kaum 3 Km von der Getreidemühle entfernt, schon die erste Straßenkontrolle.

20.000.- Naira ca. 115.- Euro sollten wir an Straßengebühr bezahlen. Dafür bekämen wir ein Zertifikat und einen roten Aufkleber, beides berechtigt uns dann, bis an die Grenze Kameruns zu fahren. Da war etwas faul, denn auf dem Schrieb stand, dass LKW's mit Fracht gebührenpflichtig sind und wir hatten einen Camper und keine Fracht. Die Höhe des Betrages hing vom Geschick der "Verhandlungspartner" ab, denn Preise waren nicht angegeben.

Letztendlich zeigte ich, dass ich 1500.- Naira besitze und 500.- für das heutige Abendmahl benötige, also bleibt ein Rest von 1000.- Naira für dich, basta. Nach weiteren 15 min. Palaver bekam ich dann wenigstens den Roten Aufkleber.

Zwei Kilometer weit sind wir gekommen, dieselbe Rasselbande. Durch die Windschutzscheibe winkte ich mit dem roten Aufkleber den ich zuvor "ersteigerte" und sie zogen ihre Nagelbretter zurück, konnte weiterfahren. Na siehste, knapp 6.- Euros gegenüber 115.- Euros reichten doch auch.

Die Zeit drängte, denn wir sollten heute Abend in Aba eintreffen um dort im Depot von Bendel Feed and Flour Mill, sicher zu nächtigen.

Eine mächtige Brücke überquert den breiten Niger Fluss und wir erreichten Onitsha. Aufgrund seiner Lage am Nigerufer war früher die 400 000 Einwohner zählende Stadt einer der wichtigsten Märkte Westafrikas. Auch wir werden fündig, an einem Shop mit Wasser-aufbereitungsgeräten entdeckte ich Keramikfilter zu einem Spotpreis, die wir für unser "Wasserkraftwerk" dringend benötigten. Leider waren nur zwei passende vorrätig. Beim Verstauen der Filter wurde ich von einem neugierigen und fröhlichen Menschen angesprochen. Er war ganz begeistert von unserem Vorhaben, rund um die Welt zu fahren und fragte mich, ob wir nicht in seiner Sendung beim Fernsehen, gleich hier gegenüber, morgen auftreten könnten. Er sei immer auf der Suche nach außergewöhnlichen Menschen. Bei mir lief der Film schon ab: "Der Boozer, die Kontrollen, Nagelbretter und die Agentin". Dankend lehnte ich mit der Begründung ab, dass wir Morgen in Calabar unsere Freunde treffen um nach Kamerun weiterzufahren. Aber zuerst mussten wir durch die Innenstadt von Onitsha und das war gar nicht so einfach. Auto an Auto, dazwischen LKW's und Asphaltlöcher von bis zu einem Meter !!! Tiefe, gefüllt mit Schlammigem Wasser und Abfall. Ob ich jetzt verhaftet werde oder nicht, das musste ich filmen. Jeder suchte seinen Idealweg, PKW's in Seitenlage kurz vor dem Umkippen, wer da nicht über 4x4 verfügte hatte Probleme. Ein Problem bekamen auch wir. Plötzlich sprangen 3, dann 4 Mann vor unserem Fahrzeug hin und her, winken uns zur Seite, einer zeigte mir von weitem seinen Ausweis, Geheimdienst? Überfall? Was soll ich tun? Ich entscheide mich zum weiterfahren. Dann bekamen wir "Hilfe". Auf Rita's Seite sprang einer auf das Trittbrett und schrie: go, go, go, go… der hörte gar nicht mehr auf zu schreien und die anderen beschimpften ihn. Ein Überfall am hellen Tag, mitten in einer Großstadt, ich gab Gas. Nach ca. 300 Meter blieb ich stehen und jetzt wollte unser "Retter" money. Außer einer Banane habe ich ihm nichts gegeben und jetzt runter vom Fahrzeug. Ich hatte es geahnt, es war ein eingespieltes Team. Im Rückspiegel habe ich gesehen wie sie wieder zusammengingen. Das ganze "Spiel" funktionierte so: Wenn das ausgewählte Opfer nicht anhält und Wegezoll bezahlt, springt ein anderer auf das Fahrzeug auf und spielt den "Retter". Für seine "gute" Tat wird er dann von den Überfallenen belohnt. Der "Retter" geht zurück zu seinen Wegelagerern und die Beute wird dann anschließend geteilt. Erfolgsquote 100%. Guten Appetit beim Verzehr unserer Banane.

Es war in den letzten Wochen äußerst schwierig, Kontakt mit der Heimat aufzunehmen. In Nigeria ging übers Festnetz und Internet überhaupt nichts mehr, deshalb haben wir uns nur mit einem kurzen Lebenszeichen über eine Mission und über eine deutsche Firma bei unserem Sohn Tommy per Satellit melden können. In Sachen Internet bleibt der schwarze Kontinent trotz mancher Fortschritte weltweit Schlusslicht. Die afrikanischen Kommunikationsstrukturen sind in einem so schlechten Zustand, dass der Siegeszug des Internets den Kontinent international weit zurückwerfen wird.

Auf der guten Asphaltstrasse könnten wir in 3 Stunden in der Provinzhauptstadt Aba sein, wenn da nicht die ständigen, lästigen Polizei Kontrollen gewesen währen."Woher Kommst du"? "Ich komme von Germany und jetzt von Don Bosco in Akure".Ich zeigte auf den Aufkleber an meiner Türe von Don Bosco. Er liest laut vor. Don Bosco Centre Akure Catholic Church.

And what do you bring for me from Germany? (Und was hast du mir aus Deutschland mitgebracht?) Ich zeigte auf mein Halsband mit Holzkreuz, das ich ständig bei mir trage und antwortete ihm:" " Peace and Love"! (Frieden und Liebe). Seine Kalaschnikow senkte sich, seine Schultern wurden schmäler und er blickte mir in die Augen und sagte: Thank you, you can go.

Wir passierten eine lang gezogene Linkskurve und konnten am anderen Ende schon wieder die nächste Polizeikontrolle erkennen, dann sah ich am rechten Straßenrand etwas liegen was ich in meinem Leben nicht mehr vergessen werde und mich sehr traurig stimmte.

Am Straßenrand, kurz vor Aba lag ein totes Kind (ein junge etwa 10 Jahre alt), einfach überfahren und liegengelassen. Er bleibt solange liegen bis ein schuldiger gefunden wird. Ich konnte und durfte auf keinen Fall anhalten, er lag zwischen zwei Polizeikontrollen, die mich gesehen hätten, wenn ich ausgestiegen währe. Sie hätten mich beschuldigt, den jungen totgefahren zu haben, wenn er auch schon im Verwesungszustand gelegen hätte, ein Knastaufenthalt währe die unausweichliege Folge gewesen.

Ein Gericht hätte mich für schuldig erklärt und nur durch eine sehr hohe Geldsumme währe ich vielleicht wieder freigekommen. Auf dieser Strecke sind hunderte von Polizisten und Militärs unterwegs und nichts, aber auch gar nichts entgeht ihren Augen, nur diesen Jungen haben sie einfach "übersehen"! Armes, verkommenes Nigeria - Regime. Die Betonung liegt auf Regime, nicht auf das Land und deren liebenswerten Menschen.

Es geht bergab, wie in vielen andern Ländern Afrikas auch.

Bei Dunkelheit und bei strömendem Regen erreichten wir über guten Asphalt das Aba-Depot von Bendel Feed and Flour Mill. In einem engen Hof bekamen wir neben dem Wohngebäude einen Parkplatz. Ein großes Eisentor schließt sich und gibt uns für diese Nacht die nötige Sicherheit. Danke! lieber Wolfgang Bugge.

 

 

Mi. 13.10. 04 - Sa.16.10.04


Es regnete die ganze Nacht hindurch und ich habe sehr unruhig geschlafen, denn die gestrigen Ereignisse haben mich sehr bewegt. Wenn man die autobahnähnliche Strasse in Richtung Innenstadt von Aba fährt, denkt man, man durchfährt eine Müllhalde. Links, rechts und auf dem Mittelstreifen Berge von Müll, ein Gestank, kilometerweit und der anhaltende Regen verwandelte die Asphaltstraße in eine rutschige, stinkige Angelegenheit. Chaotischer Morgenverkehr, überschwemmte Strassen, nichts wie weg in Richtung Calabar, zu "Nicksnack".

Auf einem Hügel oberhalb des gleichnamigen Flusses liegt die Stadt Calabar.

Im stark bewachten Industriegebiet werden wir von Nick Mirpuri, einem Freund von Wolfgang Bugge, erwartet. Die Firma stellt Biskuits, Erdnussflips und Cornflakes her. Bei einer Tasse Cafe kommt man sich schnell näher und wir erfahren bei einem Rundgang durch die Produktionsstätte, wie diese leckeren Produkte hergestellt werden.

 

 

Do. 14.10. 04


Im bewachten Innenhof hatten wir eine ruhige Nacht. Für heute haben wir uns vorgenommen die Botschaft Kameruns um ein Visum aufzusuchen. Durch die Begleitung von Nick's Assistent, einem Empfehlungsschreiben und einem Sack voll Biskuits hat sich die Wartezeit auf die Visa von 3 Tagen auf 4 Stunden reduziert. Die Wartezeit überbrückten wir mit einem Besuch im Nationalmuseum. Im nahe liegenden Kulturzentrum erzählte man uns, dass hier im Jahre 2002 die Miss Universumwahlen vorgesehen waren. Durch weltweite Proteste wurden sie dann in die Hauptstadt Abuja verlegt. In der überwiegend von Islamisten bewohnten Stadt gab es dann ebenfalls große Proteste, die schließlich zu einer Absage der fast hüllenlosen Miss Wahlen führten.

Bei der Botschaft Kameruns wurde ich von einem sehr unfreundlichen Personal empfangen. Am Vormittag kostete ein Visum beim "Finanz Attache" noch 7.500 Naira und jetzt wollte der unfreundliche Vice Konsul je 7.600.- Naira. Ich erklärte dem Finanz Attache, dass ich nur die vereinbarte Summe von 15.000.- Naira gewechselt hätte und warum das Visa jetzt teurer währe, er meinte dies läge an der Dollar Inflation. Er zog aus seiner geldgefüllten Schublade 200.- Naira, gab sie mir und ich bekam leider nur ein Touristen Visa für einen Monat ausgestellt, das uns im Nachhinein Zeitprobleme bescherte. Hätte ich ein "Besuchsvisa" beantragt, währe ein Aufenthalt von 3 Monaten möglich gewesen.

Die kommende Nacht verbrachten wir wieder gut bewacht auf Nick's Firmengelände.

 

 

Fr. 15.10. 04


Nick's Frau und seine kleine Tochter wollten unbedingt vor unserer Abreise unseren Dog sehen. Die hundefreundliche Familie Mirpuri besitzt selbst 3 Hunde und Asimba von Mopani, so heißt unser Simba mit ganzem Namen, zeigte sich von seiner besten Seite. Die Belohnung blieb nicht aus. Jeder von uns bekam einen großen Sack voll Leckerli. Rita die fein gewürzten Erdnussflips, ich bekam Nicki Biscuits und Simba den größten Sack mit über 22 Kg Nutri Care Dog Food aus der USA. Unsere Wassertanks füllten wir wieder voll und bei Nick konnten wir zu einem günstigen Wechselkurs nochmals Euros in Naira umtauschen. Danke lieber Nick für die großzügige Gastfreundschaft.

 

Hundefutter frei Haus von Nicksnack

 

Wir schafften es heute nicht, nach Kamerun einzureisen. Wegen des Warnstreiks haben wir bei der Dieselbeschaffung kostbare Zeit verloren. Manche Tankstellen hatten gar kein Diesel mehr, oder er war auf wenige Liter beschränkt. Wir benötigten für die Weiterreise aber mindestens 400 Liter Sprit, denn bis Douala war keine Versorgung mehr möglich.

Bei der dritten Tankstelle hat es dann geklappt. Da die Reise wegen des Streiks drastisch angestiegen waren musste ich den Literpreis erst aushandeln. Den Preis von anfangs 70 Naira konnte ich bis auf 61 Naira herunterschrauben und bekam für 24.400.- Naira die notwendigen 400 Liter für unsere Weiterreise getankt.

Auf dem Weg von Calabar an die Grenze von Kamerun, Wunderschöne Dschungel-Vegetation, dazwischen Bananenplantagen, Papayas, Ananas, Palmen, und riesige Urwaldbäume mit so genannten Bretterwurzeln.

Die Strasse wurde enger und vor allem immer schlechter. Wegen den tiefen Asphaltlöchern kamen wir in mancher Stunde nur 5 Km weit. Der Regenwald holt sich was ihm gehört, der Dschungelbewuchs hängte weit über die Strasse, und in einer kleinen Ausweichbucht nächtigten wir. Die Urwald - Geräuschkulisse war beeindruckend. Wir bekamen nicht nur nächtlichen Besuch von einer Fledermaus in unserem Wohnraum sonder auch von unzähligen Käfer, Stechfliegen und Moskitos. Die kleinsten waren die schlimmsten. Sie drangen selbst durch unser feinmaschiges Moskitonetz und plagten uns dann am frühen Morgen. Rita erwischte es böse, sie sah aus als hätte sie die Masern.

Rita hat's am meisten erwischt

 

Diese Plagegeister von etwa einem halben Millimeter übertragen zwar keine Krankheiten, aber ihre Einstiche erzeugen einen wahnsinnigen Juckreiz, wir waren nur noch am kratzen und hätten uns am liebsten die ganze Haut abgezogen. Diese Pein dauerte 3 Tage an, dann ging sie langsam zurück.

Der Grenzort Ekpang wird erreicht. Von einem freundlichen Beamten bekamen wir ohne "Gebühren" den Reisepass und unser Carnet gestempelt. Nigeria liegt hinter uns und eine nähere Bewertung unseres Aufenthaltes in diesem Land erübrigt sich.

Wir Reisen ein in Kamerun !

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