18 Namibia Teil 2

 

Sa. 05. 02. 2005 - Mo. 14. 03. 2005


Es ist Anfang Februar 2005 und in den benachbarten Ländern, die wir noch in diesem Jahr in Richtung Indischer Ozean bereisen wollen, herrscht die Regenzeit, Grund genug noch bis Mai die schöne Sommerzeit in Namibia ausgiebig auszunützen. Dazu fuhren wir nach Swakopmund und suchten uns für einige Zeit die schönsten Plätze in der Namib-Wüste aus.
In Swakopmund selbst wird man an jeder Ecke an die deutsche Kolonialzeit erinnert und wir nahmen uns Zeit für eine kleine Rundfahrt und einen Bummel durch die Innenstadt. Auf der Nedbank erhielten wir den günstigsten Wechselkurs von 3 verschiedenen Banken (1 € = 7,65 Namibien Dollar), danach wurden unsere Vorräte in einem Supermarkt wieder mit frischem Obst und Lebensmitteln aufgefüllt. Simba, unser Krümelmonster, bekam auch wieder Nachschub in Form von leckeren "Betthupferln". (wenig gezuckerte Butterkekse). Er hat's verdient, denn er ist rund um die Uhr im "Sicherheits - Dienst" und es macht uns sehr viel Freude mit ihm zu Reisen.

Wo Drachen in der Wüste leben

 


Eine Fotomontage der Reck's

Auf dem nahe liegenden Rest Camp, direkt am Atlantik, haben wir uns für die nächsten Tage niedergelassen. Über die Besitzerin des Campingplatzes lernten wir den "Buschmann" Tommy und seinen Freund Johannes kennen. Sie unternehmen Wüstenexkursionen mit Touristen in einem sehr sensiblen Ökosystem, in der Namibwüste zwischen Walvis-Bay und Swakopmund.
Ihre Firma nennt sich "LIVING DESERT ADVENTURES" (Lebendes Wüstenabenteuer).
Vom ersten Augenblick an haben wir uns sehr gut verstanden und ich wurde von beiden zu einer kostenlosen (normalerweise 50.-€ pro Person für ca. 4-5 Std. ) Wüstensafari eingeladen.

 


Wüsten-Chamäleon in Tarnfarbe

Dabei entstanden unvergessene Videoaufnahmen vom Wüstenchamäleon, das sich aufgeplustert sehr gefährlich, wie ein Mini-Dinosaurier darstellt.

 


Die sehr giftige Sandviper

Wir begegneten den giftigen schwarzen Skorpionen, Sandvipern und schauten der weißen Lady Spinne zu, wie sie mit über 44 Umdrehungen pro Sekunde die Dünen herunterrollt, um ihrem größten Feind, der "pompalid" Wespe zu entkommen. Zu ihrer Verteidigung "tanzt" sie dann am Fuße der Düne.

The white Lady lebt normalerweise unter der kühleren Oberfläche des Sandes, deren Tunnel mit einem Netz von seidenen Fäden gegen einstürzende Sandmassen gestützt wird. Dann gibt es noch die merkwürdigen Toktokkies, es sind schwarze Käfer, Hauptspeise und Wasserlieferant für Chamäleons. Es sind Überlebenskünstler der Wüste. In den nebligen und feuchten Morgenstunden findet man sie Kopf stehend auf den Dünen um das kondensierende Nebel-Wasser auf ihrem Chitinpanzer in ihre Mundöffnung fließen zu lassen.

 


White Lady (Wüstenspinne)

Die Dünen der Namib sind auch das Zuhause einmaliger Arten aus den Familien von Geckos und Lizzards (Eidechsen). Der Lizzard mit der schaufelartigen Schnauze, auch als "sand divind lizard" bekannt, vollführen in der Mittagshitze tanzende Bewegungen und heben abwechslungsweise seine Beine, um sie nicht in dem brütend heißen Wüstensand zu verbrennen.

 


Gecko mit der schaufelartigen Schnauze

Wir blieben über eine Woche und ich unternahm mit Tommy noch weitere interessante und abenteuerliche Exkursionen.

Ich lernte die "Buschmann Zeitung" lesen und Spuren von Tieren verstehen, welche in der Nacht aktiv waren. Als Dank habe ich einen 12 Minuten Kurzfilm zusammen geschnitten und vertont. "Buschmann" Tommy hat sich über sein Gastgeschenk in Form einer VHS und DV Kassette sehr gefreut. (Wird für eine Werbe CD verwendet).

Dann zog es uns selbst hinaus in die Namib-Wüste . Wir verbrachten alleine nochmals einige sehr schöne Tage in einer faszinierenden Dünenlandschaft, inmitten der Wüste in der die Stille und Leere zum stärksten Erlebnis wurde.

 


Unser Camp in stiller Einsamkeit der Namib-Wüste

Eine gebrochene Treppe, ein verrußter Dieselherd

Rita hatte sehr viel Glück, denn als Sie am 4. Tag in den Dünen aus dem Fahrzeug steigen wollte ist die Treppe einfach bis zur Hälfte abgebrochen. Die Aufhängung mit einem leichten und gelochten U-Profil war viel zu schwach gebaut worden und wir mussten zu Fiffi nach Walvis Bay um dieses Dilemma im Industriegebiet zu reparieren. 5 Tage habe ich gebraucht um der, von innen heraus, verrosteten Treppe, außer einer neuen Aufhängung, auch noch einen kompletten Anstrich mit Untergrundfarbe und einer Schicht Marmorsand, für eine rauhe Oberfläche, zu verpassen.

Auch unser Dieselherd qualmte schon seit einigen Wochen und hat den "Brandgeist" fast schon aufgegeben. Beim auseinanderschrauben des Herdes wurde es sichtbar: Total verdieselt und verrußt. Es erscheint uns nicht empfehlenswert, für Langzeitreisen ein Diesel - Zerahnfeld Herd einbauen zu lassen. Zum einen dauert es verhältnismäßig lange, bis seine Betriebstemperatur zum Kochen erreicht wird und zum anderen sollte man laut Gebrauchsanweisung nach 500 Betriebsstunden einen Kundendienst Service aufsuchen, aber wo bitte in Afrika ? Wir haben uns entschlossen bei nächster Gelegenheit auf das weltweit bewährte Gas umzurüsten.

 


Freddy bei Reparaturarbeiten an der Treppe

Zurück nach Windhoek

Um unseren Aufenthalt in Namibia zu verlängern fuhren wir nach Windhoek in die Independence Avenue zum Immigrationsoffice. Ich reihte mich über eine Stunde in die wartenden Menschen ein. Am Schalter angekommen legte ich meinen Reisepass und den ausgefüllten Antrag vor und bat um einen Stempeleintrag in unsere Reisepässe, für einen weiteren Aufenthalt von 3 Monaten. Ich traute meinen Ohren nicht. Ich hatte mal wieder nicht die richtige Hautfarbe und wurde von einer dunkelhäutigen mit einem hämischen Lächeln und mit einer abwertenden Handbewegung abgewimmelt, ich soll verschwinden und mir einen neuen Einreisestempel an der Grenze besorgen. Ich bin weder Rassist noch Menschenfeind, aber in diesem Moment erfüllte mich wieder eine innere Wut. (Leider habe ich vergessen einen ordentlichen Geldschein in meinen Reisepass einzulegen). Normalerweise gibt es überhaupt kein Problem in den gültigen Reisepass einen Stempel mit einem weiteren Aufenthalt von drei Monaten zu erhalten. Hier entscheidet mal wieder die Willkür und Tagesform. Auf der Deutschen Botschaft konnte mir auch nicht weitergeholfen werden, denn sie sind auch nur "Gast" in diesem Land.

Wenn man dann hört und liest, dass die Armee Namibias von der Bundesrepublik Deutschland eine großzügige "Entwicklungshilfe (Steuergelder) von 200 !!! Neuen MAN Allradfahrzeugen mit Seilwinden erhalten hat und zwei kleine deutsche Weltenbummler werden nur wegen eines Stempels über 3000 Km durch die Kalahari-Wüste geschickt, dann macht man sich schon so seine Gedanken. Zumal noch eine Beschwerde seitens der Namibianischen Armee an die BRD gerichtet wurde, dass 5 MAN Fahrzeuge, dieser großzügigen Spende, nicht mit einer Seilwinde ausgerüstet waren. Es wurden 5 Bundeswehrsoldaten nach Namibia geschickt mit dem Auftrag einer Nachrüstung der Seilwinden und einem Schulungskurs in der Handhabung der Seilwindentechnik.

In Namibia bekommen immer mehr Weiße und vor allem Farmer zu spüren, dass sie in diesem Land unerwünscht sind. Bei der Maikundgebung hetzte der Gewerkschaftsboss Risto Kapenda gegen die Weißen "Ausländer". Er forderte, dem Beispiel Simbabwes zu folgen, Mugabe soll unser Vorbild sein und er bekam von der Menge auch noch tosenden Beifall. (Mugabe hat viele Farmer ermorden lassen und alle enteignet).

Simbabwe war einst ein reiches Land und heute sterben viele Menschen an Armut und Hunger. Das öffentliche Leben unter Mugabes Regime ist völlig zusammengebrochen und wird international geächtet.

Es ist nur zu hoffen, dass die Menschen dieses zauberhaften schönen Landes Namibia, den rebellischen Parolen eines Präsidenten der Nationalen Gewerkschaft und seinem Siegesruf nach Kampf und Macht nicht folge leisten.

 


Christuskirche in Windhoek

 

Di. 15.3.05 - 29.3.05


Wir müssen ausreisen über den Kalahari Highway

Es ist kurz vor 14 Uhr, die Zeit drängt denn heute müssen wir noch nach Botswana ausreisen. Über den asphaltierten Kalahari Highway in Richtung Gobabis sind es ca. 300 Km bis zur Grenze, die wir gegen 18 Uhr erreichten. Freundliche Beamte stempelten unsere Pässe und weiter ging's auf suche nach einem Nachtplatz. In Botswana ist es bei Dunkelheit sehr gefährlich weiterzufahren, denn auf den Strassen liegen ganze Herden von Kühen, Eseln und anderen Vierbeinern. Wir bogen in eine kleine Seitenstrasse ein und blieben einfach am Rande des Weges stehen. Um einige Tage Zwischenraum für unsere erneute Einreise im Süden Namibias zu bekommen haben wir uns entschlossen nach Johannesburg zu fahren.

Über 1000 Km durch Botswanas einsame Busch Savanne, der Kalahari. Auf dieser gesamten eintönigen Strecke gab es keinen Hügel, der höher war wie einen Meter.

Wir besuchten die Firma Canon Südafrika um meine DV Kamera reinigen zu lassen, denn Staub und Feuchtigkeit haben ihr sehr zugesetzt. Auch mein Weitwinkelvorsatz bekam einige Kratzer ab. Leider sind die Preise für Kameras und dessen Zubehör etwa um ein drittel teurer als in Deutschland.

Gangster, Einbrecher und Elektrozäune

Johannesburg, Hochburg der Kriminalität, hier herrscht trotz Aufhebung der Apartheid ein angespanntes Verhältnis zwischen der weißen und schwarzen Bevölkerung. Es geht hier eigentlich nicht um die Hautfarbe, sondern einfach um arm und reich. Weiß heißt reich und so lebt die besser gestellte Gesellschaft hinter Stacheldraht, doppelt gesicherten Elektrozäunen, mit Hunden der schärfsten Kategorie und bewaffnetem Sicherheitspersonal in abgesperrten Wohngebieten wie in Gettos. Auch wir haben in dieser Gegend ein ernstzunehmendes Sicherheitsproblem. Campingplätze sind nicht aufzufinden.

Vor allem die arbeitslosen Jugendlichen in den riesigen Vorstädten sind ein gefährlicher sozialer Sprengstoff. Für Alleinreisende wie wir, besteht die sicherste Übernachtung in den außerhalb der Stadt gelegenen Industriegebieten, die von starken Einheiten der privaten Sicherheitskräfte rund um die Uhr gesichert sind. So übernachten wir die 3Tage übers Wochenende vor den bewachten Toren von MAN und gaben bei dem Wachpersonal an, dass wir in der kommenden Woche dringend eine Reparatur an unserem Fahrzeug vornehmen lassen müssen. Das hat sehr gut geklappt. Am Montag früh ging's dann zum Kameraservice von Canon. Die Wartezeit überbrückten wir mit der Suche nach einem Camping Mobilausrüster und sind bei Comet Caravans im Vorort Boksburg fündig geworden. So kamen wir endlich zu einem passenden Gasherd samt dazugehörigem Equipment mit 2 x 9 Kilo Gasflaschen.

Wir lernten den Inhaber Roland Adler persönlich kennen, der vor über 35 Jahren aus Deutschland auswanderte und dieses Geschäft aufbaute. Gut gesichert konnten wir großzügiger weise auf seinem Gelände zwischen den neuen Wohnwagen die Nacht verbringen. Ich begann gleich mit der Verlegung der Gasleitungen und mit dem Einbau des Herdes. Nach 2 Stunden konnte Rita Ihren 2 Flammen - Gasherd in Betrieb nehmen.

 

 

Mi. 30.3. 05 - Mo. 11.4. 05/p>


Zurück nach Namibia

Bei Canon wurde ich wieder sehr zuvorkommend aufgenommen. Mit einem neuen Weitwinkelvorsatz, der frisch gereinigten und mit einem neuen Videokopf versehenen Kamera ging's wieder über Kimberley und Upington zu den Augrabies Wasserfälle nach Namibia. Leider führte der Oranje Grenzfluß sehr wenig Wasser. Dieser Abstecher lohnte sich nicht. An der Grenze zu Namibia, nur freundliches Grenzpersonal. Als deutsche Urlauber erhielten wir die gewünschten Stempel für einen weiteren Aufenthalt von je 3 Monaten in unsere Reisepässe problemlos eingetragen. Man wünschte uns angenehmen Aufenthalt. Über gute, aber sehr staubige Schotterpisten gelangten wir zum grandiosen Fish River Canyon im Süden des Landes.

 


Rita am Fish River Canyon

Lüderitz und die Geisterstadt Kolmanskuppe

Die ehemalige Diamanten- und heutige Geisterstadt Kolmanskuppe war unsere nächste Station, sie liegt etwa 12 km vor Lüderitz.

Im Jahre 1908 hatte ein einheimischer Bahnarbeiter bei Gleisarbeiten den ersten Diamanten gefunden, darauf hin brach in kürzester Zeit das Diamantenfieber aus. In den Jahren danach siedelten sich über 400 Spezialisten mit ihren Familien an. Einige Tausend schwarze Arbeiter folgten. Eine kleine Stadt entstand und wurde regelrecht in den Sand gebaut, die auch versorgt sein wollte.

Da gab es das Bäckerhaus, einen Schlachthof, und die Großküche, den Architekten und den Lehrer samt Schulgebäude. Gegenüber stand eine Turnhalle, in der die Turngeräte noch in gebrauchtem Zustand waren. Auf der Kegelbahn aus dem Jahr 1927 kann auch heute noch, natürlich mit Kegeljungen, eine spannende Runde ausgekegelt werden. In einem eingerichteten Museumsgebäude beginnt man mit einem geführten Rundgang durch die "Diamanten Siedlung".

Wo Dünen auf die Reise gehen

An diesem Ort herrschte jeher ständiger Wind und wenn er stärker wurde und zum gefürchteten Sandsturm anstieg, dann begann der Zauber der Geister. Sichelförmige Wanderdünen, so genannte Barchane, näherten sich auf unheimliche Weise der Siedlung. Die fließenden und rieselnden Sandmassen kommen auch heute noch durch die Hintertüren und Fenster herein und wandern durch sämtliche Räume wieder zur Vordertüre hinaus.

 


Die Wanderdüne nahm die Treppe in den ersten Stock des Architektenhauses

Manche dieser unaufhaltbaren Killer schaffen, je nach Windstärke und Richtung, am Tag Bis zu 15 Meter.

Sie durchwanderten einzelne Gebäude und niemand konnte sie stoppen. Es war immer nur eine Frage der Zeit, bis einzelne Häuser verlassen werden mussten.

Dieses verhalten der Sandmassen konnte ich an diesem windigen Tag ausgiebig mit der in einen Plastiksack sorgfältig verpackten und geschützten Kamera filmen und "studieren". Wanderdünen sind auch ein ernstes Problem für Strassen und Zugverbindungen. So musste die erste Gleisverbindung zwischen Kolmanskuppe und Lüderitz aufgegeben werden. Die heutige Gleisverbindung wurde auf einem Meterhohen Damm neu errichtet.

 


Der Zug nach nirgendwo

Weiter auf dem Weg nach Norden steht im Distrikt "Maltahöhe" in einer abgelegenen Gegend ein sehr interessantes, wunderschönes Schloss mit dem Namen "Duwisib". In den Jahren 1908-09 ließ der Deutsche Baron Hans-Heinrich von Wolf das burgähnliche Gebäude errichten. Außer dem roten Bundsandstein, der als Baumaterial verwendet wurde, kamen alle wertvollen Einrichtungsgegenstände wie Mobiliar, Antiquitäten, Wandbehänge, Waffen und Gemälden mit dem Schiff aus Deutschland, und wurden mit Ochsenwagen über 640 Km auf beschwerlichem Wege von der Lüderitzbucht durch die Wüste transportiert. Gegen eine kleine Gebühr konnten wir das Schloß, das sich heute im Besitz des Staates befindet, besichtigen. Von hier aus war es nicht mehr weit bis zu der Dünenlandschaft im Sossusvlei.


Das Sossusvlei

Im Gegensatz zu der "Mutter aller Wüsten", der Sahara, die wir in früheren Jahren öfter bereisten, ist das Erscheinungsbild der höchsten Dünen der Welt ein anderes.

In der Sprache der Nama heißt Sossus "blinder Fluss" und das Sossusvlei ist eine abflusslose Lehmbodensenke. In der Regenzeit wird sie vom Tsauchab Fluss in einen See verwandelt, indem sich dann die bis zu 300 Meter hohen Dünen in einer unwirklichen Landschaft, mit grüner Vegetation, widerspiegeln.

Der Tag hat sich mit einem wunderschönen Sonnenuntergang über den Dünen von Sossusvlei von uns verabschiedet.

In den nächsten 3 Tagen hatten wir Zeit, entlang der Namib-Dünen und anschließend über den Gamsbergpass in Richtung Windhoek zu reisen.

 

 

Di. 12. 4. 05 - Di. 10.05. 05


Besuch aus Ludwigsburg …… Unsere Tour:

Windhoek, Gamsbergpass, Walvis Bay, Dünen von Swakopsmund, Mondlandschaft, Cape Cross, Brandberg, Khorixas, Versteinerte Wald, Twyfelfontain, Verbrannte Berg, Orgelpfeifen, Sesfontain, Opuwo, Himba, Epupa Falls, Etosha Nationalpark, Wasserberg, Auto defekt, 4 Tage Aufenthalt in Windhoek.

Einige unserer Freunde machten es wahr, wie sie es bei unserer Abreise vor fast 1 1/2 Jahren versprachen, sie besuchten uns in Namibia.

Ramona und Helmut (Chessy) Gassmann, Vera Reitz und Klaus Ranz, erwarteten wir heute Morgen gegen 8 Uhr 30 auf dem Flughafen von Windhoek. Um pünktlich zu sein übernachteten wir in der Nähe des 42 Km von Windhoek entfernten Airports.

Das Wiedersehen haben wir auf dem Campingplatz "Arebbusch Travel Lodge". in Windhoek, gemeinsam ausgiebig gefeiert.

Vor Ort wurde von uns alles Notwendige organisiert. Für Ramo und Chessy haben wir ein Begleit-Fahrzeug als "Schlafwagen" bei Savanna Care vorreserviert. Vera und Klaus haben sich mit dem langjährigen Freund Günter (Kuno) Göttling aus Großbottwar, der sich in Windhoek bereits seit über 40 Jahren als sehr bekannter und beliebter Reiseleiter niedergelassen hat, zusammengeschlossen.

Wir wählten gemeinsam in etwa dieselbe Tour, die ich Anfang des Jahres mit meinem Bruder Hannes gefahren bin.

Es gab nur den kleinen Unterschied, dass Kuno mit seinem Team die Übernachtungsplätze auf den Farmen und Lodges aufsuchte, wir dagegen wählten mit unserem Basisfahrzeug und Gassmanns "Schlafwagen" die outback Variante. Manchmal trafen wir uns gemeinsam an ausgemachten Plätzen.

Nachdem wir Geld gewechselt haben und die Formalitäten für das Mietfahrzeug erledigt waren, stieg Chessy gewohnheitsgemäß erst mal auf der verkehrten Seite ein, da war gar kein Lenkrad. An das Rechtslenkerfahrzeug musste er sich auch erst gewöhnen und das noch bei Linksverkehr. Beim Abbiegen, von wegen Blinker nach rechts, da ging dann plötzlich der Scheibenwischer an. Nachdem die ersten Meter unfallfrei geschafft waren fuhren die Gassmanns hinter uns her und haben die erste Testfahrt zum Großeinkauf ins Trade Center schon mal sehr erfolgreich absolviert.

Lebensmittel, Obst von der besten Sorte und Getränke wurden eingekauft und gebunkert, dann konnte es losgehen.

 


v.l.n.r. Nannette Göttling aus Windhoek, Klaus Ranz, Vera Reitz,
Helmut (Chessy) Gassmann,Ramona Gassmann, Rita, darunter Freddy mit Simba,
Ex-Großbottwarer Günter (Kuno) Göttling mit Tochter Colleen aus Windhoek.

 

Attacke auf unseren Moula Moula

Unsere Reiseroute begann gleich hinter Windhoek in Richtung Westen über eine gute, breite aber sehr staubige Schotterpiste.

Abendstimmung über dem Gamsberg. Unterhalb des Steil abfallenden Hochplateaus unser erster Übernachtungsplatz. Eine Traumecke, in einem kleinen Seitental, neben der Schotterpiste. Holz für das abendliche Lagerfeuer war reichlich vorhanden.

Rita zauberte uns in einem rustikalen "Buschbaby", das ist ein Dreibein - Gusstopf, einen vorzüglichen Gemüse Eintopf aus Weißkraut, Kartoffelwürfel, Karotten, Lauch und Ladyfingers, dazu für jeden eine Fleischbeilage. Mit einer deftigen Gewürzmischung versehen, wurde der Topf in die Glut gestellt und der Innhalt etwa eine Stunde bei kleinem Feuer gekocht. Es hat jedem lecker geschmeckt.


Wir wurden begleitet von Chessy und Ramona mit ihrem "Schlafwagen"

Gitarrenklänge am Lagerfeuer, unter sternenklarem Himmel, mit "Castle Lager" und "Oranjeriver weiß", rundeten den harmonischen, milden Abend ab.

Und dann gab's Prügel…

Am nächsten Morgen hatte es Simba plötzlich sehr eilig. Er stand jammernd an der Türe und wollte dringend hinaus. Ich öffnete ihm die Türe und dann war es schon zu spät. Simba rannte los und vor ihm eine Horde wildgewordener und schreiender Affen. Es waren Paviane mit langen, scharfen Eckzähnen, wenn das nur mal gut geht. Alle verschwanden in Richtung Steilwand. Entweder waren die Affen zu langsam oder Simba war zu schnell. Hinter den Kameldornbüschen gab es dann ordentlich Prügel, die Affenbande brüllte und Simba heulte wie ein Kojote, doch wer von wem mehr einstecken musste blieb bis heute ungeklärt. Unbeschadet kam unser Krümelmonster zurück und die Affenbande schimpfte noch lange aus der steilen Bergwand.

Über eine ausgedehnte Grassavanne mit einigen Zebras, Straußen und Springböcken, ging's nach Walvis Bay mit einem Kurzbesuch bei Fiffi, Leider hatte er sein Boot immer noch nicht im Wasser. Beim deutschen Metzger um die Ecke deckten wir uns für die kommenden Grillabende mit fein gewürzten "Würstle" und bestem Steakfleisch ein.

Entlang der Küstenstrasse waren es 35 Km bis zu den Dünen bei Swakopmund, dort ließen wir es uns 2 Tage gut gehen.

Unser Quad Bike brachte für Rita und Ramo, auf ihrem Rundkurs, um die Dünen viel Spaß und Freude.

 


Rita, Ramo und "Fun"

Wir durchfuhren das Swakoptal wo sich zu beiden Seiten die herrliche Mondlandschaft erstreckte, die sich vor Millionen von Jahren durch die Nebenflüsse des Swakop, gebildet hat. Hier fanden wir auch die selten blühende "Königin der Namib".


Die Königin der Namib-Wüste

Etwa 120 Km nördlich, über die asphaltierte Küstenstrasse, kamen wir am Kreuzkap an, dort liegt das Schutzgebiet von über 80.000 lebenden Ohrenrobben.

Im kleinen Ort Uis, war Verabredung mit dem "Kuno Team", um heute Abend am Brandbergmassiv, gemeinsam meinen Geburtstag zu feiern.

Begegnung mit einer "Hyäne"?

Gegen Abend waren wir an einem traumhaften Platz mit einem Panoramablick über die weite Gras- und Buschsteppe und einer grandiosen Felsformation angekommen. Holz für unser nächtliches Lagerfeuer wurde gesammelt. Und dann passierte es. Klaus und Kuno hatten in der fortgeschrittenen Dämmerung beim Holzsammeln eine "gefährliche" Begegnung. In unmittelbarer Nähe unseres Platzes bewegte sich etwas "kriechendes und grunzendes" hinter einem Steppenbusch. Es herrschte große Aufregung, war es ein aufgeschrecktes Warzenschwein? Ein Springbock oder gar eine gefährliche Hyäne?

Klaus kam sichtlich erschrocken zu unserem Camp zurück gerannt, rief alle Namen und hatte dann festgestellt, dass wir nicht mehr vollzählig waren, einer fehlte und das war die Lösung!!! Chessy der "Brandbergschreck" war in seinem vollen Element und hat alles gegeben; wir haben uns noch Tage danach halb Tod gelacht.

Anschließend konnten wir "unbedroht" und sicher feiern. Mit Kuno am Akkordeon,(er spielte auch bei der Abschiedsfeier zu Beginn unserer Weltreise im Schützenhaus) Chessy an der Gitarre, Freddy mit der Mundharmonika und der gesangsgewaltige Klaus mit seinem "Damen- Chor", so erlebten wir Lagerfeuerromantik pur.

Die Sterne funkelten mit der Glut des Feuers um die Wette und der Schein des flackernden Lichtes verwandelte die Bergkulisse am Brandberg in einen mystischen Zauber. Es blieb ein unvergessener Abend.

Am nächsten Tag trennten wir uns wieder von Vera, Klaus und Kuno und fuhren nach Khorixas auf den Campingplatz, es war Zeit für einen Übernachtungsplatz mit Duschgelegenheit.

Früh am Morgen, etwa 35 Km westlich von Khorixas, direkt an der Piste C 39 erreichten wir den versteinerten Wald.

Deutlich sind die Jahresringe, der bis zu 25 Meter langen und angeblich über 200 Millionen Jahre alten Baumstämme zu erkennen. Die Ursachen, die zur Verkieselung der Hölzer führten, sind weitgehend ungeklärt.

Einige Kilometer weiter kommen wir nach Twyfelfontain. An einem schönen Hang gelegen befindet sich die größte Ansammlung von Felszeichnungen, im südlichen Afrika.

 


Felszeichnungen

Dargestellt werden: Menschen, Zebras, Antilopen, Nashörner, Giraffen, Elefanten und wahrscheinlich auch eine der ersten Landkarten der Menschheit, eine Aufzeichnung der Wasserlöcher, an denen sich die Tiere befanden, um sie erfolgreich zu jagen. Eine Führerin gab uns Aufklärung zu den verschiedenen Darstellungen.

Gleich in der Nähe liegt der verbrannte Berg, der seinen Namen von dem schwarzen vulkanischem Gestein erhielt. Auch vulkanischen Ursprungs sind die so genannten Orgelpfeifen aus Basaltsäulen die in der Nähe in einem kleinen Seitental zu finden sind.

Unmittelbar nach einem Abstecher durch die schöne Khowaribschlucht fuhren wir weiter nach Sesfontain. Auf gerader feiner Schotterpiste, bei einer Geschwindigkeit von annähernd 80 Km/h. passierte es.

Ein Hinterreifen explodierte !!!

Nach einem lauten Knall folgte ein unruhiges Spurverhalten und im Rückspiegel sah ich den rechten Hinterreifen, der sich von der Felge komplett abgelöst hatte. Es war noch ein Reifen von insgesamt sechs, aus der ersten Reifenserie, die durch einen Fabrikationsfehler von Conti nach den ersten 15.000 Km an den seitlichen Stollen eingerissen waren. Trotz einer Unbedenklichkeitserklärung Seiten Continental in Deutschland, kam es jetzt zu diesem Totalschaden. Reklamationen bei Conti in Hannover hatten bisher keinen Erfolg.

 


Und Tschüß….

Welch ein Glück, dass keine Menschen in der Nähe waren denn der Sprengring, der den Reifen auf der zweiteiligen Felge absicherte, hat sich mit einer gewaltigen "Sprengkraft" regelrecht in "Luft" aufgelöst. Nachdem wir den Reifen gewechselt hatten, suchten wir bis in die Nacht hinein am Rande der Piste nach dem Sprengring. Auch am nächsten Morgen suchten wir auf einer Strecke von ca. 200 Meter links und rechts der Pistenstrasse und die umherstehenden Bäume erfolglos ab. Es war das berühmte "Suchen" nach der Nadel im Heu, das wir gegen Mittag aufgegeben haben.

Bei den Himbas und an den Epupa Wasserfälle des Kunene

Von Opuwo, wo wir nochmals unsere Vorräte ergänzten, ging es ca. 180 Km über Schotter- und Erdpisten, unterbrochen von einigen Sandpassagen, in Richtung Norden zu den eindrucksvollen Epupa Wasserfälle. Unterwegs trafen wir freundliche Himbas, meist Frauen mit ihren Kindern. An ihren Gürteln hingen Lederbeutel in denen sie das ockerfarbene Steinpulver trugen, mit dem sie ihre Körper, gemischt mit Tierfett, einrieben. Gerne haben wir angehalten und gaben ein kleines Gastgeschenk von Zucker, Obst, Wasser, Brot oder für die Kleinen ein paar Bonbons. Einer schwangeren Himbafrau, die sich nicht wohl fühlte, konnten wir mit Vitaminpräparaten weiterhelfen.

Die Wasserfälle liegen in einer paradiesischen und idyllischen Palmenoase. Eine ausgiebige Wanderung mit Kamera folgte. Direkt am Kunenefluß übernachteten wir auf der wunderschön gelegenen Camp Site.

Die Zeit drängte und so ging die Fahrt über 2 Tage zurück nach Opuwo, dann in Richtung Osten über Oshakati bis zum nördlichen Eingang in den

Etosha Nationalpark

 


Ein Elefant versperrte unsere Weiterfahrt

Über 8 Stunden befuhren wir dieses großartige Schutzgebietes in dem wir Giraffen, Zebras, Strauße, Antilopen, und aus nächster Nähe Elefanten beobachten konnten. Am Osteingang trafen wir gegen Abend auf der sehr schönen Mokuti Lodge wieder mit Vera, Klaus und Kuno zusammen. Bei einem gemeinsamen Essen hatten wir uns viel zu erzählen.

Waterberg Plateau Park:

Auf der letzten Station unserer Namibia Rundreise wollten wir noch den etwa 200 Meter aus der umliegenden Landschaft emporragenden Tafelberg, mit seinen imposanten Steilwänden, besuchen.

Kurz vor dem Wasserberg Camp versagte dann das Fahrzeug von Chessy. Es war die Benzinpumpe die den Geist aufgegeben hatte. Wir konnten das Auto gerade noch vor Torschluss auf die Camp Site am Wasserberg hinschleppen.

Am nächsten Tag musste aus Windhoek ein Abschleppfahrzeug angefordert werden, das dann Gassmanns "Schlafwagen" aufgeladen hatte. Es hat sich wieder gezeigt: "Wer schreibt der bleibt". In diesem Fall habe ich beim Aufladen das Auto ringsum digital fotografiert. Nachdem wir dann am nächsten Tag beim Autovermieter die Checkliste durchgegangen sind, war an der Unterseite der Seitentüre ein Blechschaden zu sehen, der in Rechnung gestellt werden sollte. Meine Beweisfotos zeigten aber eine heile Seitentüre bei der Übergabe an den Abschleppdienst. Der Schaden musste also beim Abladen entstanden sein, was dann auch akzeptiert wurde. Der Autovermieter Savanna zeigte sich dann großzügig und erstattete den Ausfallstag und eine Übernachtung.

Die letzten 4 Tage verbrachten wir noch gemeinsam auf dem Camp Arebbusch in Windhoek

Dann hieß es Abschied nehmen

 


Abendstimmung über der Savanne

Nach einer wunderschönen Tour durch einen Teil Namibias hieß es dann Abschied nehmen von unseren Freunden.

Geblieben sind Bilder der Erinnerung an viele namenlose Orte, an denen wir gemeinsam unser Rastlager aufgeschlagen haben. Und wenn wir an kühlen Abenden im Schein des wärmenden Lagerfeuers saßen und der Mond als schmale Sichel am Horizont erschien, dann waren dies jene Abende, die wir und unsere Freunde im fernen Europa nicht vergessen werden, auf einem kleinen Teilstück unseres Weges "Lebenstraum Weltreise".

 

 

Mi. 11.05.05 - Di. 24.05.05


Besuch aus Herrenberg

Auch Jürgen Neumeier (mit seinem Sohn Sebastian) hat Wort gehalten und besuchte uns über 14 Tage in Namibia. Wir blieben wieder eine Nacht in der nähe des Flughafens und holten unsere Freunde am nächsten Morgen pünktlich ab. Es war eine herzliche Begrüßung und Jürgen hatte sichtlich eine kurze Erholung dringend nötig. Die Vorreservierung des Fahrzeuges haben wir genau so organisiert und übernommen wie bei unserem Besuch aus LB.

Wir hatten leider nur 12 Tage Zeit um die weit auseinander liegenden und interessanten Sehenswürdigkeiten anzufahren.

Eine verkürzte Teilstrecke, die wir schon befuhren, wurde ausgesucht: Etosha Nationalpark, Khorixas, Versteinerte Wald, Twyfelfontain, Verbrannte Berg, Orgelpfeifen, Brandberg, Cape Cross, Dünen von Swakopsmund, Walvis Bay, Gamsbergpass, und zurück nach Windhoek.

Diese "kleine" Rundreise war über 3.000 km lang. Um diese riesigen Entfernungen einmal besser zu verstehen, war dieser Ausflug, auf Europa übertragen, eine Reise von Stuttgart nach Gibraltar, davon etwa die hälfte auf Natur- und Kieselpisten.

Was wir an diesen angefahrenen Wegpunkten zu sehen bekamen, habe ich im vorherigen Bericht ausführlich beschrieben.

Etosha Nationalpark

 


Eine Herde Elefanten auf dem Weg zum Wasserloch

Simba, unseren Löwenhund haben wir nun zum 3. Mal durch den Etosha Park "geschmuggelt". Nachdem wieder eine kurze Trockenzeit herrschte, konnten wir wesentlich mehr Tiere an den Wasserlöcher sehen, wie an unseren vorherigen Besuchen.

Eine Löwenfamilie haben wir früh morgens leider zu spät gesehen, überrascht ist sie durchs Buschgras weiter gezogen.

Eine kleinere imposante Elefantenherde stand am Wasserloch und wunderschön gezeichnete Oryx-Antilopen, die mit ihren langen säbelartigen Stangen andere Tiere von der Wasserstelle fernhielten, bis sie selbst ihren Durst gestillt hatten, waren zu beobachten. Giraffen, Zebras, Strauße und Springböcke warteten geduldig im Hintergrund.

 


Ein sehr schön gezeichnetes Zebra

In den Dünen der Namib

Ein Sandkasten der Superlative, so erlebten unsere Freunde die Wüste. Sebastian bekam nicht genug von seinen Dünenbesteigungen, die er dann mit einem Sprung, Rolle vorwärts, Rolle rückwärts beendete. Jürgen war schon geschafft bevor er oben ankam, zwei Schritte vor, ein zurück macht ja auch die Strecke doppelt so lang.

 


Jürgen Neumeier fix und foxi in den Dünen der Namib

Ausflüge mit dem Quad Bike über die Dünenlandschaft waren dann Höhepunkte, wenn die Sonne ihr warmes Abendlicht über die Dünenlandschaft legte.

 


Schattenspiele in der Namib - Wüste

Die Abende waren schon sehr kühl, denn hier in Namibia stehen wir kurz vor dem Winter, der dann im Juli mit tiefstwerten in der Nacht von weit über 10 Grad minus seinen Höhepunkt erreicht. Dafür herrscht am Tag dann wieder eine angenehme Wärme von rund 25 Grad plus, bei wolkenlosem Himmel und das über Wochen hinweg.

 


Sebastian Neumeier auf dem "Spielplatz" der Riesen

An den kühlen Abenden ging's dann zur Sache. Dann hieß es Recks gegen Neumeiers wenn wir die Skip-bo Karten neu verteilten. Getrieben vom ehrgeizigen Spieltrieb ging die Partie letztendlich unentschieden aus und die Spielfreude war jeden Abend eine packende Unterhaltung. Dabei hatte Sebastian wohl die meisten Glücksfeen hinter sich, wenn er seine Karten aufdeckte und das Spiel am öftesten als Gewinner beendete.

Die Tage verflogen wie der Wind, geblieben sind einmalige Erlebnisse und Erinnerungen. Danke an Euch beiden für Euren kurzen Besuch, es waren ein paar schöne gemeinsame Tage. Und noch ein paar Worte zur eigenen Sache:

Lieber Jürgen, Dir und Deiner Mitarbeiterin Anita vielen herzlichen Dank für Eure Betreuung unserer erfolgreichen Web Site, durch die unsere Familie, Freunde und unbekannte Mitreisende an unserer erlebnisreichen Reise um die Welt teilnehmen können.

(zu sehen auf dieser Web Site unter: Impressum)

 

 

Mi. 25.05.05 - Di. 14.06.05


Reifenprobleme

Wie klein doch die Welt ist. Wir lernten Werner Dreyer und Hans Knupp kennen, die wiederum unsere langjährigen Freunde Dorly und Wolfgang Maidlinger aus der Schweiz kennen. Um durch Afrika weiterreisen zu können, benötigten wir dringend einen zweiten Ersatzreifen. Unser Reifentyp ist in Namibia und auch bei Continental in Südafrika nicht erhältlich. Nur in Germany. Aber der Zufall spielte wieder eine entscheidende Rolle.

Hans, der mit seinem MAN, die gleichen Reifen fährt wie wir, konnte uns mit einem seiner Ersatzreifen aushelfen. Erleichtert können wir nun vorerst die Weiterreise durch Afrika antreten, bis wir uns zum Jahresende aus Deutschland einen neuen kompletten Reifensatz beschaffen werden.

Wir werden eingeladen von der Redaktion der Allgemeinen Zeitung in Windhoek. Nach einem ausgiebigen Interview erschien in der deutschsprachigen Tageszeitung ein ausführlicher Bericht über unsere Weltreise.

 


Zu lesen auf unserer Web Site unter
Aktuell - Zeitungsberichte

 

Mo. 13.6.05


Das Abenteuer Afrika lockt - wir Reisen weiter... Nachdem wir ausgiebig das Land Namibia nun kennen gelernt haben, wird es höchste Zeit weiterzureisen.

Nicht die Pisten und Wege in Richtung indischer Ozean werden uns zu schaffen machen, sondern wieder die Formalitäten und korrupten Wegelagerer. Unsere Reiseländer werden sein: Sambia, Malawi, Tansania, Mocambique und wegen der Reifenbeschaffung fahren wir wahrscheinlich zurück nach Namibia, bis wir dann gegen Ende des Jahres wieder in Kapstadt ankommen werden um nach Südamerika zu verschiffen. Nun freuen wir uns schon sehr auf unsere nächste abenteuerliche Tour durch Afrika, die wir nach dem Motto angehen werden:

"Fahre langsam, dann kommst du weit"!

Was wir auf unserer Weiterreise erleben werden, senden wir dann aus Tansania.

 

 

 

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Lebenstraum Weltreise:  Kurz-Trailer durch Afrika
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Lebenstraum Weltreise: Kurz-Trailer Südamerika
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Unser Fahrzeug Moula Moula, ein vollwertiger, geländegängiger LKW mit großer Nutzlast und hoher Bodenfreiheit für den extremen Geländeeinsatz. Auf-und Ausbau durch Woelcke Reisemobile.

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Verschiffung: Moula Moula am Haken, Bild anklicken
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